Die neue Apple Watch Ultra 3 überrascht auf den ersten Blick nicht – Titangehäuse, markante Krone, ein Design, das wir gut kennen. Wer Apple jedoch schon länger verfolgt, weiß, dass die größten Veränderungen im Detail liegen. Die Ultra 3 schreibt keine neue Geschichte, sondern entwickelt sie nur unauffällig weiter. Apple hat das, was bereits gut funktionierte, noch weiter optimiert und dort, wo es nötig war, die Ecken und Kanten geglättet. Das Ergebnis ist eine Uhr, die vertraut wirkt – und dennoch erwachsener. Werfen wir also einen Blick unter die Titanoberfläche.
Apple hat es wieder einmal geschafft – schon das Auspacken ist ein kleines Ritual. Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach den Moment liebe, in dem ich etwas Neues von ihnen öffne. Die Verpackung ist einfach sexy – kein unnötiger Abfall, nur ehrliche, durchdachte Arbeit. Die Verpackung der Apple Watch Ultra 3 ist mattweiß, minimalistisch, aus festem Papier mit feiner Struktur und geprägtem Logo. Kein übertriebener Glanz, keine Farben, nur ein klares Design, das sich nicht verstellt – und genau deshalb wirkt es luxuriös.
Wenn Sie den Deckel abnehmen, werden Sie von einem schwarz-weißen Bergmotiv begrüßt, das auf die Widerstandsfähigkeit der Uhr hinweist. Dieses Detail erinnert daran, dass die Ultra nicht nur eine Smartwatch ist, sondern auch ein Werkzeug für Abenteurer. Unter der Grafik verbirgt sich eine doppelte Verpackung – eine für die Uhr selbst und eine für das Armband.
Im Inneren der ersten Schachtel finden Sie genau das, was Sie erwarten – die Apple Watch Ultra 3, ein geflochtenes USB-C Ladekabel mit magnetischem Stecker und die Dokumentation mit dem typischen Schriftzug „Designed by Apple in California”, einschließlich der genauen Koordinaten des Firmensitzes. Das Ladegerät hat eine massive Metalloberfläche und wirkt robuster als zuvor, ebenso wie der gesamte Eindruck der Verpackung – klar, funktional und bis in die letzte Falte des Kartons durchdacht.
Das Armband hat seine eigene Box – minimalistisch, dünn, perfekt auf die Hauptverpackung der Uhr abgestimmt. Im Inneren ist alles präzise gefaltet, mit einer kurzen Anleitung zum Anlegen. Keine unnötigen Dinge, kein Plastik. Nur Papier, klares Design und das bekannte Gefühl, dass auch ein gewöhnliches Armband bei Apple seine kleine Bühne verdient.
Das Auspacken der Apple Watch Ultra 3 ist nicht nur eine Frage von Minuten, sondern eher ein Erlebnis, das den Ton für das gesamte Produkt angibt – präzise, durchdacht und ein wenig theatralisch, genau so, wie ich es bei Apple mag.
Als ich die Apple Watch Ultra 3 zum ersten Mal auspackte, hatte ich den Eindruck, meine alte Ultra 2 nach einem Wellness-Wochenende vor mir zu sehen. Die Uhr misst 49 × 44 × 12 mm und wiegt etwa 61,6 Gramm – genau so viel, dass sie am Handgelenk genauso selbstbewusst wirkt wie ihr Vorgängermodell. Das Ergebnis?
Das Display wirkt größer, übersichtlicher und moderner – und das ist nicht nur eine Frage der Optik Apple hat eine neuere Generation von Panels mit dünneren Rahmen und höherer Helligkeit eingesetzt, sodass das Bild offener und lebendiger wirkt. Das Gehäuse der Uhr selbst ist dabei fast gleich groß geblieben – das Titangehäuse misst weiterhin 49 × 44 mm, ist aber von 14,4 auf 12 mm etwas dünner geworden. Auf den ersten Blick ein altbekanntes Design, aber sobald sich das Display einschaltet, erkennt man sofort den Unterschied – Lesbarkeit, Farben und Blickwinkel sind ganz anders. Das ist einfach eine Liga für sich.
Die Ultra 3 sitzt sicher und überraschend ausgewogen am Handgelenk. Der Titanrahmen wirkt kühl, stabil und widerstandsfähig – ergänzt durch Saphirglas, das zu den besonders widerstandsfähigen Materialien zählt. Die Konstruktion hält auch anspruchsvolleren Einsätzen problemlos stand, sei es beim Wandern, beim Training oder bei leichten Stößen im Gelände. Kurz gesagt, eine Uhr, die auch vor einem abenteuerlichen Tag nicht zurückschreckt. In Kombination mit dem neuen Textilarmband wirkt sie überraschend leicht und sitzt fest – kein lästiges Verrutschen am Handgelenk wie bei billigeren Modellen.
Und der erste Eindruck? Die Ultra 3 ist keine Revolution, aber sie wirkt, als hätte sie einen Selbstbewusstseins-Kurs absolviert. Bekannte Linien, glattere Details und das größere Display verleihen ihr Eleganz und Kraft. Es ist immer noch dieselbe „Ultra”-Uhr, nur wirkt sie jetzt reifer – wie jemand, der nichts mehr beweisen muss.
Hier zeigt die Ultra 3 dass Apple auch ohne großes Aufsehen Fortschritte machen kann. Das Display mit einer Auflösung von 422 × 514 Pixeln hat jetzt eine aktive Fläche von 1.245 mm², was etwas mehr ist als bei der Ultra 2 – und dieser kleine Unterschied macht überraschend viel aus. Dank der schmaleren Rahmen wirkt das Bild geräumiger und übersichtlicher, als wenn man zum ersten Mal eine Brille mit klaren Gläsern aufsetzt. Die LTPO OLED Technologie der 3. Generation sorgt darüber hinaus für fließende Übergänge bei Helligkeit und Animationen und geht effizienter mit Energie um, sodass alles auf mich natürlicher und lebendiger wirkte.
Bei der Apple Watch Ultra 3 erreicht die maximale Helligkeit des Displays bis zu 3.000 Nits, sodass die Lesbarkeit in direktem Sonnenlicht unbestritten ist – die Uhr leuchtet einfach heller als die meisten Smartphones. Gleichzeitig kann die Helligkeit auf einen Nit gedimmt werden, wenn Sie nachts nur mit dem Bildschirm den Weg zum Kühlschrank beleuchten.
Der Gesamteindruck? Die Ultra 3 wirkt, als hätte man die Fenster durch Panoramafenster ersetzt. Fast das gleiche Gehäuse, aber eine viel bessere Sicht. Das Display ist lebendiger, schärfer und dabei natürlich – keine aggressiven Farben, nur genau so viel Helligkeit, wie Sie brauchen. Und wenn Sie es zum ersten Mal im Freien einschalten, werden Sie feststellen, dass „mehr Licht“ eine echte Bedeutung hat – alles ist plötzlich besser lesbar, ruhiger und einfach besser unter Kontrolle.
Auf den ersten Blick scheint sich bei der Apple Watch Ultra 3 nicht viel geändert zu haben – aber wie bei Apple üblich, findet das Wesentliche unter der Oberfläche statt. Der neue S10 SiP-Chip bringt Leistung und Effizienz auf ein neues Niveau: Das System reagiert sofort, Anwendungen starten ohne Wartezeit und alles läuft mit einer Leichtigkeit, um die ältere Modelle nur neidisch sein können. Ich erinnere mich noch an die erste Ultra mit dem S8-Chip – damals kam es manchmal vor, dass die Uhr beim Wechseln zwischen Anwendungen etwas zögerte oder die Animation ins Stocken geriet. Und jetzt? Keine Spur von Verzögerungen. Die Ultra 3 wirkt ausgereifter, flüssiger und vor allem zuverlässiger – genau so, wie es sich für ein Flaggschiff-Modell gehört.
Siri reagiert sofort und kann einige Befehle auch ohne Internetverbindung ausführen – zum Beispiel das Starten eines Trainings, das Einstellen des Weckers oder die Steuerung der Uhrenfunktionen. Schade nur, dass sie noch nicht alle Sprachen spricht. Ein kleiner Wermutstropfen in einem ansonsten hervorragend funktionierenden System. Die Uhr verfügt außerdem über 64 GB Speicherplatz, Bluetooth 5.3, WLAN und LTE-Verbindung, sodass sie einen zuverlässigen Eindruck macht – als Gerät, auf das Sie sich auch ohne iPhone in der Tasche verlassen können.
Erwähnenswert ist die Funktion „Emergency SOS via Satellite”, also die Notfallkommunikation über Satellit. Wenn Sie das Signal verlieren, kann die Uhr im Notfall Ihre Position und eine Nachricht an die Rettungskräfte senden. Das klingt wie eine Ausstattung aus einem Bond-Film – allerdings ist dieser Dienst in einigen Ländern noch nicht offiziell verfügbar. Apple führt ihn regional ein, sodass wir bei uns noch auf das Satelliten-SOS warten müssen. Die Uhr hat also einen Fallschirm, nur können wir ihn noch nicht auspacken.
Was die Akkulaufzeit angeht, ist die Uhr nach wie vor in einem hervorragenden Zustand. Laut Herstellerangaben hält die Ultra 3 bis zu 42 Stunden bei normaler Nutzung und im Low-Power-Modus sogar bis zu 72 Stunden. Die Realität sieht jedoch etwas nüchterner aus – ich habe es beim Testen nicht über zwei Tage hinaus geschafft, vor allem weil ich die Uhr wirklich nicht schone. Mit aktivem GPS, LTE und Always-On Display muss sie meist gegen 22 Uhr aufgeladen werden, sodass eine nächtliche Schlafmessung ohne Aufladen wohl nicht möglich wäre. Ehrlich gesagt wundert mich das bei einer solchen Nutzung auch nicht – und da ich von meiner Samsung Galaxy Watch Ultra bereits ein ähnliches Tempo gewohnt bin, hat mich das auch nicht überrascht.
Insgesamt wirkt die Apple Watch Ultra 3 wie ein Modell, das genau weiß, was es tut. Eine Uhr, die auch noch sehr gut aussieht. Wie Steve Jobs einmal sagte: „Design ist nicht, wie Dinge aussehen. Design ist, wie sie funktionieren.“
Die neue Apple Watch Ultra 3 läuft mit watchOS 26 einem System, das leichter, schneller und natürlicher als je zuvor wirkt. Apple hat die Gesten optimiert, die Reaktionszeiten beschleunigt und einige effektvolle Animationen hinzugefügt, die das Auge erfreuen, aber bei der Benutzung nicht stören. Und wenn die Uhr mit dem iPhone verbunden ist, funktioniert das gesamte Ökosystem wie ein einziger Organismus. Also nichts wie raus in die Natur!
Dieses Mal habe ich die Apple Watch Ultra 3 nicht mit in die Berge oder ins Fitnessstudio genommen, sondern zu etwas viel Alltäglicherem – einem Sonntagsspaziergang mit der Familie und dem Hund. Von Vrbno pod Pradědem aus machten wir uns auf den Weg durch den Wald, mal bergauf, mal über Wiesen, zwischendurch immer wieder eine Pause, um Tannenzapfen oder Pilze zu sammeln. Insgesamt 3,34 Kilometer, 179 Höhenmeter und 1 Stunde 51 Minuten pure Ruhe. Keine Leistung, keine Herausforderung – nur kindliches Lachen, ein zufriedener Hund und hier und da ein triumphierendes „Ich habe einen Pilz gefunden!“.
Dennoch hat sich gerade hier gezeigt, wie zuverlässig die Ultra 3 ist: Das Dual-Frequenz-GPS (L1 + L5) hielt das Signal auch unter dichtem Fichtenbestand ohne Ausfall, die Aufzeichnung der Strecke verlief absolut flüssig und die Uhr erfasste auch langsame Geschwindigkeiten präzise.
Durchschnittliche Herzfrequenz 94 Schläge pro Minute, Bewertung „leichte Anstrengung“ – alles entsprach der Realität. Als ich sie später beim Radfahren verwendete, war die Messung von Geschwindigkeit und Entfernung ebenso genau und problemlos.
Bei der Ultra 3 geht es jedoch nicht nur um Sport. Sie bietet einen vollständigen Überblick über den Körper – von der Sauerstoffsättigung, Herzfrequenzvariabilität und Atemfrequenz bis hin zur Überwachung des Schlafs, der Hauttemperatur, der Mobilität beim Gehen und vielem mehr. Sie kann auch den Menstruationszyklus überwachen und auf Abweichungen hinweisen, was für Frauen sehr nützlich sein kann. Ich persönlich habe diese Funktion natürlich nicht getestet – aus rein technischen Gründen.
Wenn Sie die Uhr über Nacht am Handgelenk tragen, wissen Sie am nächsten Morgen genau, wie lange Sie geschlafen haben, wann Sie aufgewacht sind und wie sich Ihr Herzschlag während der Nacht verhalten hat. Einige ausländische Rezensionen weisen darauf hin, dass die Uhr die Ruhephase vor dem Einschlafen – beispielsweise beim Lesen eines Buches oder beim Anschauen eines Films – gelegentlich als Beginn des Schlafes interpretieren kann. Bei mir ist das jedoch nicht passiert, obwohl ich nicht ausschließen kann, dass dies bei jemandem, der abends wie eine Statue daliegt, vorkommen kann. Während des Tests habe ich mich hauptsächlich auf das Gehen und die Messung der Sauerstoffsättigung konzentriert. Und da ich zu Hause einen deutschen Boxer habe, der viel Bewegung braucht, stand genau diese Disziplin täglich auf dem Programm.
Nach meiner Rückkehr wurden alle Daten auf mein iPhone übertragen – die Karte der Route, das Tempo, die Höhenunterschiede, meine Herzfrequenz und mein Schlaf. Und statt eines gewöhnlichen Spaziergangs hatte ich einen wunderschön dokumentierten Tag, der nach Tannennadeln und Pilzen duftete. Die Ultra 3 ist also keine Uhr, die zum Wettkampf zwingt – es ist eine Uhr, die Sie leben lässt und sich alles andere selbst merkt.
| Parameter | Apple Watch Ultra 3 | Apple Watch Ultra 2 |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 1,98", 514 × 422 px | Diagonale: 1,92", 502 × 410 px |
| Form des Ziffernblatts | Eckig | Eckig |
| Display-Typ | OLED LTPO O3, 3 000 Nits (peak) | Retina LTPO OLED, 3 000 Nits (peak) |
| Steuerug | Berührung, Tasten | Berührung, Tasten |
| Wasserdichtigkeit | 100 m (10 ATM) | 100 m (10 ATM) |
| LTE, eSIM | ✓ | ✓ |
| NFC | ✓ | ✓ |
| WI-FI | ✓ | ✓ |
| Sportliche Aktivitäten | Laufen, Radfahren, Fitness, Gehen, Yoga, Skifahren, Schwimmen, Wandern, Rudern usw. | Laufen, Radfahren, Fitness, Gehen, Yoga, Skifahren, Schwimmen, Wandern, Rudern usw. |
| Sportmessfunktion | Aktivitätserkennung, Intervalltraining, Schrittzähler, Unterstützung der Strava-App, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Tempo, Herzfrequenz, Herzfrequenzzonen, Kalorienberechnung, zurückgelegte Stockwerke, Entfernung, Streckenaufzeichnung usw. | Aktivitätserkennung, Intervalltraining, Schrittzähler, Unterstützung der Strava-App, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Tempo, Herzfrequenz, Herzfrequenzzonen, Kalorienberechnung, zurückgelegte Stockwerke, Entfernung, Streckenaufzeichnung usw. |
| Gesundheitliche Funktionen | Benachrichtigungen zu Bluthochdruck, EKG, Messung der Sauerstoffsättigung im Blut, Schlafüberwachung, Überwachung des Menstruationszyklus, Warnungen bei Herzproblemen, Schlafapnoe, Handgelenktemperatur usw. | EKG, Messung der Sauerstoffsättigung im Blut, Schlafüberwachung, Überwachung des Menstruationszyklus, Warnung bei Herzproblemen usw. |
| Smarte Funktionen | Always On Display, kabelloses Laden, Sturzerkennung, Telefonsuche, integrierte Karten, Navigation, App-Store, Steuerung des Musik-Players im Handy, Wettervorhersage, Musik-Player in der Uhr, SOS-Taste, eigene Zifferblätter usw. | Always On Display, kabelloses Laden, Sturzerkennung, Telefonsuche, integrierte Karten, Navigation, App-Store, Steuerung des Musik-Players im Handy, Wettervorhersage, Musik-Player in der Uhr, SOS-Taste, eigene Zifferblätter usw. |
| Gewicht | 61,6 g (Titan Natur), 61,8 g (Titan Schwarz) | 61,4 g |
| Preis | Ab 864,90 EUR | Ab 697,90 EUR |
Seien wir ehrlich – es ist schwer, eine echte Konkurrenz für die Apple Watch Ultra 3 zu finden. Wenn Sie Teil des Apple-Ökosystems sind, ein iPhone besitzen und das Beste wollen, ist die Entscheidung schon gefallen, bevor sie überhaupt getroffen wurde. Die Ultra 3 ist einfach ein „Must-have“ – eine Smartwatch, die nur dann wirklich Sinn macht, wenn Sie ein iPhone besitzen. Apple schneidet sich jedoch manchmal selbst ins eigene Fleisch. Denn es bietet die ältere Apple Watch Series 10 und die neuere Series 11 an, die sich an Fans der Marke richten, die jedoch kein so massives und sportlich-robustes Design wünschen. Daher stellt sich die Frage: Brauche ich wirklich die widerstandsfähigste und teuerste Version oder reicht etwas Subtileres?
Wenn Sie dennoch einen Blick über die Grenzen des Apfelgartens hinauswerfen möchten, gibt es einen Konkurrenten, der sich nicht scheut, der Ultra die Stirn zu bieten. Das ist die Huawei Watch Ultimate 2 – eine Premium-Uhr in fast derselben Preisklasse. Sie bietet ein Titangehäuse, eine Keramiklünette, Saphirglas und ein luxuriöses AMOLED-Display, das jedoch nicht so hell ist wie das der Apple Watch. Huawei bietet darüber hinaus eine enorme Akkulaufzeit – bis zu 10 Tage mit einer einzigen Ladung –, ein Parameter, auf den Apple (bislang) nur mit einem Lächeln reagiert.
Natürlich ist die Integration mit dem iPhone nicht so perfekt. Die Huawei Watch Ultimate 2 kann Benachrichtigungen, Gesundheitsmessungen und Sportfunktionen verarbeiten, aber Sie müssen auf Apple Pay, einige Antworten auf Nachrichten und eine tiefe Systemintegration verzichten. Dennoch ist sie eine der wenigen Alternativen, die es mit der Ultra 3 in puncto Widerstandsfähigkeit und Ausstattung aufnehmen kann – und zudem etwas eleganter wirkt.
Wenn Sie jedoch ein iPhone besitzen und eine Uhr suchen, die nahtlos damit zusammenarbeitet, ist die Apple Watch Ultra 3 einfach eine sichere Wahl. Sie bietet eine perfekte Verbindung mit iOS, einwandfreies Apple Pay Navigation, Gesundheitsberichte und direkte Anrufe über eSIM. Wenn Sie jedoch kein iPhone besitzen, sind Sie wahrscheinlich gar nicht bis zu diesem Teil des Artikels gekommen – und brauchen eigentlich gar keine Apple Watch.
Apple Watch Ultra 3
SmartwatchesZusammenfassend lässt sich sagen, dass mich die Apple Watch Ultra 3 durch ihre Zuverlässigkeit und Sicherheit überzeugt hat. Das Display ist brillant, die Reaktionszeiten sind sofort, die Verbindung zum iPhone ist einwandfrei. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht rekordverdächtig, aber das wird durch die Genauigkeit, den Komfort und das Vertrauen, dass ich mich auf sie verlassen kann, ausgeglichen. Dank eSIM kann ich Anrufe und Zahlungen ohne Telefon tätigen und alles läuft reibungslos. Bei der Ultra 3 geht es nicht um Effekte, sondern um Sicherheit – um das Gefühl, ein Gerät am Handgelenk zu haben, das genau so funktioniert, wie man es von einer Uhr dieser Preisklasse erwartet.
Vorteile
Nachteile
Jan Vavřík
In meiner Freizeit beschäftige ich mich nicht nur mit aktuellen Neuheiten, sondern auch mit nostalgischen Rückblicken in die Welt der Mobiltelefone. Ich bin sowohl mit Apple-Technologie als auch mit dem „grünen Androiden“ vertraut – besonders mit dem aus südkoreanischer Produktion. Außerdem bin ich aktiver Schriftsteller und ein großer Fan von deutschen Boxern, Stephen King, J. R. R. Tolkien, Karel Čapek, Karl May und allem, was mit Griechenland zu tun hat – insbesondere mit der Insel Korfu.
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Die Apple Watch Ultra 3 ist zwar keine Revolution, aber sie setzt neue Maßstäbe in Details, die Sinn machen. Sie bietet eine hervorragende Kombination aus Leistung, Präzision und Komfort, wie es nur Apple kann. Am Handgelenk wirkt sie sicher, robust und dennoch elegant. Sie ist nicht für jeden geeignet, aber wer weiß, was er von ihr erwartet, bekommt eine Uhr, auf die man sich verlassen kann.
Apple hat dieses Jahr nicht nur neue iPhones vorgestellt, sondern auch die dritte Generation seiner widerstandsfähigsten Uhren. Die neue Apple Watch Ultra 3 baut auf dem Ruf des Modells auf, das für Sportler, Abenteurer und alle gedacht ist, die das Beste, was Apple zu bieten hat, am Handgelenk tragen möchten. Die Neuheit bietet einen größeren Bildschirm, einen leistungsstärkeren Chip, neue Funktionen für Gesundheit und Sicherheit sowie sehr feine Designänderungen. Was bieten sie noch? Schauen wir uns das genauer an.
Wer einen großen Knall erwartet hat, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Apple feilt bei der Watch Ultra 3 eher an Details – es greift nicht dort ein, wo die Dinge funktionieren, und treibt Bereiche voran, in denen die letzte Generation etwas an Schwung verloren hatte. Die neue Apple Watch Ultra 3 bleibt dem ikonischen Aussehen ihrer Vorgänger treu. Das Gehäuse besteht weiterhin aus Titan, das leicht und dennoch stoß- und korrosionsbeständig ist. Die Abmessungen bleiben bei 49 mm, sodass es sich immer noch um eine Uhr handelt, die man am Handgelenk nicht übersehen kann, die aber dank der abgerundeten Kanten elegant wirkt.
Das Gewicht liegt knapp über 60 g, was für eine robuste Sport-Smartwatch immer noch sehr akzeptabel ist. Apple behauptet außerdem, dass es die interne Anordnung optimiert hat, damit sich die Uhr beim täglichen Tragen ausgewogener anfühlt.
Apple hat das Angebot an Armbändern für die Apple Watch Ultra 3 um neue Farben und Materialien erweitert, die sich vor allem an Sportler richten. Das Angebot umfasst das Alpine-Armband, das Trail-Armband und das Ocean-Armband in neuen Farben, natürlich auch das bekannte Milanese-Armband aus Titan.
Eine der größten Neuerungen der Apple Watch Ultra 3 ist das OLED-LTPO3-Display, das eine maximale Helligkeit von bis zu 3.000 Nits erreicht. Dadurch soll es nicht nur bei direkter Sonneneinstrahlung, sondern auch unter anspruchsvolleren Bedingungen perfekt lesbar bleiben.
Apple erwähnt außerdem, dass die Rahmen um 24 % dünner gestaltet wurden, ohne dass die Größe des Uhrengehäuses verändert werden musste. Ein sehr angenehmer Bonus ist die adaptive Bildwiederholfrequenz, die bis zu 1 Hz erreichen kann, was der Hersteller auf der Konferenz hervorhob und hinzufügte, dass dies auch bei Always-On die Anzeige des Sekundenzeigers bei ausgewählten Zifferblättern ermöglicht. Davon gibt es bei der Neuheit eine ganze Menge.
Die Rahmen um das Display der Watch Ultra 3 wirken nicht massiv und das neue Schutzglas ist laut Hersteller kratz- und sturzfester, was jeder zu schätzen weiß, der die Uhr im Outdoor-Bereich nutzt. Selbstverständlich ist der bereits erwähnte Always-on Modus, ebenso wie die intuitive Bedienung. Die Digital Crown soll schneller reagieren, sodass die Uhr auch mit Handschuhen leichter zu bedienen ist. Wir sind gespannt, wie sie sich in unserem Praxistest bewährt, auf den wir uns sehr freuen.
Im Inneren der Apple Watch Ultra 3 schlägt der neue Apple S11-Chip, der schnellere Reaktionen verspricht. Große Aufmerksamkeit erregt jedoch die Unterstützung der Satellitenkommunikation – eine Funktion für Notfallmeldungen, die bei Abenteuern außerhalb des Mobilfunknetzes von entscheidender Bedeutung sein kann. Apple erinnerte auf der Konferenz auch an Geschichten von Nutzern, denen die Uhr in brenzligen Situationen geholfen hat.
Wie bei der Series 11 gibt es auch hier eine Unterstützung für 5G Netze. Die erwähnte Satellitenkommunikation kann Notfall- und normale Textnachrichten übermitteln und ermöglicht die Standortfreigabe über die Find My App. Diese Funktion ist jedoch nicht ganz kostenlos – Apple bietet sie drei Jahre lang kostenlos an, was danach passiert, steht noch in den Sternen.
Im Hinblick auf die Gesundheit hat Apple eine Blutdruckmessfunktion hinzugefügt, die die Herzfrequenz- und EKG-Messung ergänzt, wobei die Uhr bei gefährlichen Abweichungen warnen kann. Selbstverständlich werden auch die Sauerstoffsättigung sowie die Gesamtqualität des Schlafs anhand des Sleep Score gemessen. Damit festigt die Apple Watch Ultra 3 ihre Position als eines der umfassendsten Gesundheitsgeräte. Gleichzeitig behält diese Uhr ihre Wasserdichtigkeit bis 100 Meter und die Zertifizierung nach MIL-STD 810H bei.
Der Akku der Apple Watch Ultra 3 hält im Normalmodus etwa 42 Stunden. Im Energiesparmodus verlängert sich die Laufzeit auf etwa 72 Stunden. Bei kontinuierlichem Training mit GPS und Herzfrequenzmessung funktioniert die Uhr etwa 20 Stunden lang. Durch Schnellladen kann man nach nur fünfzehn Minuten am Ladegerät Energie für weitere 12 Stunden tanken.
| Parameter | Apple Watch Ultra 3 | Apple Watch Ultra 2 |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 1,98", 514 × 422 px | Diagonale: 1,92", 502 × 410 px |
| Form des Ziffernblatts | Eckig | Eckig |
| Display-Typ | OLED LTPO O3, 3 000 Nits (peak) | Retina LTPO OLED, 3 000 Nits (peak) |
| Steuerung | Berührung, Tasten | Berührung, Tasten |
| Wasserdichtigkeit | IP6X, MIL-STD-810 | IP6X, MIL-STD-810 |
| LTE, eSIM | ✓ | ✓ |
| NFC | ✓ | ✓ |
| WI-FI | ✓ | ✓ |
| Sportliche Aktivitäten | Laufen, Radfahren, Fitness, Gehen, Yoga, Skifahren, Schwimmen, Bergsteigen, Rudern usw. | Laufen, Radfahren, Fitness, Gehen, Yoga, Skifahren, Schwimmen, Bergsteigen, Rudern usw. |
| Sportmessfunktion | Aktivitätserkennung, Intervalltraining, Schrittzähler, Strava-App-Unterstützung, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Tempo, Herzfrequenz, Herzfrequenzzonen, Regenerationsniveau des Körpers, Kalorienberechnung, zurückgelegte Stockwerke, Entfernung, Streckenaufzeichnung usw. | Aktivitätserkennung, Intervalltraining, Schrittzähler, Strava-App-Unterstützung, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Tempo, Herzfrequenz, Herzfrequenzzonen, Regenerationsniveau des Körpers, Kalorienberechnung, zurückgelegte Stockwerke, Entfernung, Streckenaufzeichnung usw. |
| Gesundheitliche Funktionen | Benachrichtigungen zu Bluthochdruck, Blutdruck, EKG, Messung der Sauerstoffsättigung im Blut, Schlafüberwachung, Überwachung des Menstruationszyklus, Warnungen zu Herzproblemen, Schlafapnoe, Handgelenktemperatur usw. | EKG, Messung der Sauerstoffsättigung im Blut, Schlafüberwachung, Überwachung des Menstruationszyklus, Warnung vor Herzproblemen usw. |
| Intelligente Funktionen | Always On Display, kabelloses Laden, Sturzerkennung, Telefonsuche, integrierte Karten, Navigation, App-Store, Steuerung des Musik-Players im Handy, Wettervorhersage, Musik-Player in der Uhr, SOS-Taste, eigene Zifferblätter usw. | Always On Display, kabelloses Laden, Sturzerkennung, Telefonsuche, integrierte Karten, Navigation, App-Store, Steuerung des Musikplayers im Handy, Wettervorhersage, Musikplayer in der Uhr, SOS-Taste, eigene Zifferblätter usw. |
| Gewicht | 61,6 g (Titan Natural), 61,8 g (Titan schwarz) | 61,4 g |
| Preis | Ab 899 EUR | Ab 799,90 EUR |
Die Apple Watch Ultra 3 wurde am 9. September 2025 zusammen mit den neuen iPhone 17 offiziell vorgestellt. Die ersten Exemplare sollen am 19. September an die Kunden ausgeliefert werden. Der Preis für das neue Modell beginnt bei 899 Euro. Wie bisher wird nur eine universelle Größe von 49 mm angeboten, Unterschiede gibt es lediglich bei den Farbkombinationen und Armbändern.
Die Apple Watch Ultra 3 zeigt, dass auch im Segment der robusten Sportuhren noch Verbesserungspotenzial besteht. Ein neuer Chip, Satellitenkommunikation und die Möglichkeit, den Blutdruck zu messen, bringen die Uhr einen Schritt weiter. Die Konstruktion der Uhr ist so konzipiert, dass sie Wasser, Staub und starken Temperaturschwankungen standhält, was sie zu einem zuverlässigen Begleiter für Sport und unterwegs macht. Es handelt sich um ein Gerät für diejenigen, die Zeit im Freien verbringen, Sport treiben, reisen, aber gleichzeitig vollständig mit dem Apple-Ökosystem verbunden bleiben möchten. Und genau darum geht es hier: um das Ökosystem.
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Die Apple Watch Ultra 3 behält das Beste der Vorgängergenerationen bei, fügt aber einige praktische Neuerungen hinzu. Satellitenkommunikation und Blutdruckmessung erweitern den Einsatzbereich der Uhr über den rein sportlichen Bereich hinaus. Das sehr gute Display und das robuste Titangehäuse machen deutlich, dass es sich um ein Gerät handelt, das für jede Situation gerüstet ist. Insgesamt wirkt die Uhr ausgereifter und besser für den täglichen Gebrauch geeignet.