• Autor: Jozef Kišantal
Die Huawei Watch GT 7 und Watch GT 7 Pro wurden als neue Generation der beliebten Smartwatch-Serie vorgestellt, die auf lange Akkulaufzeit, Sport und die tägliche Gesundheitsüberwachung ausgerichtet ist. Einen Teil der Hardware übernehmen sie von ihren Vorgängern, fügen aber neue Sportfunktionen, ein helles AMOLED-Display und weitere Verbesserungen hinzu. Die Standard-Watch GT 7 richtet sich an eine breitere Nutzergruppe, während die Watch GT 7 Pro auf derselben Basis aufbaut und hochwertigere Materialien, EKG sowie einen Tiefenmesser hinzufügt. Die Neuheiten wurden bisher nur für den chinesischen Markt vorgestellt – wie sieht es mit ihrer Verfügbarkeit bei uns aus?
Beginnen wir mit dem grundlegenden und günstigeren Modell. Die Smartwatch Huawei Watch GT 7 ist in den Größen 41 und 46 mm erhältlich, wobei die kleinere Variante 41,3 × 41,3 × 9,99 mm misst und je nach konkreter Ausführung ohne Armband etwa 37 Gramm wiegt. Die größere Version GT 7 hat die Maße 46 × 46 × 10,95 mm und ein Gewicht von 51,3 Gramm.
Die Konstruktion des Basismodells ist nicht so luxuriös wie bei der Pro-Version. Der vordere Teil des Gehäuses besteht aus Edelstahl, die Rückseite aus einem mit hochfesten Fasern verstärkten Verbundwerkstoff. Es handelt sich jedoch keineswegs um eine billig wirkende Kombination – Edelstahl ist bei klassischen Smartwatches immer noch ein hochwertigeres Material als das üblichere Aluminium oder Kunststoff.
Huawei hat für die GT 7 insgesamt acht Farb- und Armbandkombinationen vorbereitet. Die größere 46-mm-Ausführung erscheint in den Varianten Blau, Gelb, Schwarz und Grau, das kleinere 41-mm-Modell in Blau, Weiß, Pink und Grau. Das Angebot umfasst sowohl Fluorkautschuk- als auch Kunstlederarmbänder.
Eine Neuheit ist das HUAWEI EasyCross-Design. Das Ende des Armbands wird nach innen versteckt, sodass es nicht frei absteht und sich beispielsweise beim Sport nicht am Ärmel verfängt. Es ist eine Kleinigkeit, aber bei einem Gerät, das praktisch den ganzen Tag getragen wird, kann eine solche Änderung angenehmer sein als ein weiterer Punkt auf der Liste der Softwarefunktionen.
Der Unterschied zwischen den Größen setzt sich beim Display fort. Die Huawei Watch GT 7 46 mm verwendet ein 1,47-Zoll-AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 466 × 466 Pixeln und einer Pixeldichte von 317 ppi. Die kleinere 41-mm-Version verfügt über ein 1,32-Zoll-AMOLED-Display, die Auflösung bleibt jedoch gleich, sodass die Pixeldichte auf 352 ppi steigt.
Huawei gibt in beiden Fällen eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits an. Dies ist das Maximum, das bei 30 % APL erreicht wird, und nicht die Helligkeit, die das Display dauerhaft auf der gesamten Fläche halten würde. Auf dem Papier ist der Wert jedoch hoch genug, damit das Display im Freien keine Probleme mit der Lesbarkeit hat. Wie es sich in der prallen Sommersonne oder beim Skifahren verhält, werden wir erst beim Testen beurteilen können.
Eines der Hauptargumente der GT-Serie soll wieder der Akku sein. Die 46 mm Huawei Watch GT 7 erreicht laut Hersteller bis zu 21 Tage bei leichter Nutzung, 12 Tage im Normalbetrieb und 7 Tage mit eingeschaltetem Always-On-Display. Bei kontinuierlicher Aufzeichnung im Trailrunning-Modus gibt Huawei bis zu 51 Stunden an.
Die kleinere 41-mm-Variante ist in dieser Hinsicht bescheidener. Die angegebene Akkulaufzeit beträgt bis zu 14 Tage bei leichter Nutzung, 7 Tage im Normalbetrieb, 5 Tage mit AOD und bis zu 32 Stunden beim Trailrunning. Für Nutzer, die zwischen den beiden Größen wählen, geht es also nicht nur um den Unterschied im Gehäusedurchmesser – die größere GT 7 hat laut Spezifikationen einen spürbaren Vorteil gerade bei der Akkulaufzeit.
Alle diese Zahlen basieren auf Laborszenarien von Huawei. Die tatsächliche Akkulaufzeit haben wir natürlich noch nicht überprüft, und sie wird selbstverständlich von mehreren Faktoren beeinflusst, insbesondere von der Anzahl der sportlichen Aktivitäten mit GNSS, der Nutzung des Always-On-Displays, der Häufigkeit von Messungen, Anrufen, der Menge an Benachrichtigungen oder der Displayhelligkeit.
Während sich das Design im Vergleich zur vorherigen Generation nur leicht ändert, hat Huawei den größeren Fortschritt auf die Sportausstattung konzentriert. Die Watch GT 7 unterstützt mehr als 110 Sportmodi.
Eine Neuheit ist das Indoor-Skifahren. In einer Skihalle kann man sich nicht auf die klassische Satellitenaufzeichnung der Strecke verlassen, daher soll die Uhr ihre eigenen Sensoren nutzen und automatisch zwischen Fahrt, Rücktransport nach oben und Pause unterscheiden. Sie zeichnet die Höchstgeschwindigkeit, das durchschnittliche Gefälle, die gesamten Höhenmeter bergab oder die Anzahl der Abfahrten auf.
Beim Outdoor-Skifahren kommt die Erfassung einzelner Schwünge hinzu. Die Huawei Watch GT 7 soll deren Art, Anzahl und Frequenz aufzeichnen und arbeitet nun auch mit dem G-Force-Wert. Dieser drückt die Kräfte aus, die beim Fahren eines Schwungs auf den Skifahrer wirken, und kann erfahreneren Nutzern als zusätzlicher Datenpunkt bei der nachträglichen Technikanalyse dienen.
Die chinesische Version bietet zudem Karten von mehr als 3.000 Skigebieten in 59 Ländern. Man kann vorab eine Karte mit den Pisten, deren Schwierigkeitsgraden und den Liften auf die Uhr herunterladen. Ob derselbe Umfang an Karten auch in der europäischen Variante zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht bestätigt.
Beim Radfahren wurde die Arbeit mit Anstiegen detaillierter gestaltet. Nach dem Importieren einer Route aus der Huawei Health-App kann die Uhr deren Höhenprofil und die einzelnen Berge anzeigen. Während der Fahrt soll sie auf die Länge eines bestimmten Anstiegs, die bewältigten Höhenmeter und die durchschnittliche Steigung hinweisen. Bei höherer Geschwindigkeit kann sie auch vor einer nahenden scharfen Kurve warnen.
Nach der Fahrt kann eine KI-Interpretation der Sportdaten folgen, deren Aufgabe es ist, die wesentlichen Teile der Leistung zusammenzufassen. Für Läufer wurde das Tracking um die Laufleistung, die Balance des Fußaufsatzes zwischen linkem und rechtem Bein sowie die vertikale Oszillation erweitert. Auch Offline-Karten sollen zur Verfügung stehen.
Für die Positionsbestimmung sorgt ein Dual-Band-GPS (L1 + L5), ergänzt durch GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSS und NavIC. Huawei erwähnt zudem die nächste Generation des Sunflower Positioning-Systems und den AI-XDR-Algorithmus, die bei Ausfällen oder schlechtem Signalempfang helfen sollen. Die genaue Präzision lässt sich jedoch ohne eigenen Test nicht beurteilen.
Die Standard-Huawei Watch GT 7 verwendet einen optischen Herzfrequenzsensor, einen Temperatursensor, ein Barometer und weitere übliche Sensoren. Die Ausstattung umfasst die Überwachung von Herzfrequenz, Blutsauerstoff, Schlaf, HRV und weiteren Indikatoren, aus denen die Software ein umfassenderes Bild des aktuellen Körperzustands zusammensetzt.
Eine Neuheit ist die Bewertung der körperlichen Bereitschaft (Readiness). Die Uhr kombiniert mehrere Metriken und soll dem Nutzer morgens eine Zusammenfassung bieten, anhand derer sich besser entscheiden lässt, ob Erholung oder eine anspruchsvollere Aktivität angemessener ist. Der Sinn eines solchen Scores wird vor allem von der Qualität der Eingabedaten und des Algorithmus abhängen, sodass sich sein praktischer Nutzen erst im Test erweisen wird.
Huawei hat auch das Schlafüberwachungssystem auf TruSleep 5.0 aktualisiert. Dieses soll nicht nur mit den einzelnen Schlafphasen, sondern auch mit der Schlafstabilität arbeiten. Auch das Tracking von Emotionen, des Menstruationszyklus oder eine familiäre Übersicht der Gesundheitsdaten fehlen nicht.
Für den deutschen Kunden ist es wichtig, die Hardware-Möglichkeiten von den in China verfügbaren Funktionen zu unterscheiden. Dort bietet Huawei beispielsweise ein Screening auf Schlafapnoe, Warnungen vor bestimmten Herzrhythmusstörungen und mehrere gesundheitliche Forschungsprogramme an. Die Standard-Watch GT 7 verfügt jedoch über keinen EKG-Sensor – genau hier beginnt einer der wichtigen Unterschiede zur Pro-Version.
Bei der smarten Ausstattung sind Bluetooth 6.0, NFC, ein Mikrofon und ein Lautsprecher zu erwähnen. Die chinesische Variante unterstützt beispielsweise Zahlungen über Alipay und einige NearLink-Funktionen, daraus lässt sich jedoch nicht automatisch auf die Form der europäischen Version schließen. Die Uhr ist laut chinesischen Spezifikationen kompatibel mit HarmonyOS 2.0+, Android 9.0+ und iOS 13.0+.
Nun kommen wir zur teureren Huawei Watch GT 7 Pro. Der Sinn dieser Variante ist es nicht, eine völlig andere Uhr anzubieten, sondern die Basis der GT 7 zu nehmen und eine hochwertigere Konstruktion sowie einige zusätzliche Funktionen hinzuzufügen. Daher teilt sie viele Parameter – 1,47-Zoll-AMOLED-Display, Auflösung von 466 × 466 Pixeln, Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits, Dual-Band-GNSS, Bluetooth 6.0, NFC und eine angegebene Akkulaufzeit von bis zu 21 Tagen.
Der Unterschied wird bereits bei den Materialien deutlich. Der vordere Teil des Gehäuses der Huawei Watch GT 7 Pro besteht aus einer Titanlegierung, die Rückseite aus nanokristalliner Keramik und das Display wird von künstlichem Saphirglas geschützt. In dieser Hinsicht ist die Bezeichnung als luxuriösere Version völlig angebracht – es geht nicht nur um das Aussehen, sondern um eine objektiv hochwertigere Materialzusammensetzung.
Die Pro-Versionen gibt es nur in einer größeren Ausführung mit den Maßen 45,6 × 45,6 × 11,25 mm und einem Gewicht von etwa 55,5 Gramm ohne Armband. Im Vergleich zur 46 mm Watch GT 7 sind sie also etwas schwerer und dicker.
Das Erscheinungsbild bleibt im Vergleich zur normalen GT 7 sportlicher und robuster. Die Uhr hat eine markante geometrische Lünette mit einer Skala und wird in China mit einem gelben, grünen oder schwarzen Fluorkautschuk-Armband (EasyCross) verkauft.
Die Akkulaufzeit verlängert sich im Vergleich zur größeren 46-mm-GT 7 nicht. Huawei gibt beim Pro-Modell bis zu 21 Tage bei leichter Nutzung, 12 Tage im Normalbetrieb, 7 Tage mit AOD und bis zu 51 Stunden im Trailrunning-Modus an. Der Aufpreis für die Pro-Version ist also kein Aufpreis für einen besseren Akku.
Deutlichere Gründe für die Wahl der Pro-Version finden sich bei den Sensoren und spezialisierten Sportarten. Die Standard-Watch GT 7 hat weder EKG noch Tiefenmesser, während die Huawei Watch GT 7 Pro sowohl einen EKG-Sensor als auch einen Tiefensensor hinzufügt.
Dank dessen bestimmt der Hersteller die Watch GT 7 Pro auch für Freediving bis zu einer maximalen Tiefe von 40 Metern. Die Uhr erfüllt die Anforderungen der Norm EN13319 und soll beispielsweise ein Atemanhaltetraining, einen Timer beim Schweben unter Wasser oder die Auswahl des Wassertyps bieten. Die normale GT 7 hat 5 ATM und IP69, Huawei weist sie jedoch nicht ausdrücklich für das Tauchen aus.
Einen weiteren Unterschied finden Golfer. Huawei arbeitet bei der Pro-Version mit einer Datenbank von mehr als 17.000 Golfplätzen. Die Uhr kann die Entfernung entsprechend der Geländeneigung kompensieren, erlaubt die Anpassung der Lochposition und dreht die Ansicht des Grüns automatisch entsprechend der Position des Spielers. Auf der Lünette lässt sich zudem die Scorekarte aller 18 Löcher anzeigen.
Skifahren, Radfahren, Laufen und die meisten anderen Neuheiten teilen sich beide Modelle. Die Pro-Version bringt also nicht automatisch eine „bessere“ Ausführung jeder Sportfunktion mit. Ihr Mehrwert liegt hauptsächlich im EKG, beim Tauchen, Golfen und in der widerstandsfähigeren Materialzusammensetzung. Genau danach macht es am meisten Sinn zu entscheiden, ob Sie den Aufpreis gegenüber der 46 mm GT 7 wirklich nutzen werden.
Auch der Gesundheitsbereich ist erweitert. Neben dem EKG macht Huawei in China Forschungsprogramme zugänglich, die sich beispielsweise auf koronare Herzerkrankungen, die Gefäßgesundheit oder das Risiko eines erhöhten Glukosespiegels konzentrieren.
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Die Forschung im Zusammenhang mit Glukose bedeutet nicht, dass die Huawei Watch GT 7 Pro den Blutzuckerspiegel direkt und nicht-invasiv misst. Es handelt sich um ein chinesisches Forschungsprogramm, das eine Kombination von langfristig gesammelten Daten auswertet. Die Uhr ist kein Ersatz für ein medizinisches Blutzuckermessgerät und die Verfügbarkeit dieser Funktion in Europa ist noch nicht bestätigt.
| Spezifikation | Huawei Watch GT 7 41 mm | Huawei Watch GT 7 46 mm | Huawei Watch GT 7 Pro |
|---|---|---|---|
| Abmessungen | 41,3 × 41,3 × 9,99 mm | 46 × 46 × 10,95 mm | 45,6 × 45,6 × 11,25 mm |
| Gewicht ohne Armband | ca. 36,5–37,6 g je nach Variante | ca. 51,3 g | ca. 55,5 g |
| Materialien | Edelstahl, faserverstärkter Verbundwerkstoff | Edelstahl, faserverstärkter Verbundwerkstoff | Titanlegierung, nanokristalline Keramik |
| Display | 1,32" AMOLED | 1,47" AMOLED | 1,47" AMOLED |
| Auflösung | 466 × 466 px, 352 ppi | 466 × 466 px, 317 ppi | 466 × 466 px, 317 ppi |
| Spitzenhelligkeit | bis zu 3.000 Nits | bis zu 3.000 Nits | bis zu 3.000 Nits |
| Saphirglas | Nein | Nein | Ja |
| EKG | Nein | Nein | Ja |
| Tiefenmesser | Nein | Nein | Ja |
| Tauchen | Nein | Nein | Freediving bis 40 m, EN13319 |
| Widerstandsfähigkeit | 5 ATM, IP69 | 5 ATM, IP69 | 5 ATM, IP69 + Freediving bis 40 m |
| GNSS | GPS L1 + L5, GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSS, NavIC | GPS L1 + L5, GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSS, NavIC | GPS L1 + L5, GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSS, NavIC |
| Bluetooth | Bluetooth 6.0 | Bluetooth 6.0 | Bluetooth 6.0 |
| NFC | Ja* | Ja* | Ja* |
| Mikrofon / Lautsprecher | Ja / Ja | Ja / Ja | Ja / Ja |
| Angegebene Akkulaufzeit – leichte Nutzung | bis zu 14 Tage | bis zu 21 Tage | bis zu 21 Tage |
| Angegebene Akkulaufzeit – normale Nutzung | bis zu 7 Tage | bis zu 12 Tage | bis zu 12 Tage |
| Angegebene Akkulaufzeit mit AOD | bis zu 5 Tage | bis zu 7 Tage | bis zu 7 Tage |
| Angegebene Akkulaufzeit – Trailrunning | bis zu 32 Stunden | bis zu 51 Stunden | bis zu 51 Stunden |
| Kompatibilität der chinesischen Version | HarmonyOS 2.0+, Android 9.0+, iOS 13.0+ | HarmonyOS 2.0+, Android 9.0+, iOS 13.0+ | HarmonyOS 2.0+, Android 9.0+, iOS 13.0+ |
| Preis in China ab | 1.588 CNY | 1.688 CNY | 2.688 CNY |
| Deutscher Preis | Bisher nicht bekannt gegeben | Bisher nicht bekannt gegeben | Bisher nicht bekannt gegeben |
Die Huawei Watch GT 7 und Watch GT 7 Pro wurden am 5. August 2026 in China offiziell vorgestellt. Die Standard-Watch GT 7 (41 mm) startet dort bei 1.588 Yuan, die 46-mm-Ausführung bei 1.688 Yuan und die Huawei Watch GT 7 Pro bei 2.688 Yuan.
In China startete Huawei die Vorbestellungen sofort nach der Präsentation. Für die Standardserie war der Verkaufsstart für den 14. August geplant, für die Pro-Variante für den 28. August. Den deutschen Preis sowie das Datum für den europäischen Verkaufsstart hat der Hersteller jedoch noch nicht bekannt gegeben.
Auf weitere Informationen müssen wir jedoch möglicherweise nicht lange warten. Nach inoffiziellen Informationen bereitet Huawei für den 2. September 2026 ein Produkt-Event in München vor, und angesichts der frischen chinesischen Premiere liegt die Vermutung nahe, dass eine der vorgestellten Neuheiten genau die europäische Version der Watch GT 7-Serie sein wird. Huawei hat die europäische Präsentation der GT 7 für dieses Datum bisher nicht offiziell bestätigt, sodass es nicht als sicherer Termin angesehen werden kann.
Eine Einführung im September würde jedoch in den bisherigen Zeitplan der Marke passen. Die Vorgängermodelle Huawei Watch GT 6 und Watch GT 6 Pro wurden im September 2025 auf dem globalen Markt vorgestellt.
Schon die chinesische Premiere zeigt, dass die Watch GT 7 keine Hardware-Revolution ist, sondern eher eine Evolution eines funktionierenden Konzepts. Beim Basismodell ist die Kombination aus langer angegebener Akkulaufzeit, zwei Größen, erweiterten Sportmodi und Dual-Band-Navigation am interessantesten. Die Watch GT 7 Pro fügt dem hochwertigere Materialien, EKG, Tiefenmesser, Freediving und ein deutlich fortschrittlicheres Golf-Tracking hinzu. Genau diese Unterschiede werden bei der eventuellen Einführung in Deutschland darüber entscheiden, ob der höhere Preis der Pro-Version für den jeweiligen Nutzer Sinn macht.