
Wie es in letzter Zeit scheint, rücken wieder Telefone in den Vordergrund, die eher auf Schlankheit und bis ins Detail abgestimmtes Design als auf die beste Ausstattung setzen. Eines der ersten dieser Telefone ist das Samsung Galaxy S25 Edge. Dieses besondere Flaggschiff zeichnet sich durch eine Titan-Konstruktion, einen leistungsstarken Snapdragon 8 Elite, ein wunderschönes Display und eine 200-Megapixel-Kamera aus dem Modell „Ultra“ aus. Aber wie hat das getestete Mobiltelefon mit den erwarteten Mängeln in Form eines kleineren Akkus und eines fehlenden Teleobjektivs abgeschnitten?
Das Merkmal, auf dem die gesamte Existenz des Modells S25 Edge basiert, ist seine Dünnheit. Das Telefon misst im Profil nur 5,8 mm, was bisher das geringste Maß aller vorgestellten Samsung-Telefone ist. Zum Vergleich: Es ist dünner als das Z Flip7 im aufgeklappten Zustand, und das Edge würde fast 1,5-mal in das Spitzenmodell S25 Ultra passen.
Die dünne Konstruktion bedeutet jedoch keineswegs eine geringere Widerstandsfähigkeit. Samsung hat beim S25 Edge anstelle von Aluminium Titan verwendet, wodurch ein mögliches Verbiegen des Telefons beim Tragen in der Gesäßtasche verhindert wird. Die Rückseite des Telefons ist im Stil der S25-Serie aus mattem Glas gefertigt, bei dem es sich um nichts anderes als das widerstandsfähige Gorilla Glass Victus 2 handelt. Auch die Vorderseite, die durch Gorilla Glass Ceramic 2 geschützt ist, verfügt über eine ausreichende Widerstandsfähigkeit. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Telefon mühelos die Zertifizierung IP68 erreicht hat.
Was das Design angeht, ist das Galaxy S25 Edge meiner Meinung nach wirklich gelungen. Der Titanrahmen wirkt in Kombination mit dem matten Glas sehr hochwertig, und obwohl es eckige Rahmen hat, drückt es aufgrund seiner schlanken Bauweise nicht in der Hand. Insgesamt liegt das Telefon gut in der Hand, allerdings muss erwähnt werden, dass es trotz seines schlanken Profils kein kompaktes Gerät ist und für jemanden mit kleineren Händen möglicherweise zu breit sein könnte. Auf der anderen Seite wird wohl jeder schätzen, wie unglaublich leicht das Handy ist. Mit 163 Gramm spürt man es in der Hand oder in der Tasche kaum.
Aus der flachen Rückseite ragt lediglich das pillenförmige Kameramodul mit mattem Glas und dezentem Titanrand hervor. Daraus ragen zwei untereinander angeordnete Linsen hervor, wobei das S25 Edge an seiner höchsten Stelle fast doppelt so breit ist wie der Rest des Gehäuses. Entgegen meinen Befürchtungen merkt man davon beim Gebrauch jedoch meist nichts. Beim Halten in der Hand oder Tragen in der Tasche störten mich die Kameras nicht, im Gegenteil, ich stützte meinen Finger sogar auf den Fotomodul.
Überraschenderweise habe ich beim Testen auch die Abdeckung nicht besonders vermisst, die zwar den Überstand des Fotomoduls verringern würde, aber damit natürlich auch die Gesamtbreite des Geräts erhöhen würde, was unerwünscht sein könnte. Der einzige Schwachpunkt bleibt also, dass das Telefon aufgrund des erhöhten Fotomoduls auf dem Tisch wackelt.
Ein kleiner Designfehler könnte auch die Tatsache sein, dass die Rückseite Fingerabdrücke anzieht. Um dieses Detail zu bemerken, müsste man jedoch gegen das Licht schauen. Bei normaler Beleuchtung fällt dies bei der matten Rückseite nicht auf.
Obwohl das Galaxy S25 Edge buchstäblich ein leichtes Flaggschiff ist, übernimmt es viele seiner Vorteile von seinen weiter entwickelten Geschwistern. Gerade beim Display wurde also wirklich nicht gespart. Das große 6,7-Zoll-AMOLED-Display hat eine feine QHD+-Auflösung, eine variable Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz und ein sehr angenehmes Seitenverhältnis. Dadurch lässt sich das Telefon sehr angenehm bedienen und beispielsweise die Tastatur bietet ausreichend Platz, sodass man hervorragend darauf tippen kann.
Eine weitere Reihe von Vorteilen des S25 Edge basiert auf dem Gorilla Glass Ceramic 2-Deckglas selbst, das sich durch sehr gute Sichtbarkeit und wahrscheinlich dieselbe Antireflexbeschichtung auszeichnet, die wir vom Galaxy S25 Ultra kennen. Tatsächlich habe ich während des Tests keine Reflexionen festgestellt. Damit verbunden ist auch die maximale Helligkeit, die ebenfalls bis zu 2.600 Nits erreicht und sich automatisch an die Umgebung anpasst. Dadurch ist das Display unter allen Bedingungen sehr gut zu sehen. Sie können auch einen adaptiven Farbton einstellen, der den Weißabgleich überwacht und sich an Ihre Umgebung und die Tageszeit anpasst.
Aus ästhetischer Sicht schätze ich auch die dünnen Bildschirmrahmen, die auf allen Seiten symmetrisch und minimalistisch sind, genau wie beim Spitzenmodell S25 Ultra. Perfekt versteckt ist auch der Kopfhörer bzw. der obere Lautsprecher, der fast nicht zu sehen ist und daher überhaupt nicht stört. Ähnlich verhält es sich mit der 12-Megapixel-Selfie-Kamera (eher durchschnittliche Qualität), die sich in einer winzigen Aussparung in der Mitte des Displays befindet. Dadurch wird der schöne Anblick, den das Display bietet, in keiner Weise gestört.
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Wenn Ihnen Selfies in bestmöglicher Qualität wichtig sind, würde ich eher das flexible „Klapphandy“ von Samsung empfehlen. Hier ist die Rezension: Samsung Galaxy Z Flip7 (TEST): Eleganter mit schlanker Bauweise strebt den Titel des besten „Klapp“-Handys des Jahres an
Ein weiteres sehr gelungenes Feature des Samsung Galaxy S25 Edge ist der Fingerabdrucksensor. Er ist zwar nicht der schnellste auf dem Markt, nutzt aber Ultraschalltechnologie und ist mit seiner Schnelligkeit mehr als zufriedenstellend. Noch besser als seine Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit ist jedoch seine Platzierung. Im Gegensatz zu anderen Sensoren in Samsung-Handys (z. B. dem des S25+) scheint mir dieser hoch genug platziert zu sein, sodass ich beim Entsperren des Handys meinen Finger nicht unnatürlich tief strecken muss. Samsung sollte sich meiner Meinung nach von diesem Detail auch für seine weiteren Handys inspirieren lassen.
Obwohl spekuliert wurde, dass das neue Modell S25 Edge ein „dünnes Ultra“ sein sollte, sah die Realität letztendlich etwas anders aus. Das Edge hat sich das Display und den Prozessor vom teuersten Modell ausgeliehen, aber ein Periskop-Teleobjektiv oder überhaupt ein Teleobjektiv haben wir nicht bekommen. Auf der anderen Seite ist der Hauptsensor des S25 Edge der hervorragende 200-Megapixel-Sensor mit einer Lichtstärke von f/1,7. Dank ihm produziert das Handy sehr detailreiche Fotos, nicht nur in der endgültigen „zusammengesetzten“ Qualität von 12 Megapixeln, sondern auch in 50 Megapixeln oder unglaublichen 200 Mpx.
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Die Fotos wurden für die Zwecke des Artikels komprimiert, ihre Qualität sollte jedoch nicht allzu sehr beeinträchtigt sein.
Auf den Fotos bei Tageslicht ist ebenfalls gut zu sehen, wie das S25 Edge verschiedene Strukturen wunderschön darstellen und die Atmosphäre der Szene einfangen kann, wodurch die Bilder sehr realistisch und glaubwürdig wirken. Auch die Farbwiedergabe ist keineswegs übertrieben, und in einigen Fällen hätte ich vielleicht nichts dagegen, wenn Samsung die Fotos nativ etwas mehr gesättigt hätte. Aber auch daran hat der Hersteller gedacht, und deshalb ist es möglich, einen eigenen Filter nach einem Foto zu erstellen, das Ihnen gefallen hat.
Obwohl das Galaxy S25 Edge aufgrund des Drucks auf die Dünnheit völlig ohne Teleobjektiv auskommt, sehen dank Nachbearbeitung und hochwertigem Hauptsensor (aus dem der Ausschnitt erstellt wird) auch Fotos mit 4-fachem Zoom sehr akzeptabel aus. Wenn Sie sich für Fotos mit hoher Vergrößerung begeistern, muss ich Sie leider enttäuschen. Weiter als bis zu einem passablen 10-fachen Zoom kommen Sie nämlich nicht.
Der Hauptsensor des Samsung Galaxy S25 Edge wird durch eine 12-Megapixel-Weitwinkelkamera ergänzt, die ebenso gute Ergebnisse mit minimalen Abweichungen in Farbe und Kontrast liefert. Dafür verdient Samsung definitiv Lob. Wie so oft sind die Details bei Weitwinkelaufnahmen etwas schlechter, aber das ist völlig normal und schränkt die Nutzung im Grunde genommen nicht ein. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit findet die Weitwinkelkamera bei Makroaufnahmen, bei denen das Telefon selbstständig in einen eigenen „Makromodus” wechselt und sogar eine angemessene Unschärfe des Hintergrunds zaubern kann.
Eine weitere sehr gelungene Kategorie von Fotos sind bei dem S25 Edge Nachtaufnahmen. Vielleicht sind gerade dank des hochwertigen Hauptsensors die meisten Fotos sehenswert. Das Telefon passt die Einstellungen der Szene selbst an, um die Belichtung zu verlängern und die Bilder etwas mehr zu beleuchten, was in den meisten Fällen gute Ergebnisse bringt.
Da das S25 Edge zu den Vertretern der Premiumklasse gehört, ist auch die sogenannte Expert RAW-Funktion verfügbar. Dabei handelt es sich um eine spezielle Anwendung für professionellere Arbeiten mit der Kamera, die neben dem Modus „Virtuelle Blende” oder „Bewegungsunschärfe” auch den Modus „Astrofotografie” enthält. Hier kann man eine Belichtungszeit von bis zu 12 Minuten einstellen oder die Doppelbelichtung für Porträts vor dem Nachthimmel nutzen.
Ein weiterer Vorteil von „Expert RAW“ ist die Möglichkeit, im RAW-Format zu fotografieren, was semiprofessionellen Fotografen zugute kommt, da dieses Format unkomprimiert und somit in Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Lightroom, mit dem Samsung zusammenarbeitet, leichter zu bearbeiten ist. Für Normalsterbliche reichen jedoch die Bearbeitungsmöglichkeiten der Samsung-Galerie völlig aus. Diese ist ebenso wie die Kamera-App sehr intuitiv und leicht zu bedienen. Für einzelne Fotos bietet sie selbst mögliche Verbesserungen an, wie z. B. das Entfernen von Reflexionen, die Verbesserung der Qualität oder das Löschen von Schatten.
Das ist natürlich noch nicht alles. Das Galaxy S25 Edge bietet eine ganze Reihe generativer Bearbeitungsfunktionen, wie das Entfernen, Vergrößern oder Verschieben verschiedener Objekte, die Möglichkeit, ein Foto in einen bestimmten Stil umzuwandeln, oder einen Live-Effekt, der einem Porträt Dreidimensionalität verleiht. Am praktischsten finde ich jedoch die Funktion „Bestes Gesicht”, mit der Sie in einem Gruppenfoto den Moment auswählen können, in dem niemand blinzelt und alle lächeln. Aber Achtung, für diese Funktion muss Live Foto aktiviert sein.
Das Samsung S25 Edge steht auch in Sachen Video in nichts nach. Die maximale Qualität, die mit dem Smartphone aufgenommen werden kann, ist eine Auflösung von 8K mit 30 FPS. Meiner Meinung nach ist jedoch 4K mit 60 FPS besser und praktischer. Wenn Sie den Super-Stabil-Modus nutzen möchten, müssen Sie sich mit QHD-Qualität und 60 FPS zufrieden geben. Hervorzuheben sind auch die HDR-Funktion und der kürzlich hinzugefügte stufenlose Zoom, der Ruckeln minimiert. Gelungen finde ich auch die neue Rauschunterdrückung für den Ton von Videos, die den größten Teil der unerwünschten Geräusche herausfiltert, ähnlich wie bei ANC Kopfhöhrern.
Da bei dem Samsung S25 Edge eine dünne Konstruktion Priorität hatte, mussten wir auch einige Kompromisse in Kauf nehmen, die aufgrund des Platzbedarfs notwendig waren. Wie zu erwarten war, litt darunter vor allem der Akku, dessen Kapazität auf nur 3.900 mAh begrenzt werden musste. Dies wirkte sich natürlich auf die Gesamtlaufzeit des Telefons aus, die angesichts der Akkukapazität zwar nicht so schlecht ist, aber dennoch einen Unterschied zu Telefonen normaler Größe darstellt.
Meiner Erfahrung nach hält das Telefon bei normaler Nutzung problemlos einen ganzen Tag mit einer einzigen Akkuladung durch, aber das hängt natürlich davon ab, wie aktiv Sie das Telefon nutzen. Ein wirklich sparsamer Nutzer kann theoretisch sogar eine Akkulaufzeit von 1,5 bis 2 Tagen erreichen. Es kann aber auch vorkommen, dass eine Akkuladung aufgrund anspruchsvoller Spiele oder Videoaufnahmen nicht für einen Tag ausreicht. Zu einer längeren Akkulaufzeit trägt auch der funktionale Energiesparmodus mit Optionen zur Leistungsbegrenzung, Bildschirmeinstellungen und der Möglichkeit, Funktionen und Anwendungen einzuschränken, bei.
Es stellt sich die Frage, warum Samsung nicht die Silizium-Kohlenstoff-Technologie genutzt hat, die bei geringerer Größe eine höhere Kapazität bieten würde. Es ist jedoch möglich, dass Samsung die neue Technologie meidet, weil es potenzielle Gefahren und eine schnellere Abnutzung als bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus befürchtet. Denn gerade die Erhaltung der Kapazität und Lebensdauer des Akkus könnte über den Erfolg des Galaxy S25 Edge entscheiden. Wenn der Akku auch nach mehrjährigem Gebrauch keine nennenswerten Einschränkungen mit sich bringt, ist eine geringere Kapazität ein akzeptabler Kompromiss..
Was das Laden angeht, unterstützt das S25 Edge nur 25 W kabelgebundenes „Schnellladen“, mit dem Sie das Telefon auf Kosten seiner durchschnittlichen Geschwindigkeit in etwa einer Stunde aufladen können, was gerade der Vorteil kleinerer Akkus ist. Gleichzeitig finde ich es lobenswert, dass Samsung bei seinem dünnsten Modell das kabellose Qi2-Laden mit einer Leistung von 15 W beibehalten hat, einschließlich der Möglichkeit, das kabellose Laden mit anderen Handys zu teilen.
Wo Samsung jedoch offensichtlich nicht gespart hat, ist die Leistung. Das S25 Edge ist mit dem Spitzenprozessor Snapdragon 8 Elite ausgestattet, mit dem die gesamte diesjährige Galaxy S Reihe ausgestattet ist. Der leistungsstarke Prozessor wird von 12 GB RAM und einer Ardeno 830 GPU unterstützt. Dadurch läuft das Telefon so reibungslos wie ein Schweizer Uhrwerk und bewältigt selbst beim Spielen problemlos maximale Details und eine höhere Bildwiederholfrequenz. Ein unbestreitbarer Vorteil der dünnen Konstruktion und der größeren Rückseite ist die gute Wärmeverteilung. Selbst bei längerem Spielen wurde das Telefon in der Hand nicht merklich warm.
Wie bei Samsung üblich, kann man einen detaillierten und nützlichen Spielmodus vergessen. Der hier enthaltene Modus umfasst nur wenige Funktionen, wie die Blockierung unerwünschter Berührungen oder die Leistungsoptimierung. Andererseits wird dies den meisten Nutzern wahrscheinlich gar nicht auffallen.
Insgesamt bietet das Galaxy S25 Edge jedoch ein hervorragendes Multimedia-Erlebnis. Dies wird durch die Kombination aus einem leistungsstarken Prozessor, einem detailreichen Display mit schmalen Rändern, das Sie in seinen Bann ziehen wird, und lauten Stereolautsprechern gewährleistet, die so platziert sind, dass Sie sie nicht einfach so verdecken können. Die übrige Ausstattung entspricht dem Standard von Premium-Smartphones, 5G und Wifi 7 sind selbstverständlich, und auch die UWB-Unterstützung für eine bessere Suche nach verlorenen Geräten ist erfreulich.
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Im vergangenen Monat wurde der Nachfolger des erfolgreichen Prozessors Snapdragon 8 Elite vorgestellt. Was halten wir von dieser Neuheit? Hier geht es zum Artikel: Snapdragon 8 Elite Gen 5: Der neue Chef unter den Smartphone-Chips
So leicht das Galaxy S25 Edge in der Hand liegt, so leicht lässt sich auch die Software bedienen und sieht ebenso aus. Das neueste OneUI 8 läuft auf Android 16 und zeichnet sich durch ein einfaches und klares Design sowie praktische Funktionen aus. Wie wir es von Samsung gewohnt sind, gibt es auch hier eine Seitenleiste (wo wir neben den am häufigsten verwendeten Anwendungen Vorschläge für Galaxy AI-Funktionen finden) oder Design-Widgets aus unzähligen Anwendungen. Typisch für das System ist auch die hohe Anpassungsfähigkeit. Sie können nicht nur das gesamte Design ändern, sondern auch verschiedene Anwendungsstile einstellen oder das Hintergrundbild an die Farben des Systems anpassen. Für fortgeschrittene Benutzer gibt es über die Good Lock-Anwendung auch die Möglichkeit einer komplexeren Anpassung.
Das Galaxy S25 Edge ist auch Rekordhalter in Bezug auf die Dauer der Softwareunterstützung. Insgesamt wurde für das Smartphone eine Unterstützung von 7 Jahren für große Android-Updates zugesagt, wobei jedoch bereits das erste Update auf OneUI 8, das im September erschien, mitgerechnet ist.
Die OneUI Oberfläche gehört seit langem zu meinen Favoriten, da sie für weniger anspruchsvolle Nutzer benutzerfreundlich ist und gleichzeitig eine Reihe von Erweiterungsfunktionen und detaillierten Anpassungsmöglichkeiten bietet. Das Telefon macht Sie selbst mit den neuen Funktionen vertraut, und angepasste Dienste wie Now Brief (eine tägliche Übersicht mit aktuellen Fotos, Wettervorhersagen, Nachrichten oder Inhaltsvorschlägen) unterstreichen das gute Gefühl bei der Nutzung des S25 Egde. Erwähnenswert ist auch die allgemeine Vernetzung des Samsung-Ökosystems. Das spüren Sie beispielsweise beim schnellen Koppeln der Galaxy Buds oder beim Now Brief-Überblick, der auch mit Gesundheitsdaten arbeiten kann, wenn Sie Ihre Galaxy Watch verbunden haben.
Da Samsung der unangefochtene König der mobilen künstlichen Intelligenz ist, wäre es unfair, in der Rezension des Galaxy S25 Edge nicht auch Galaxy AI zu erwähnen – eine Reihe von Funktionen, die auf künstlicher Intelligenz basieren und im gesamten System reichlich vertreten sind. Neben den bekannten generativen Bildbearbeitungen umfasst dies beispielsweise die Suche durch Markieren, die intelligente Formatierung von Inhalten in Notizen, die Zusammenfassung von Webseiten, die Möglichkeit, E-Mails nach Ihren Vorgaben zu generieren, oder scheinbar belanglose Dinge wie einen Zeichenassistenten (den Sie beispielsweise in Notizen verwenden können) oder die Generierung von Hintergrundbildern nach Wunsch.
Leider gibt es neben einer Reihe von gelungenen Funktionen, die in verschiedenen Sprachen funktionieren, immer noch Tools, auf die wir aufgrund sprachlicher Einschränkungen noch warten müssen. Zu diesen Funktionen gehören beispielsweise der Dolmetscher, die Live-Übersetzung von Gesprächen oder die Transkription von Anrufaufzeichnungen. Zu guter Letzt dürfen wir auch den intelligenten Assistenten Gemini nicht vergessen, der auf allen neueren Android-Smartphones und somit auch auf dem Galaxy S25 Edge verfügbar ist.
Seien wir ehrlich, der Preis ist oft eines der Hauptkriterien bei der Auswahl eines neuen Smartphones. Wie fügt sich das Modell S25 Edge also in das gesamte Portfolio der Marke und den aktuellen Mobilfunkmarkt ein? Mit einem Startpreis von 1.279 Euro (in der Version 12/256 GB) reiht sich das Edge zwischen dem Samsung S25+ und dem teuersten Modell S25 Ultra ein. Es handelt sich zwar um ein spezielles Smartphone, dessen Ausstattung dem Spitzenmodell auffallend nahe kommen sollte, doch dieses Ziel wurde nur teilweise erreicht.
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Auch das neue Nubia Air besticht durch seine dünne Bauweise, gehört jedoch eher zur Mittelklasse. Hier ist der ganze Artikel: Das Nubia Air überzeugt mit einem schlanken, aber robusten Gehäuse und einem günstigen Preis. Wir haben es im Sortiment.
Daher könnte man meinen, dass der Preis für ein Smartphone ohne Teleobjektiv oder besondere Funktionen (wie das flexible Display des Galaxy Z Flip7) überhöht ist. Natürlich hängt es von jedem Nutzer selbst ab, ob er eine schlanke Titan-Konstruktion oder ein Teleobjektiv bevorzugt. Tatsache ist jedoch, dass Samsung selbst das Smartphone kurz nach der Markteinführung im Preis gesenkt hat, sodass es derzeit bei Alza mit einem Rabatt für 1.199 EUR (Oktober 2025) erhältlich ist. Mit diesem Preis ist das Smartphone deutlich attraktiver, aber was sagt die Konkurrenz dazu?
Der direkte Konkurrent des S25 Edge ist das im September vorgestellte iPhone Air. Dieses konnte seine (ebenfalls aus Titan gefertigte) Konstruktion noch geringfügig auf unglaubliche 5,6 mm verringern, verfügt jedoch nur über eine einzige 48-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Außerdem hat das iPhone ein 6,5-Zoll-Display und einen Prozessor aus dem Modell 17 Pro, aber im Gegensatz zu Samsung hat es keine identische GPU, die Apple für das dünnere Telefon etwas reduzieren musste. Zu den weiteren Merkmalen gehören beispielsweise die Schutzklasse IP68, 20-W-Wireless-Laden und eine Hardware-Auslösetaste für die Kamera. Das Apple iPhone Air ist bei uns für 1.199 Euro in den Handel gekommen, und es wird interessant sein zu beobachten, wie groß das Interesse an diesem schlanken Design-Smartphone mit nur einer Kamera und einem noch kleineren Akku (nur 3.149 mAh) sein wird.
Der einzige echte Konkurrent bei uns ist das bereits erwähnte iPhone Air, aber wenn Ihnen das schlanke Profil des Geräts nur als Bonus dient und andere Eigenschaften für Sie Priorität haben, stehen Ihnen viel mehr Produkte zur Auswahl. Allein im Sortiment von Samsung ist derzeit für 1.149 EUR das Samsung Galaxy S25+ erhältlich, das mit drei Kameras, darunter ein 10-Megapixel-Teleobjektiv, und einem großen 4.900-mAh-Akku aufwartet. Dazu kommen eine schnelle 45-W-Kabelaufladung, derselbe Snapdragon-8-Elite-Prozessor und ein wunderschönes 6,7-Zoll-AMOLED-Display. Wenn jedoch der Preis für Sie kein Problem darstellt und Ihnen die „nur teilweise Ultra”-Ausstattung nicht ausreicht, gibt es keinen Grund, nicht etwas mehr zu bezahlen und direkt zum vollwertigen Galaxy S25 Ultra zu greifen. Dieses bietet ein 50-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv, einen integrierten Stylus und einen großen 5.000-mAh-Akku.
Samsung Galaxy S25 Edge
HandysDas Galaxy S25 Edge hat alle positiven Eigenschaften seines teuersten Geschwistermodells übernommen. Das Design des Telefons ist sehr gelungen, gleichzeitig ist jedoch erkennbar, dass trotz des Strebens nach einer geringeren Dicke keine kritischen Kompromisse eingegangen wurden. Wie jeder andere auch habe ich in der Kategorie der Flaggschiffe ein Teleobjektiv vermisst, doch dieser Verlust wurde zumindest teilweise durch die Detailgenauigkeit der Fotos der Hauptkamera und den gelungenen Expert-RAW-Modus ausgeglichen. Selbst der Akku, bei dem die Einschränkungen wohl am größten waren, schnitt keineswegs schlecht ab, und das Edge hielt mit einer Akkuladung normalerweise einen ganzen Tag lang durch. Das schöne Display mit dünnen Rändern, der 200-Megapixel-Sensor oder der Spitzen-Chipsatz Snapdragon 8 Elite in Kombination mit dem dünnen, aber widerstandsfähigen Titan-Gehäuse ergeben ein einzigartiges Gerät, das zwar nicht durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis glänzt, aber dennoch seine Fans finden wird.
Vorteile
Nachteile
Adam Hušek
Zurzeit besuche ich das Gymnasium. Ich bin ein Fan von Mobiltelefonen und Wearables sowie von verschiedenen neuen (für manche eher skurrilen) Gadgets. Von den Technologieunternehmen liegt mir Samsung am nächsten, aber in letzter Zeit interessieren mich auch etwas andere Marken wie Nothing oder generell alle, die sich trauen, Dinge ein wenig anders zu machen. In meiner Freizeit spiele ich Klavier und interessiere mich am Rande für Theater und Fotografie.
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Das Samsung Galaxy S25 Edge ist nicht für jeden das perfekte Smartphone. Wenn Sie jedoch ein Designerstück mit guter Leistung und einer detailreichen Kamera suchen und es Ihnen nichts ausmacht, Ihr Smartphone für eine mehrtägige Akkulaufzeit gelegentlich auf ein kabelloses Ladegerät zu legen, dann ist dieses neue Modell genau das Richtige für Sie.
• Autor: Adam Hušek, Jan Vavřík
Über das neue, außergewöhnlich dünne Modell Samsung Galaxy S25 Edge kursierten bereits viele Informationen. Nun hat das Spekulieren jedoch ein Ende – Samsung hat offiziell seinen bislang dünnsten und leichtesten Neuzugang der Premiumreihe vorgestellt. Und mehr noch: Das Smartphone ist bereits im Angebot bei Alza zu finden. Doch was verbirgt sich unter der eleganten Oberfläche? Überzeugt es nur mit frischem Design und leichtem Gehäuse? Oder kann es auch im Vergleich mit vollwertigen Flaggschiff-Modellen bestehen?
Es ist überdeutlich, dass der Hauptgrund für die Existenz des Telefons eine leichtere und dünnere Konstruktion ist. Auf der Vorderseite finden wir ein wunderschönes 6,7“ LTPO AMOLED 2X Display mit variabler Bildwiederholfrequenz, feiner Auflösung (1.440 × 3.120 Pixel) und dünnen Rändern. Diese sind zwar nicht so dünn wie beim teuersten S25 Ultra, aber dennoch beeindruckend.
Das Gehäuse selbst ist dann nur 5,8 mm dünn. Auch das Gewicht des Telefons ist überdurchschnittlich niedrig, das S25 Edge wiegt nur 163 Gramm, was für ein Handy mit einem so großen Display ungewöhnlich ist.
Es muss klargestellt werden, dass das Samsung Galaxy S25 Edge nicht das absolut dünnste Telefon ist, auch wenn es nicht weit davon entfernt ist. Diesen Titel hält derzeit das chinesische Tecno mit seinem Modell Spark Slim, das nur 5,75 mm dick ist. So oder so handelt es sich um einen Durchbruch, da Samsung noch nie ein so dünnes Mobiltelefon hergestellt hat und diese 5,8 mm im Vergleich zu den 7,2 mm Dicke des Basismodells Galaxy S25, ein wirklich spürbarer Unterschied sind.
Trotz kompakter Abmessungen und frischem Design hat das Galaxy S25 Edge nichts an Robustheit eingebüßt. Seine Konstruktion ist sogar IP68-wasserbeständig und die verwendeten Materialien versprechen, dass Samsung aus den Fehlern früherer dünner Telefone (wie dem „biegsamen“ iPhone 6 Plus) gelernt haben könnte. Der Rahmen des S25 Edge besteht aus Titan, was die Stoßfestigkeit erhöht und ein Verbiegen verhindert.
Die Rückseite besteht aus widerstandsfähigem Gorilla Glass Victus 2. Im neuen S25 Edge debütierte auch das neue Schutzglas Corning Gorilla Glass Ceramic 2, exklusiv für Samsung hergestellt, das die Vorderseite des Telefons schützt.
Die Hauptkamera des Galaxy S25 Edge ist ein 200 MP Weitwinkelsensor (mit einer Lichtstärke von f/1,7), dessen Spezifikationen denen des Spitzenmodells S25 Ultra sehr ähnlich sind. Laut Hersteller ist dies der derzeit dünnste Sensor mit einer so hohen Auflösung. Leider reichte auch diese Optimierung nicht aus, sodass wir neben dem Hauptsensor nicht zwei, sondern nur einen weiteren Sensor finden. Dabei handelt es sich um eine 12MP Ultraweitwinkelkamera mit einer Lichtstärke von f/2,2 und einem traditionellen Bildwinkel von 120˚.
Erwähnenswert ist auch, dass der Hauptsensor Videoaufnahmen in bis zu 8K mit 30 Bildern pro Sekunde ermöglicht und in den Kameraeinstellungen der „Profi-Modus“, den wir vom Rest der Serie kennen, nicht fehlt.
Diese Kombination ist nicht schlecht und bedeutet nicht, dass ein (besonders so dünnes) Telefon mit zwei Kameras nicht gut sein kann. Es stellt sich jedoch die Frage, wie viele potenzielle Nutzer das Fehlen eines dritten Sensors, also eines Teleobjektivs, in der Premiumkategorie akzeptieren werden. Natürlich besteht kein Zweifel daran, dass der Hauptsensor mit einer so hohen Auflösung gute Ausschnitte liefern wird, und daher sollte das grundlegende Zoomen kein Problem darstellen, aber den berühmten 50-fachen oder marketingwirksamen 100-fachen Zoom können wir gleich vergessen.
Erwähnenswert ist auch, dass die Rückseite des Samsung Galaxy S25 Edge ein bisschen anders verarbeitet ist. Obwohl das Fotomodul nur zwei Kameras verbirgt, ist ihre "Plattform" recht markant und ragt deutlich über die Umgebung hinaus. Die Linsen selbst ragen dann etwas mehr heraus, so dass das Handy an der Stelle des Moduls fast doppelt so dick ist, was auch auf dem Bild oben zu sehen ist. Bei normalem Gebrauch sollte dies kein Problem sein, aber für eine komfortablere Handhabung und das Tragen wird die Verwendung einer Hülle empfohlen - nicht nur zum Schutz, sondern auch, weil das Mobiltelefon dann besser auf dem Tisch liegen kann.
Was die Leistung betrifft, versucht das Samsung Galaxy S25 Edge, mit seinen Geschwistern Schritt zu halten, weshalb es ebenso wie diese mit dem Spitzenprozessor Snapdragon 8 Elite for Galaxy ausgestattet ist. Dieser liefert ausreichend Leistung für die fortschrittliche Galaxy AI (einschließlich aller neuen Funktionen wie Now Brief, Audio Eraser oder Gemini Live) sowie für das eine oder andere Spiel.
Man kann davon ausgehen, dass auch die Erwärmung beim neuen Edge kein großes Problem darstellen sollte, da das Rasiermesser trotz eines vereinfachten Kühlsystems über eine ausreichende „Fläche“ verfügt, um den Prozessor zu kühlen. Gleichzeitig wurde die verwendete Prozessorversion aus Platzgründen um einen Kern reduziert, wodurch der Chip eine etwas geringere Leistung, aber auch einen geringeren Energieverbrauch und eine geringere potenzielle Erwärmung aufweist. Dies ist oft ein Problem bei einigen Kompakttelefonen mit kleinerem Bildschirm, was beim S25 Edge hoffentlich eliminiert werden konnte.
Die größte Schwachstelle der innovativen Konstruktion des Samsung Galaxy S25 Edge wird wahrscheinlich der Akku sein. Seine Kapazität erreicht nämlich nur 3.900 mAh. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies einfach zu wenig ist, denn in einer Zeit, in der ein 5.000-mAh-Akku bei einem Telefon keine Ausnahme darstellt, ist dieser Wert, auch im Vergleich zum Basismodell Galaxy S25 mit 4.000 mAh und kleinerem Display, schlichtweg unzureichend. Aus dieser Situation hätte sich Samsung wahrscheinlich helfen können, wenn es endlich begonnen hätte, die neue Si/C-Zellen-Akkutechnologie zu nutzen, doch damit hätte sich die Entwicklung des Telefons wahrscheinlich noch verteuert.
Wir können uns daher keine großen Hoffnungen machen, dass der Akku länger als einen Tag hält. Dies belegen auch die offiziellen Angaben, wonach das Telefon „bis zu 24 Stunden Videowiedergabe“ durchhält, doch dieser Wert ist ein Laborwert und die reale Ausdauer wird wahrscheinlich geringer sein. Auch die Ladegeschwindigkeit ist kein Hit, da das versprochene Schnellladen nur 25 W unterstützt. Die gute Nachricht ist jedoch, dass das Galaxy S25 Edge das 15 W kabellose Laden sowie das kabellose Teilen von Energie beibehalten hat.
Selbstverständlich sind dann das neueste Wifi 7, Bluetooth 5.4, 5G-Konnektivität, Bezahlen dank NFC oder die UWB-Ortungstechnologie. Unter dem Display verbirgt sich auch ein Ultraschall-Fingerabdruckleser, ebenso wie bei den anderen Telefonen der diesjährigen Galaxy S-Reihe.
Um die Stärken und Schwächen des Galaxy S25 Edge zu vergleichen, haben wir das Modell Galaxy S25+ gewählt, das auf der Januar-Konferenz vorgestellt wurde und der Neuheit in Bezug auf die Displaygröße entspricht, auch wenn es preislich wahrscheinlich etwas darüber liegen wird.
| Parameter/Modell | Samsung Galaxy S25 Edge | Samsung Galaxy S25+ |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,7" | Diagonale: 6,7" |
| Auflösung: 1.440 × 3.120 px, 513 ppi | Auflösung: 1.440 × 3.120 px, 513 ppi | |
| Typ: AMOLED | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | |
| Schutz: Gorilla Glass Ceramic 2 | Schutz: Gorilla Glass Victus 2 | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 200 MP, f/1,7, OIS | Hauptkamera: 50 MP, f/1,8, OIS |
| Weitwinkel: 12 MP, f/2,2 | Weitwinkel: 12 MP, f/2,2 | |
| Teleobjektiv: - | Teleobjektiv: 10 MP, f/2,4, 3x optischer Zoom | |
| Frontkamera | 12 MP, f/2,2 | 12 MP, f/2,2 |
| Chipsatz | Qualcomm Snapdragon 8 Elite (3nm; 7 Kerne) | Qualcomm Snapdragon 8 Elite (3nm; 8 Kerne) |
| GPU | Adreno 830 | Adreno 830 |
| RAM | 12 GB | 12 GB |
| Interner Speicher | 256/512 GB | 256/512 GB |
| Betriebssystem | Android 15 | Android 15 |
| Unterstützung für 5G-Netze | ✓ | ✓ |
| 3,5-mm-Klinke | ✕ | ✕ |
| Schutzart | IP68 | IP68 |
| Akku | 3.900 mAh | 4.900 mAh |
| Schnellladen / kabelloses Laden: 25 W / 15 W | Schnellladen / kabelloses Laden: 45 W / 15 W | |
| Abmessungen | 158,2 x 75,6 x 5,8 mm | 158,4 x 75,8 x 7,3 mm |
| Gewicht | 163 g | 190 g |
| Lieferumfang | USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch | USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch |
| Preis | ab 1399 €* | ab 1199 €** |
Das Smartphone Samsung Galaxy S25 Edge war nach der offiziellen Vorstellung zunächst in Südkorea erhältlich. Danach folgte der US-Markt, wo das Gerät Ende Mai in den Verkauf ging. Ursprünglich wurde erwartet, dass wir in Europa länger warten müssen – doch die Realität sieht erfreulicher aus: Das Samsung Galaxy S25 Edge ist bereits in unserem Sortiment und auf Lager.
Das neue Samsung Galaxy S25 Edge ist in Titanium Silver und Titanium Jetblack erhältlich. Für Interessierte ist das Gerät ab der Markteinführung in zwei Speicherkonfigurationen erhältlich - in den Versionen 12/256 GB und 12/512 GB. Die Preise beginnen ab 1199 und 1399 Euro.
Das Galaxy S25 Edge kostet nur ein bisschen weniger als das Spitzenmodell Galaxy S25 Ultra. Und weil das Ultra zu den absoluten Spitzenmodellen von Samsung gehört, wird es interessant sein zu sehen, wie das leichtere Edge im direkten Vergleich abschneidet. Der Preis ist kein "Schnäppchen" mehr, das Handy muss überzeugen - vor allem durch Design, Kompaktheit und die Art und Weise, wie es Nutzer anspricht, die ein Premium-Handy in einem dünnen Gehäuse suchen.
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Das neue Samsung Galaxy S25 Edge hat in letzter Zeit die eher stagnierenden Gewässer des Mobilfunkmarktes aufgewirbelt und versucht, mit einer dünnen, aber nicht weniger widerstandsfähigen Konstruktion durchzubrechen. Dieser fielen jedoch leider auch einige andere potenzielle Stärken des Telefons zum Opfer. Wir sind gespannt auf den Testbericht, der zeigen wird, wie sich das Telefon auch angesichts seines selbstbewussten Preises behaupten wird.
• Autor: Adam Hušek
Schon seit der Einführung der diesjährigen Flaggschiffe von Samsung zählen wir die Tage bis zur Vorstellung des nächsten erwarteten Telefons, bei dem es sich um ein völlig neues Modell mit der Bezeichnung Samsung Galaxy S25 Edge handeln soll. Dieses soll sich durch eine ultradünne Konstruktion und ein leichtes Design auszeichnen. Aber wird es außer der außergewöhnlichen Verarbeitung noch etwas zu bieten haben?
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Der Artikel basiert auf Spekulationen, Vermutungen und durchgesickerten, unbestätigten Informationen. Der Artikel wird laufend aktualisiert.
Wenn Sie die Nachrichten über geplante Neuheiten aus dem südkoreanischen Stall nur gelegentlich verfolgen, haben Sie vielleicht Spekulationen über ein neues geplantes Modell, das Galaxy S25 Slim, mitbekommen. Der Durchbruch kam am 22. Januar, als Samsung am Ende seines Galaxy Unpacked eine kurze Vorschau auf sein kommendes Telefon zeigte und dabei auch die Bezeichnung Samsung Galaxy S25 Edge bestätigte.
Die Bezeichnung Edge trug zuletzt das Samsung Galaxy S7 Edge im Jahr 2016, bei dem dieser Name auf das gebogene „Edge“-Display hinwies. Auch wenn die Neuheit kein gebogenes Display wie der Rest der Serie haben soll, verweist Samsung mit der Wiederverwendung des Namens Edge wahrscheinlich auf die Geschichte dieser Geräte und deutet gleichzeitig an, dass es sich um ein Premium-Telefon handeln wird, das sich in einigen Punkten von seinen „Geschwistern“ unterscheiden wird.
Interessant ist auch, dass in letzter Zeit über ein ähnlich dünnes iPhone 17 Air spekuliert wird, das eine direkte Konkurrenz darstellen könnte. Leaks über dieses Telefon haben Samsung wahrscheinlich sogar dazu gedrängt, die Konstruktion dünner zu machen, die ursprünglich ganze 6,4 mm dick sein sollte.
Der größte Vorteil des neuen Samsung Galaxy S25 Edge soll die dünne und leichte Konstruktion sein. Laut Leaks soll das Telefon potenziell bis zu einem Millimeter dünner sein als das Basis-S25 und S25+, was bemerkenswert ist, da wir das S25+ zum Testen hatten und uns über seine Abmessungen wirklich nicht beschweren konnten.
Das neue S25 Edge soll laut dem bekannten Analysten Ice Universe 158,2 × 75,5 × 5,84 mm messen. Mit seiner Dicke von 5,84 mm wird es zwar die meisten Mainstream-Smartphones übertreffen, aber trotzdem nicht den ersten Platz in dieser Kategorie belegen. Diesen Titel hält vorerst das chinesische Tecno Spark Slim mit einer unglaublichen Tiefe von 5,75 mm. Zum Vergleich: Das neueste Samsung Galaxy Z Fold6 ist im aufgeklappten Zustand nur einen Hauch dünner und misst 5,6 mm.
Trotz des geringen Gewichts, das bei 162 Gramm liegen soll, wird es sich nicht um ein vollständig kompaktes Telefon handeln. Über die Displaygröße des Samsung Galaxy S25 Edge sind sich die Leaker zwar nicht einig, sicher ist jedoch, dass es ähnlich dünne Ränder haben wird (wie wir sie vom diesjährigen „Ultra“ kennen). Es gibt zwei Schätzungen, von denen eine besagt, dass das Display auf 6,66" anwachsen soll, während andere sogar von einer Diagonale von 6,8 Zoll sprechen. So oder so soll das Galaxy S25 Edge nicht die Größe des größten Modells der Galaxy S25 Ultra-Reihe erreichen und ähnliche Abmessungen wie das aktuelle mittlere Modell S25+ (6,7 Zoll) beibehalten.
Auch hinsichtlich der Auflösung gehen die Quellen auseinander, aber wahrscheinlich könnten wir QHD erwarten, genau wie bei den beiden teureren Vertretern.
Die Frage, die wohl jedem beim Anblick eines dünnen Telefons in den Sinn käme, ist, ob das Samsung Galaxy S25 Edge nicht anfällig für Beschädigungen sein wird. Historisch gesehen haben sich nämlich einige dünne Produkte der beliebtesten Hersteller beim Sitzen oder Tragen verbogen. Die bekanntesten Fälle waren das iPhone 6 Plus, das iPad Pro (2019) oder das Galaxy Tab S5e. In dieser Hinsicht ließ der Marketingdirektor von Samsung UK (gegenüber TechRadar) jedoch verlauten, dass gerade die Widerstandsfähigkeit eines der wichtigsten Dinge war, auf die Samsung geachtet hat. Wir können also hoffen, dass dies wirklich der Fall sein wird und die Nutzer sich dank der Verarbeitungsqualität (und einer möglichen Wasserbeständigkeit nach IP68 oder einem Titanrahmen) keine Sorgen um ihre Geräte machen müssen.
Was die Farbkombinationen betrifft, wissen wir aus unbestätigten Quellen, dass in Europa gleich drei Farbvarianten des Samsung Galaxy S25 Edge erscheinen sollen: Iceblue, Jetblack und Silber, alle mit Titan-Finish.
Nicht nur bei den Abmessungen hebt sich das Galaxy S25 Edge vom grauen Durchschnitt ab. Frisch ist auch das Design der Rückseite, auf der sich ein ungewöhnliches Fotomodul befindet, das deutlich hervorsteht. Dies wird durch die Plattform gemildert, in die zwei Kameras und der Blitz eingelassen sind.
Die Kameras des Samsung Galaxy S25 Edge sollen allem Anschein nach mehr als 4 mm aus der Oberfläche des Geräts herausragen, wodurch das Telefon im Bereich der Kameras fast doppelt so dick wäre. Für einen besseren Halt wird es daher wahrscheinlich besser sein, das Telefon in einer Hülle zu tragen, damit das Fotomodul beispielsweise beim Einstecken in die Tasche nicht so sehr stört.
Trotz erster Leaks, die behaupteten, es handele sich um eine „dünnere Ultra“ (das Telefon sollte also alle Spitzenkameras haben), bestätigte uns Samsung bereits auf dem Unpacked im Januar, dass das Galaxy S25 Edge nur zwei Sensoren haben wird. Diese Enttäuschung wurde noch durch die Tatsache verstärkt, dass der Sensor, der dem S25 Edge fehlen wird, das Periskop-Teleobjektiv mit 5-fachem optischem Zoom sein wird. Die zwei Kameras, die übereinander platziert sind, werden höchstwahrscheinlich der 200-Megapixel-Hauptsensor ISOCELL HP2 (derselbe wie im S25 Ultra) und ein 12-Megapixel-Ultraweitwinkelsensor sein. Das bedeutet, dass wir ohne Teleobjektiv auskommen und beim Zoomen auf einen Ausschnitt aus der (hoffentlich ausreichend detaillierten) Hauptkamera angewiesen sein werden.
Wie bei allen auf ihre Weise kompakten Telefonen müssen wir auch beim Samsung Galaxy S25 Edge leider mit Kompromissen in Form eines kleineren Akkus rechnen. Den neuesten Leaks zufolge scheint auch das S25 Edge keine Ausnahme zu sein. Die Akkugröße ist natürlich ein Tribut an das flache Profil des Geräts, aber die Folge dieser Wahl ließe sich minimieren, wenn Samsung keine Angst vor Innovationen hätte und neue Silizium-Kohlenstoff-Zellen einsetzen würde, die dichter geschichtet werden können. Angesichts der durchgesickerten Kapazität von sträflichen 3.900 mAh scheint es jedoch, dass Samsung klassische Li-Ionen-Akkus verwendet hat, wie wir sie in den diesjährigen S25-Flaggschiffen gesehen haben. Es bleibt nur zu hoffen, dass Samsung uns letztendlich überrascht und die innovative Technologie wirklich einsetzt.
Das Aufladen sollte dann wie beim Basismodell S25 mit 25W erfolgen, was angesichts der Akkugröße kein Problem darstellen dürfte. Objektiv betrachtet handelt es sich jedoch um einen sehr niedrigen Wert, insbesondere wenn selbst das größere S25+ 45 W unterstützt, von der chinesischen Konkurrenz ganz zu schweigen. Über kabelloses Laden wurde bisher nicht gesprochen, aber angesichts des Drucks auf die Konstruktion wäre zu erwarten, dass die Spule eines der ersten Dinge sein wird, auf die die Konstrukteure verzichten.
Hinsichtlich der Leistung soll sich das S25 Edge an den gleichen Prozessor wie der Rest der Familie halten. Wahrscheinlich wird der 3nm Snapdragon 8 Elite zum Einsatz kommen, ergänzt durch 12 GB RAM. Fraglich bleibt jedoch, ob Samsung diesen leistungsstarken Prozessor kühlen kann, da auch das Kühlsystem im schmalen Gehäuse wahrscheinlich reduziert sein wird. Beim Speicher können wir dann die klassischen Varianten mit 256GB und 512GB erwarten.
Aus Softwaresicht können wir uns fast sicher auf das neueste Android 15 mit dem One UI7-Überbau freuen, verbessert durch Galaxy AI einschließlich der Audio Eraser-Funktion, allgegenwärtigen KI-Assistenten und Gemini Live.
Gerade der Preis ist oft ein Stolperstein bei Handys mit ungewöhnlichen und neuen Technologien. Zwar lassen sich faltbare Displays (die größere Investitionen für die Entwicklung erforderten) nicht mit einer deutlich dünneren Konstruktion vergleichen, dennoch ist eine dünne Konstruktion eine Exklusivität, für die wir sicherlich extra bezahlen werden.
Nach neuesten Informationen scheint sich die Idee des Galaxy S25 Edge als abgespecktes Telefon (zumindest finanziell) in Luft aufgelöst zu haben. In EU-Ländern dürfte sich sein Preis um 1.200 bis 1.300 € für die Variante mit 256 GB und 1.300 bis 1.400 € für die Version mit 512 GB bewegen. Das bedeutet, dass es preislich zwischen dem aktuellen S25+ und S25 Ultra liegen dürfte.
Das Telefon wird wahrscheinlich in Europa verfügbar sein. Andererseits wissen wir jedoch, dass das Telefon zuerst für Südkorea und China vorgestellt werden soll, was bereits am 13. Mai geschehen sollte. Im Gegensatz dazu muss der Rest der Welt bis Juli warten, wenn das Telefon auch in Europa gezeigt werden soll.
Obwohl jede Veränderung auf dem derzeit recht eintönigen Mobilfunkmarkt willkommen ist, können wir nur hoffen, dass Samsung auch an die Nutzer gedacht und dem dünnen Design nicht alle anderen Spezifikationen geopfert hat. Mit einem kleineren Akku kann man sich abfinden, und wenn das Telefon ansonsten problemlos funktioniert, wird es sich definitiv um eine wertvolle Ergänzung der Samsung Galaxy S-Flaggschiffreihe handeln.