Mit großen Erwartungen trat er an die Konkurrenz der besten und teuersten Smartphones von heute, das Samsung Galaxy Z Fold7. Versprochen wurden ein dünnes Gehäuse, massive Leistung und lange Softwareunterstützung. Wie zeigt er sich in der Praxis? Kann er in allen Bereichen überzeugen, oder hat er auch Schwachpunkte? Das verrät uns dieser Testbericht.
Es besteht kein Zweifel daran, dass das Samsung Galaxy Z Fold7 mit markanten Neuerungen in der Konstruktion kommt. Wir haben es weiterhin mit einem großen Telefon zu tun, das sich wie ein Buch öffnen lässt und so den Blick auf das Innenleben des bisher größten Displays dieser Reihe freigibt. Der neue Z Fold7 bringt jedoch eine wesentliche Neuerung bei der Verschlankung und auch beim Gewichtsverlust. Zum Test kam die Hauptfarbvariante, nämlich Dunkelblau. Ich bewerte sie als sehr gelungen.
Im geschlossenen Zustand messen wir an den meisten Stellen eine Dicke von 8,9 mm, im geöffneten nur 4,2 mm und das Gewicht sank auf 218 Gramm. Zum Vergleich – das letztjährige Galaxy Z Fold6 ist im geschlossenen Zustand 12,1 mm dick, geöffnet 5,6 mm und wiegt 239 Gramm. Das sind wirklich so große Unterschiede, dass Sie, wenn Sie beide Generationen in der Hand halten, den Unterschied sofort und sogar blind erkennen würden. Trotz allem behält das Fold7 die schöne Widerstandsfähigkeit nach IP48, Wasser ist also kein Problem.
Die Realität ist jedoch, dass die rückseitige Erhebung mit den drei Kameras über die genannte Dicke deutlich hinausragt. Wegen ihr wackelt das Samsung Galaxy Z Fold7 auf dem Tisch, wie ich es bei keinem anderen Smartphone bisher gesehen habe. Der Vorsprung ist nämlich nicht breit und zudem nur auf einer Seite angebracht, er ist also nicht zentriert. Die Kanten des Telefons sind nur leicht abgerundet, die Ecken dagegen ziemlich scharf. Das erlaubt es jedoch, die Displayränder auf allen vier Seiten gleich zu halten.
Das Samsung Galaxy Z Fold7 liegt meiner Ansicht nach recht sicher in der Hand, auch wenn die Kanten und das Scharnier etwas rutschig sind. Ich lobe die Änderung des Seitenverhältnisses, da der neue Fold7 im Vergleich zum Vorgänger eher breiter als höher ist. Somit ist das Außendisplay, nun geschützt durch das verbesserte Gorilla Glass Ceramic 2, nicht mehr eine unnötig langgezogene „Nudel“.
Und dass sich der neue Samsung insgesamt vergrößert hat? Er gehört dennoch zu den kleineren Smartphones, und der Verlust an Dicke und Gewicht ist ein deutlich relevanterer Fakt. Hier ist der Fortschritt schlicht sichtbar.
Zum dünnen Profil noch ein Kritikpunkt: Es gelang nicht nur mir nicht, den neuen Fold7 anders zu öffnen, als mit den Fingernägeln zwischen den beiden Hälften. Auch nach längerer Nutzung war es mir schlicht nicht möglich, diese so dünne Konstruktion, zudem mit minimal abgerundeter Kante, bequem zu öffnen.
Im Samsung Galaxy Z Fold7 steckt das bisher größte Display. Es hat das erwähnte breitere Seitenverhältnis. Ich spreche hier eigentlich von beiden, dem inneren und dem äußeren. Während das äußere nun eine Diagonale von 6,5" hat, erreicht das innere mit kaum wahrnehmbarer Falte in der Mitte endlich die 8". Damit ist es das größte Panel unter den faltbaren Telefonen, was in Kombination mit der hohen Auflösung einen wirklich komfortablen Multitasking-Betrieb ermöglicht. Es stimmt jedoch, dass Honor Magic V5 eine feinere Auflösung bietet.
Ich lobe die Helligkeit beider Displays. Besonders das äußere, geschützt durch widerstandsfähiges Gorilla Glass Ceramic 2, leuchtete bei Sonnenschein wirklich stark. Der Vollständigkeit halber: Es handelt sich um AMOLED-Panels mit dynamischer LTPO-Bildwiederholrate bis maximal 120 Hz. Die Auflösung beider ist absolut ausreichend und nicht unnötig übertrieben. Ebenfalls stark ist die HDR10+-Unterstützung und die Blickwinkel sind im Normbereich.
Eine Kritik an den Displays gibt es jedoch: die nun fehlende Unterstützung für den S Pen. Dieser funktioniert nur zusammen mit einer zusätzlichen Display-Schicht, die der Hersteller zugunsten der benötigten Dünne entfernt hat. Zukünftige Unterstützung für einen Stylus der neuen Generation ist derzeit unklar. Wenn Sie auf den bisherigen S Pen nicht verzichten möchten, wird Sie der Fold7 in dieser Hinsicht nicht erfreuen.
Der fortschrittlichste Chip mit 3-nm-Fertigung und starker Ausrichtung auf Berechnungen auch im Bereich künstlicher Intelligenz ist der Snapdragon 8 Elite. Wenn Sie es mit einem Android-Telefon ernst meinen, gibt es wahrscheinlich keine andere Wahl. Daher hat Samsung ihn logisch in den neuen Galaxy Fold7 integriert. Neu hinzu kommt zudem eine Variante mit 16 GB Arbeitsspeicher.
Als System läuft selbstverständlich Android 16 mit der Oberfläche OneUI 8. Die zugesicherte Zukunftssicherheit umfasst 7 Jahre Updates sowohl für Android mit neuen Funktionen als auch für Sicherheits-Patches. Ansonsten ist das System sehr gut auf das große faltbare Panel zugeschnitten. Mehr als 2 Apps gleichzeitig gehen schon in Richtung unnötig chaotischer Bedienung, aber Sie können sicher sein, dass 2 Apps nebeneinander auf dem Galaxy Fold7 gut funktionieren.
Zum großen Teil ist das System jedoch so, wie Sie es von anderen Galaxy-Smartphones kennen. Alles ist am gewohnten Platz. In den Einstellungen finden Sie auch eine Übersicht der verfügbaren Galaxy-AI-Funktionen. Durch Gedrückthalten der Einschalttaste lässt sich der Gemini-Assistent aufrufen, ebenso dessen Live-Variante für eine bequemere Kommunikation mit visuellen Interaktionen. Die Fotobearbeitung wird nun beispielsweise durch die Rauschreduktion in Videos ergänzt. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, damit das Ergebnis nicht eher schadet und angenehme Umgebungsgeräusche entfernt.
Der neue Samsung Galaxy Z Fold7 schreitet leider in der Kategorie Akku und Laufzeit weiterhin vorsichtig voran. Die Komponenten sind zwar sparsam und das Gerät wird unter Last nicht heiß. Die Laufzeit sticht dennoch nicht aus dem Durchschnitt hervor. Einen Tag Nutzung hält er aber durch. Der Akku mit 4 400 mAh blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Angesichts der engen Innenabmessungen, in denen nun wenig Platz ist, war ohnehin nicht mit mehr zu rechnen.
Die Akkudaten haben sich nicht geändert. Das gilt auch für das Laden. Kabelgebunden schafft Samsung maximal 25 W, kabellos nur 15 W. Angesichts der Kapazität bedeutet das ein Laden von 0 auf 100 % in eineinhalb Stunden. Dem Fold7 würde ein höherer Wert eindeutig gutstehen, etwa nach dem Vorbild des konkurrierenden Magic V5 .
Bei den Kameras stoßen wir beim Galaxy Z Fold7 auf mehrere Neuerungen. Auf dem Papier am sichtbarsten ist das Upgrade der Hauptkamera von 50 auf 200 MP. Dieselbe Kamera hat zum Beispiel das Galaxy S25 Ultra und das kürzlich vorgestellte Galaxy S25 Edge. Die vierfache Steigerung hilft vor allem beim Fotografieren bei schwachem Licht. Der neu hinzugefügte Autofokus bei der Ultraweitwinkelkamera ist nützlich für Makroaufnahmen und schließlich ist auch die innere Selfie-Kamera sichtbar, wodurch die Auflösung auf 10 MP steigt.
Aufnahmen bei Tageslicht sind nahezu ohne Vorbehalt unter allen Umständen einfach hervorragend. Das führe ich vor allem auf die Farbabstimmung zurück, eine ständig betonte Eigenschaft der Kameras des südkoreanischen Herstellers. Bei Wetterwechsel ist jedoch ein dezenterer Touch spürbar. Lassen wir die Farben beiseite: Die Details sind über die gesamte Fläche fein durchgezeichnet, Gegenlicht bereitet keine Probleme, das Fokussieren geht schnell und auch beim HDR gibt es nichts zu bemängeln. Das Samsung Galaxy Z Fold7 setzt hier auf bewährte Stärke.
Die Ultraweitwinkelkamera hat den Anspruch, eine zuverlässige Ergänzung zum Hauptsensor zu sein, und das ist sie auch. Auch hier gefallen die attraktiven Aufnahmen mit größerem Dynamikumfang und minimalen unscharfen Randbereichen.
Makroaufnahmen gelingen merklich besser, wofür die Ultraweitwinkelkamera ideal ist. Bei Bedarf müssen Sie sich nicht auf die Automatik verlassen, die Fokussierung lässt sich auch manuell steuern. Für die Fold-Reihe erwarten wir künftig jedoch eine höhere Auflösung als die aktuellen 12 MP.
Beim Zoomen ist es beim Galaxy Z Fold7 unterschiedlich. Das Telefon bietet je nach gewählter Auflösung beim Fotografieren verschiedene Zoomstufen. Standardmäßig hat das Teleobjektiv mit nur 10 MP einen 3-fachen optischen Zoom. Das reicht aus und die Ergebnisse sind nicht schlecht, andererseits ist dies sicher ein Bereich mit Verbesserungspotenzial. Die Auflösung könnte einfach höher sein.
Der digitale Zoom ist bei 30-fach limitiert. An den berühmten 100-fachen, durch KI unterstützten Zoom des Galaxy S25 Ultra reicht es leider nicht heran.
Nachtaufnahmen haben vor allem mit aktiviertem Nachtmodus Sinn. Längere Belichtungszeiten lassen sich aus der Hand halten, das Ergebnis lohnt sich und Sie können sogar den Sternenhimmel festhalten. Im Vergleich von Aufnahmen ohne und mit aktiviertem Nachtmodus ist der Unterschied vor allem beim Hineinzoomen deutlich, doch von Lampen beleuchtete Bereiche können dann zu stark überbelichtet wirken.
Wer sich für das Fold7 interessiert, tut dies wahrscheinlich wegen der Tatsache, dass es ein faltbares Smartphone ist. Daher habe ich bei der Konkurrenz keine Geräte „klassischer“ Bauweise ausgewählt, sondern den aktuellen Hit von Honor und das letztjährige Fold6. Falls für Sie auch ein Klapp-Design infrage kommt, sollten Sie sich unbedingt das aktuelle Galaxy Z Flip7 ansehen. Dieses hat das bisher größte Außendisplay, die Bauweise bleibt jedoch weiterhin recht breit.
Honor Magic V5 ist der Nachfolger des beliebten letztjährigen Magic V3. Schon dieses Modell hat uns beeindruckt. Das diesjährige Modell kann dem neuen Fold7 in puncto schlankes Gehäuse die Hand reichen. Dennoch wirken beide Geräte in der Hand deutlich unterschiedlich. Grund dafür ist das breitere Seitenverhältnis des Displays beim Honor. Dieses hat zudem ein feineres Panel. Während er mit Samsung den Snapdragon 8 Elite teilt, wird er nur in einer Variante mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher angeboten. Honor hat allerdings keine Garantie für so viele Systemupdates, punktet dafür aber mit höherer Kameraauflösung, größerem Akku mit schnellerem Laden und besserer Wasserbeständigkeit.
Wenn der Preis des Fold7 ein Problem darstellt, könnte Ihnen die letztjährige Generation Samsung Galaxy Z Fold6 genügen. Nehmen Sie am besten die neue Generation nicht in die Hand, denn sonst wird Ihnen das Vorgängermodell wie ein Ziegel vorkommen. Grundsätzlich ist es aber sehr ähnlich. Auch hier haben Sie große Displays mit stabilem Scharnier und zuverlässigem Öffnen. Zusätzlich mit Unterstützung für den S Pen. Für lange Lebensdauer sorgt der Snapdragon 8 Gen 3. Die Hauptkamera ist keineswegs schlechter, der Rest ist weitgehend identisch. Wenn Ihnen die äußere Selfie-Kamera reicht, nehmen Sie auch die schwächere Leistung der inneren Unter-Display-Kamera in Kauf. Der Preisunterschied ist jedoch deutlich, sodass sich diese Kleinigkeiten leicht verschmerzen lassen.
| Parameter/Modell | Samsung Galaxy Z Fold7 | Honor Magic V5 | Samsung Galaxy Z Fold6 |
|---|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,5" und 8" | Diagonale: 6,43" und 7,95" | Diagonale: 6,3" und 7,6" |
| Auflösung: 2 520 × 1 080 px, 422 ppi 2 184 × 1 968 px, 368 ppi |
Auflösung: 2 376 × 1 060 px, 404 ppi 2 352 × 2 172 px, 403 ppi |
Auflösung: 2 376 × 968 px, 410 ppi 2 160 × 1 856 px, 374 ppi |
|
| Typ: AMOLED | Typ: AMOLED (innen) und OLED (außen) | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholrate bis: 120 Hz (beide) | Bildwiederholrate bis: 120 Hz (beide) | Bildwiederholrate bis: 120 Hz (beide) | |
| Schutz: Gorilla Glass Ceramic 2 (außen) | Schutz: Honor Anti-scratch NanoCrystal Shield | Schutz: Gorilla Glass Victus 2 (außen) | |
| Hauptkameras | Hauptsensor: 200 MP, f/1,7, OIS | Hauptsensor: 50 MP, f/1,6, OIS | Hauptsensor: 50 MP, f/1,8, OIS |
| Ultraweitwinkel: 12 MP, f/2,2 | Ultraweitwinkel: 50 MP, f/2,0 | Ultraweitwinkel: 12 MP, f/2,2 | |
| Teleobjektiv: 10 MP, f/2,4, OIS | Teleobjektiv: 64 MP, f/2,5 | Teleobjektiv: 10 MP, f/2,4, OIS | |
| Frontkamera | 10 MP, f/2,2 (beide) | 20 MP, f/2,2 (beide) | 4 MP, f/1,8 (innen), 10 MP, f/2,2 (außen) |
| Chipset | Qualcomm Snapdragon 8 Elite | Qualcomm Snapdragon 8 Elite | Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 |
| GPU | Adreno 830 | Adreno 830 | Adreno 750 |
| RAM | 12 / 16 GB | 16 GB | 12 GB |
| Interner Speicher | 256 / 512 GB / 1 TB | 512 GB | 256 / 512 GB / 1 TB |
| Betriebssystem | Android 16 | Android 15 | Android 14 |
| Unterstützung 5G | ✓ | ✓ | ✓ |
| 3,5-mm-Klinke | ✕ | ✕ | ✕ |
| Schutzart | IP48 | IP58 / IP59 | IP48 |
| Akku | 4 400 mAh | 5 820 mAh | 4 400 mAh |
| Schnellladen / kabelloses Laden: 25 W / 15 W | Schnellladen / kabelloses Laden: 66 W / 50 W | Schnellladen / kabelloses Laden: 25 W / 15 W | |
| Abmessungen | 158,4 × 72,8 × 8,9 mm 158,4 × 143,2 × 4,2 mm |
156,8 × 74,3 × 9 mm 156,8 × 145,9 × 4,2 mm |
153,5 × 68,1 × 12,1 mm 153,5 × 132,6 × 5,6 mm |
| Gewicht | 215 g | 222 g | 239 g |
| Lieferumfang | Smartphone, USB-C-Kabel, SIM-Werkzeug, Benutzerhandbuch | Smartphone, USB-C-Kabel, SIM-Werkzeug, Benutzerhandbuch | Smartphone, USB-C-Kabel, Adapter, Hülle, SIM-Werkzeug, Benutzerhandbuch |
| Preis | ab 1 950 EUR | 2 000 EUR | ab 1 350 EUR |
Samsung Galaxy Z Fold7
SmartphonesInsgesamt ist das Samsung Galaxy Z Fold7 auf jeden Fall ein gelungenes Update. Ausschlaggebend ist vor allem das neue Bestreben, kompakte Abmessungen und ein geringeres Gewicht zu erreichen, was dem Telefon auch wirklich gelingt. Anspruchsvolle Nutzer schätzen das System mit langer Unterstützung und die volle Nutzung von Galaxy AI. Für die Zukunft kann ich mir jedoch vorstellen, dass die Bauweise beibehalten wird und der Hersteller sich stärker auf spürbare Verbesserungen bei den übrigen Kameras konzentriert und dazu einen besseren Akku spendiert. Das sind schlicht die Punkte, bei denen das diesjährige Modell nicht ganz überzeugt. Für viel Geld erhalten Sie aber ein hochwertiges Stück Technik, daran gibt es keinen Zweifel.
Vorteile
Nachteile

Ondřej Chabr
Ein Fan moderner Technologien und von Unternehmen, die die Welt verändern. Ich schreibe und lese gern über Technik. Außerdem liebe ich das Reisen mit meiner Familie – und schaue mit Vorliebe britische Sitcoms.
Auf den Test des Samsung Galaxy Fold7, dem König der faltbaren Samsungs, haben wir uns gefreut. Nach dem Test hat er uns nicht enttäuscht, sondern lediglich eine kürzere Liste von Bereichen hinterlassen, auf die sich die nächste Generation konzentrieren sollte. Seit Jahren hat das Fold etwa einen schwächeren Akku oder die Auflösung der sekundären Kameras, doch mit seiner überdurchschnittlichen Softwareausstattung sowie der angenehm leichten und schmalen Bauweise weiß es zu überzeugen.
• Autor: Ondřej Chabr
Das neue, dünnere, leichtere und leistungsstärkere Samsung Galaxy Z Fold7 ist endlich da. Eines der meist erwarteten Handys dieses Jahres wurde zusammen mit zwei weiteren Smartphones, den faltbaren Klapphandys Galaxy Z Flip7 und Z Flip7 FE, vorgestellt. Das größte Falthandy der südkoreanischen Marke überzeugt mit zahlreichen Aspekten. Hier präsentieren wir Ihnen die technischen Daten.
Der Smartphone-Hersteller Honor zeigte bereits letztes Jahr mit dem Modell Magic V3 , dass es möglich ist, ein dünnes faltbares Smartphone ohne Kompromisse zu bauen. Dieses Jahr hat er das mit dem Modell Magic V5 noch einmal unterstrichen. Jetzt nimmt Samsung die Herausforderung an und startet mit dem neuen Galaxy Z Fold7 in die Ära der schlanken Konstruktionen – auch im geschlossenen Zustand des Geräts.
Das Galaxy Z Fold7 kommt mit dem bislang dünnsten Gehäuse in der Geschichte der Fold-Reihe. Im geschlossenen Zustand misst es nur 8,9 mm – vergleichbar mit herkömmlichen Flaggschiff-Modellen. Im geöffneten Zustand ist das Gerät nur 4,2 mm dünn und wiegt 215 Gramm, sodass es sehr leicht und elegant wirkt. Dank des breiteren Außendisplays im 21:9-Format ist das Handy auch im geschlossenen Modus besser nutzbar – ein häufiger Kritikpunkt bei den Vorgängern.
Die Konstruktion wurde auf eine höhere Widerstandsfähigkeit ausgelegt – das Scharnier ist robuster, der Rahmen besteht aus stärkerem Aluminium und das Außendisplay wird durch besseres Glas geschützt. Das Fold7 erfüllt den Standard IP48, was erhöhten Schutz gegen Wasser und Staub bedeutet.
Samsung hat bei der Displaygröße Fortschritte gemacht. Das Außendisplay misst 6,5 Zoll und hat ein Seitenverhältnis von 21:9. Die Bildwiederholfrequenz ist adaptiv von 1–120 Hz. Das Innendisplay misst 8 Zoll, was einer 11% größeren Fläche im Vergleich zur Vorgängergeneration entspricht. Die Auflösung beträgt 2.184 × 1.968 Pixel. Beide Displays bieten nicht nur eine flüssige Darstellung, sondern auch eine hohe Helligkeit; das Innendisplay erreicht 2.600 Nits.
Beide Displays werden durch das neue widerstandsfähige Glas Corning Gorilla Glass Ceramic 2 geschützt, das die Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer und Bruch erhöht. Dank des breiteren Außendisplays und des größeren Innendisplays eignet sich das Fold7 besonders für Multitasking, Arbeiten mit mehreren Fenstern und Medienkonsum. Zudem hat Samsung an der Konstruktion des Scharniers und der Display-Schichtung gearbeitet – das Hauptpanel ist dünner, aber dank einer stärkeren Ultra-Thin-Glass-Schicht gleichzeitig stabiler.
Im Herzen des Smartphones arbeitet der neue Snapdragon 8 Elite for Galaxy, der im Vergleich zur Vorgängergeneration bis zu 38 % mehr Prozessorleistung bietet. Es stehen 12 oder 16 GB RAM und Speicher bis zu 1 TB zur Verfügung. Das Telefon unterstützt die neuesten Konnektivitätsstandards – 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 und UWB .
Das Galaxy Z Fold7 läuft mit Android 16 und One UI 8. Neu ist das erweiterte Galaxy AI-Paket, einschließlich des intelligenten Assistenten Gemini Live und des verbesserten DeX-Modus für Produktivität. Samsung verspricht bis zu 7 Jahre Systemupdates – ein Alleinstellungsmerkmal im Android-Segment, das exklusiv für diese Marke gilt.
Der Akku hat weiterhin nur eine Kapazität von 4.400 mAh, was laut Hersteller für 24 Stunden Videowiedergabe reicht. Das Laden erfolgt mit einer eher unspektakulären Leistung: 25 W per Kabel, 15 W kabellos und auch kabelloses Reverse-Charging ist möglich. Leider gibt es aufgrund der Konstruktion keine Unterstützung mehr für den S Pen. Dieser war zwar nie im Lieferumfang enthalten, konnte aber separat erworben werden – künftig ist die Zusammenarbeit mit dem Display jedoch nicht mehr möglich.
Das Samsung Galaxy Z Fold7 bietet entscheidende Verbesserungen im Bereich Fotografie und rückt damit näher an die besten Flaggschiff-Modelle der Marke.
Die Hauptkamera hat nun eine Auflösung von 200 MP, was eine Vervierfachung der Detailtiefe im Vergleich zu vorherigen Generationen bedeutet. Dieser Sensor, übernommen vom Galaxy S25 Ultra, ermöglicht gestochen scharfe und klare Bilder auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Die neue Generation der ProVisual Engine optimiert außerdem automatisch Farben, Details und Kontrast, was zu besseren Ergebnissen beim Fotografieren und Filmen führt.
Neben dem Hauptsensor bietet das Fold7 auch ein 12-MP-Ultraweitwinkelobjektiv mit Autofokus, das sowohl Weitwinkelaufnahmen als auch Makrofotografie ab 2,5 cm ermöglicht. Das Teleobjektiv mit 10 MP bietet einen 3-fachen optischen Zoom. Das Samsung Galaxy Z Fold7 verliert jedoch ein Feature, was aber nicht unbedingt negativ ist.
Es handelt sich dabei um die unter dem Display verborgene Selfie-Kamera. Beim Z Fold6 war die innere Selfie-Kamera nach dem Aufklappen im Display verborgen und nicht direkt sichtbar. Die Bilder des 4-MP-Sensors waren jedoch nicht optimal, weshalb Samsung nun lieber eine sichtbare Selfie-Kamera verbaut hat und zudem die Auflösung auf 10 MP erhöht.
Das neue Modell ist in drei Speichervarianten und mehreren Farben erhältlich. Im Vergleich zur Vorgängergeneration ist der Preis allerdings deutlich gestiegen. Der Einstiegspreis in Deutschland beträgt 2.099 EUR für die 256-GB-Version. Bei Vorbestellungen können Sie mehr Speicher zum Preis der niedrigeren Variante sowie diverse Boni wie Kopfhörer oder Rabatte auf Zubehör erhalten. Studierende können zudem mit der ISIC-Karte 7 % Rabatt nutzen. Weitere Aktionen hier.
| Parameter/Modell | Samsung Galaxy Z Fold7 | Samsung Galaxy Z Fold6 |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,5" und 8" | Diagonale: 6,3" und 7,6" |
| Auflösung: 2.520 × 1.080 px, 410 ppi (außen) 2.184 × 1.968 px, 367 ppi (innen) |
Auflösung: 2.376 × 968 px, 410 ppi (außen) 2.160 × 1.856 px, 374 ppi (innen) |
|
| Typ: AMOLED | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholrate bis zu: 120 Hz | Bildwiederholrate bis zu: 120 Hz | |
| Schutz: Gorilla Glass Victus 2 (außen) | Schutz: Gorilla Glass Victus 2 (außen) | |
| Hauptkameras hinten | Hauptkamera: 200 MP, f/1,7, OIS | Hauptkamera: 50 MP, f/1,8, OIS |
| Ultraweitwinkel: 12 MP, f/2,2 | Ultraweitwinkel: 12 MP, f/2,2 | |
| Teleobjektiv: 10 MP, f/2,4, OIS | Teleobjektiv: 10 MP, f/2,4, OIS | |
| Frontkamera | 10 MP, f/2,2 (außen) + 10 MP, f/1,8 (innen) | 10 MP, f/2,2 (außen) + 4 MP, f/1,8 (innen) |
| Chipsatz | Qualcomm Snapdragon 8 Elite | Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 |
| GPU | Adreno 830 | Adreno 750 |
| RAM | 12 / 16 GB | 12 GB |
| Interner Speicher | 256 / 512 GB / 1 TB | 256 / 512 GB / 1 TB |
| Betriebssystem | Android 16 | Android 14 |
| Netzunterstützung 5G | ✓ | ✓ |
| 3,5-mm-Klinke | ✕ | ✕ |
| Schutzart | IP48 | IP48 |
| Akku | 4.400 mAh | 4.400 mAh |
| Schnellladen / kabelloses Laden: 25 W / 15 W | Schnellladen / kabelloses Laden: 25 W / 15 W | |
| Abmessungen |
158,4 × 72 × 8,9 mm (gefaltet)
158,4 × 143,2 × 4,2 mm (entfaltet) |
153,5 × 68,1 × 12,1 mm (gefaltet)
153,5 × 132,6 × 5,6 mm (entfaltet) |
| Gewicht | 218 g | 239 g |
| Lieferumfang | USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch | USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch |
| Preis | ab 2.099 EUR* | ab 1.359 EUR** |
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Das Galaxy Z Fold7 ist ein bedeutender Fortschritt im Bereich der faltbaren Smartphones. Es vereint ein schlankes Gehäuse, Spitzenleistung und verbesserte Kameras. Trotz des Wegfalls der Stiftunterstützung ist es in allen anderen Belangen das ausgereifteste Fold in der Geschichte von Samsung.
• Autor: Ondřej Chabr
Das Samsung Galaxy Z Fold7, Nachfolger eines der am besten ausgestatteten Falthandys der Gegenwart, dem Z Fold6, wird schon bald erscheinen. Von der neuen Generation ist einiges zu erwarten – insbesondere nach dem eher dezenten Upgrade im Vorjahr. Samsung müsste wenig tun und könnte ein Modell, das in Asien bereits erhältlich ist, einfach global einführen. Was würde das Galaxy Z Fold7 dadurch alles gewinnen?
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Dieser Artikel basiert auf Spekulationen, Annahmen und Gerüchten, deren Wahrheitsgehalt nicht garantiert werden kann. Das Endprodukt kann abweichen und sein tatsächliches Erscheinen ist nicht bestätigt. Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert.
Die Einladung zur lange erwarteten Veranstaltung ist endlich da. Das Galaxy Unpacked findet am Mittwoch, 9. Juli, ab 16:00 Uhr statt. Zu diesem Zeitpunkt wird der südkoreanische Hersteller neue Smartphones der Galaxy Z-Reihe vorstellen. Auf der Alza-Webseite erscheinen anschließend separate Artikel zu den neuen Produkten.
Auf der Webseite von gsmarena.com tauchte ein Foto eines Aufstellers mit dem Galaxy Z Fold7 auf. Solche Materialien werden mit Vorlauf in den Handel geliefert, um zum Marktstart bereit zu sein. Auf dem Bild werden Galaxy AI-Fähigkeiten genannt, aber vor allem sieht man ein großes Außendisplay mit schmalem Rahmen – eine erwartete und willkommene Neuerung. Besonders gespannt sind wir auf die Maße des Galaxy Z Fold7, vor allem im gefalteten Zustand.
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In der Nachricht sorgte das Wort „Ultra“ für Aufsehen. Der Hersteller schreibt direkt: „Meet the Next Chapter of Ultra“ (Lernen Sie das nächste Ultra-Kapitel kennen). Viele gehen davon aus, dass gerade das teurere Falthandy diesen Namenszusatz erhält – also das Galaxy Z Fold7. Dies wäre eine Erinnerung an frühere Galaxy Ultra-Modelle, die ebenfalls zu den produktiven Geräten mit großen Panels und integriertem S Pen zählten. Nutzer Max Jambor sagt jedoch auf x.com, dass Ultra kein offizieller Name ist, sondern nur ein „Ultra-Erlebnis“ versprochen wird.
Die neuen Falthandys von Samsung haben laut thetechoutlook.com eine Zertifizierung durchlaufen, die die Akkukapazitäten verrät. Das Falthandy besitzt in beiden Hälften je einen Akku. Die Modellbezeichnungen lauten EB-BF966ABE und EB-BF967ABE, laut UL Demko handelt es sich um Li-Ion-Zellen mit 2.126 und 2.146 mAh Kapazität. Das ergibt zusammen 4.272 mAh – leider keine Steigerung im Vergleich zum Fold6 mit 4.400 mAh. Auch die Ladeleistung von 25 W soll erhalten bleiben.
Der bekannte Leaker @UniverseIce teilte auf seinem Profil bei x.com ein Foto des aktuellen Z Fold6, auf dem der Rahmen des Innendisplays nur 1,9 mm misst. Der Nachfolger soll den Wert auf nur 1 mm senken – was mehr Bildschirmdiagonale bei kaum größerem Gehäuse ermöglicht.
Laut sammobile.com beginnt die Produktion des neuen Samsung Galaxy Z Fold7 bereits im Mai. Die Vorstellung soll wieder im Juli erfolgen. Neben dem Fold7 mit zwei großen Displays wird auch das Klapphandy Galaxy Z Flip7 präsentiert. Technisch gibt es bislang keine neuen Infos, es bleibt also bei den bisherigen Daten.
Das neue Samsung Galaxy Z Fold7 bekommt ein größeres Innendisplay mit über 8" Diagonale, den leistungsstarken und effizienten Snapdragon 8 Elite von Qualcomm und eine Hauptkamera mit 200 MP Auflösung. Sollte es weiterhin nur 25 W Schnellladen unterstützen, wäre das angesichts anderer Samsung-Modelle mit 45 W ein Kuriosum. Samsung will das Gehäuse zudem deutlich dünner machen und die magische Grenze von 1 cm im geschlossenen Zustand unterschreiten.
In letzter Zeit wird beim größeren Falthandy von Samsung, dem Galaxy Z Fold7, vor allem über die physischen Maße diskutiert. Die neue Generation könnte im geschlossenen Zustand einschließlich der Kameraleiste nur 9,5 mm dick sein – 2,6 mm weniger als beim Fold6. Das berichtet 9to5google.com. Auch das wäre kein Rekord, denn das gelungene Honor Magic V3 ist sogar noch dünner.
Der Artikel nennt sogar die exakten Maße des aufgeklappten Smartphones Samsung Galaxy Z Fold7: 158,4 × 143,1 × 4,5 mm. Das höhere Profil ist hoffentlich der größeren Displaydiagonale geschuldet – das Außendisplay wächst auf 6,5", das Innendisplay deutlich auf 8,2" und ist damit größer als das erwähnte Honor.
Die Seite gsmarena.com berichtet, dass Samsung im Sommer neben dem Galaxy Z Fold7 und Z Flip7 auch ein dreifach faltbares Smartphone vorstellen könnte, das auf dem Huawei Mate XT basiert. Allerdings würde Samsung eine andere Bauweise wählen, bei der sich beide „Flügel“ zur Mitte hin zusammenfalten und das Innendisplay komplett verdeckt ist. Es wäre also zusätzlich ein Außendisplay nötig. Das Hauptdisplay soll angeblich 9,96" messen, das Außendisplay 6,49".
In unseren Breitengraden ist so ein Smartphone nicht erhältlich, doch in Asien wurde 2024 bereits das Samsung Galaxy Fold Special Edition verkauft. Im Vergleich zum globalen Z Fold6 bot diese SE-Edition einige Verbesserungen. Optisch fallen vor allem die größeren Displays und das schlankere Profil auf. Gerade die Dünnheit von Falthandys ist für viele Nutzer bisher ein Ausschlusskriterium.
In diesem Jahr zeigte uns Honor Magic V3 , dass ein gelungenes Falthandy von der Dicke her mit einem normalen Smartphone mithalten kann. Honor erreichte 9,2 mm. Die Special Edition des Fold kommt auf 10,6 mm, das ist 1,5 mm weniger als beim Fold6. Sollte das Galaxy Fold7 diese Bauweise übernehmen, dürfte das viele Nutzer überzeugen – auch wenn die magische 10-mm-Grenze noch nicht unterschritten wird.
Das schlankere Profil macht sich optisch besonders bemerkbar, weil die gesamte Konstruktion durch größere Displays gewachsen ist. In Sachen Robustheit dürfte die stabile Bauweise mit IP48-Zertifizierung und Gorilla Glass Victus 2 beim Außendisplay erhalten bleiben. Ob es auch eine schwarze Variante geben wird, ist noch offen.
Laut einem aktuellen Beitrag von Ross Young auf x.com wird sich das kommende Z Fold7 am genannten Fold Special Edition orientieren und somit größere Displays bekommen. Aus den bisherigen 6,3" und 7,6" werden im nächsten Modell 6,5" und 8,0".
Fold 7 should have same display sizes as Fold 6 SE. So, Fold 6 SE will basically become the Fold 7. Flip 7 should grow from 6.7" to 6.85" and cover display should be around 4".
— Ross Young (@DSCCRoss) 2. Dezember 2024
Diese Displays bieten natürlich wertvollen zusätzlichen Raum. Die AMOLED-Technologie mit 120Hz-Bildwiederholrate bleibt erhalten. Während das Außendisplay eine sichtbare Selfie-Kamera hat, setzt das Innendisplay weiterhin auf eine bewährte Unter-Display-Lösung.
Im Vergleich zum bisherigen Fold Special Edition wird das Galaxy Fold7 voraussichtlich mit einem deutlich leistungsstärkeren Snapdragon 8 Elite ausgestattet. Dazu kommt die Adreno 830 GPU und mindestens 12 GB RAM. Das maximale Leistungsniveau spricht besonders anspruchsvolle Nutzer – etwa beim Multitasking, bei Spielen oder für KI-Anwendungen ( Galaxy AI ).
Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass Samsung statt des Qualcomm-Chips auf einen eigenen Exynos setzt. Ein Bericht von gsmarena.com vom September 2024 spricht davon, dass im Fold7 und Flip7 möglicherweise ein Exynos 2500 eingesetzt wird.
Das Betriebssystem dürfte Android 15 sein, wobei Samsung für schnelle und langanhaltende Updates bekannt ist. Daher kann man eine zügige und vor allem langfristige Versionsunterstützung erwarten.
Zu den Features gehört Unterstützung für Wi-Fi 7. Einen microSD-Karten-Slot wird es hingegen ebenso wenig geben wie einen 3,5-mm-Klinkenanschluss. Daher sollte man den internen Speicher mit Bedacht wählen – vermutlich startet dieser wieder bei 256 GB. Die Akkufrage bleibt spannend: Bleibt es bei 4.400 mAh und 25W-Kabel-Laden?
Die Samsung Galaxy Fold Special Edition punktet besonders mit einer deutlich höheren Auflösung der Hauptkamera. Diese lag bei stolzen 200 MP – gut möglich, dass Samsung auch beim Galaxy Z Fold7 diesen Schritt geht. Änderungen bei der 12-MP-Ultraweitwinkel- und der 10-MP-Telekamera sind weniger zu erwarten, wären aber ebenfalls wünschenswert.
Das Gleiche gilt für die Selfie-Kameras. Auf großen Displays fällt die niedrige Bildpunktdichte stärker ins Gewicht. Während die äußere 10-MP-Kamera akzeptable Bilder liefert, ist die innere 4-MP-Kamera der aktuellen Generation sichtbar schwächer.
Die beiden neuen Falthandys Galaxy Z Flip7 und Galaxy Z Fold7 werden wohl im Sommer 2025 präsentiert – das deuten die Termine der letzten Jahre an. Bis dahin dürften weitere Details bekannt werden, die wir dann gerne in diesen Artikel aufnehmen und in der Vergleichstabelle unten berücksichtigen.
| Parameter/Modell | Samsung Galaxy Z Fold7 | Samsung Galaxy Z Fold6 |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,5" und 8,2"" | Diagonale: 6,3" und 7,6"" |
| Auflösung: 2.520 × 1.080 px, 410 ppi (außen) 2.184 × 1.968 px, 367 ppi (innen) |
Auflösung: 2.376 × 968 px, 410 ppi (außen) 2.160 × 1.856 px, 374 ppi (innen) |
|
| Typ: AMOLED | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholrate bis zu: 120 Hz | Bildwiederholrate bis zu: 120 Hz | |
| Schutz: Gorilla Glass Victus 2 (außen) | Schutz: Gorilla Glass Victus 2 (außen) | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 200 MP, f/1,8, OIS | Hauptkamera: 50 MP, f/1,8, OIS |
| Ultraweitwinkel: 12 MP, f/2,2 | Ultraweitwinkel: 12 MP, f/2,2 | |
| Teleobjektiv: 10 MP, f/2,4, OIS | Teleobjektiv: 10 MP, f/2,4, OIS | |
| Frontkamera | 10 MP, f/2,2 (außen) + 4 MP, f/1,8 (innen) | 10 MP, f/2,2 (außen) + 4 MP, f/1,8 (innen) |
| Chipsatz | Qualcomm Snapdragon 8 Elite | Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 |
| GPU | Adreno 830 | Adreno 750 |
| RAM | 12 GB | 12 GB |
| Interner Speicher | 256 / 512 GB / 1 TB | 256 / 512 GB / 1 TB |
| Betriebssystem | Android 15 | Android 14 |
| Netzunterstützung 5G | ✓ | ✓ |
| 3,5-mm-Klinke | ✕ | ✕ |
| Schutzart | IP48 | IP48 |
| Akku | 4.400 mAh | 4.400 mAh |
| Schnellladen / kabelloses Laden: 25 W / 15 W | Schnellladen / kabelloses Laden: 25 W / 15 W | |
| Abmessungen |
158,4 × 72 × 9,5 mm (gefaltet)
158,4 × 143,1 × 4,5 mm (entfaltet) |
153,5 × 68,1 × 12,1 mm (gefaltet)
153,5 × 132,6 × 5,6 mm (entfaltet) |
| Gewicht | 236 g | 239 g |
| Lieferumfang | USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch | USB-C-Kabel, Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte, Benutzerhandbuch |
| Preis | ab 1.659 EUR* | ab 1.649 EUR** |
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Es gibt viel zu überlegen. Bisher sind die Hinweise spärlich und beziehen sich vor allem auf die Ähnlichkeit zur Fold Special Edition. Diese kam jedoch bereits im letzten Sommer, von der neuen Generation ist daher echte Weiterentwicklung zu erwarten und nicht nur ein alter Wein in neuen Schläuchen.