
Wenn man heute die meisten Smartphones der Mittelklasse in die Hand nimmt, hat man nach kurzer Zeit das Gefühl, immer dasselbe Gerät mit einem anderen Logo zu halten. Glasrückseite, großes Kameramodul, ein paar KI-Funktionen – fertig. Und dann kommt das Nothing Phone (4a) Pro . Ein Smartphone, das sich ganz offensichtlich nicht wie ein gewöhnliches Handy geben will. Auf den ersten Blick wirkt es etwas eigenartig, etwas futuristisch und im Vergleich zu älteren Modellen der Marke auch erwachsener. Seinen eigenen Stil behält es aber weiterhin bei – und den übersieht man unter der heutigen Konkurrenz einfach nicht. Wie hat sich dieses „Sonderling-Smartphone“ im Alltag geschlagen?
Bei den meisten heutigen Smartphones reißt man die Folie ab, öffnet die Schachtel und weiß kurz darauf kaum noch, wie die Verpackung überhaupt aussah. Das Nothing Phone (4a) Pro versucht hingegen, selbst das Auspacken zu einem Teil des Erlebnisses zu machen. Zuerst zieht man die Hauptschachtel aus einer Papierhülle mit großem Smartphone-Motiv und Glyph Matrix heraus. Schon diese wirkt anders als bei den meisten Konkurrenten – sauber, minimalistisch und ohne aggressive Marketing-Slogans, die einen sonst oft noch vor dem Einschalten des Telefons anspringen.
Sobald man die Schachtel aus der Hülle zieht, wartet auf dem Deckel ein längerer Text von Nothing. Das Unternehmen schreibt darin, dass das Smartphone alles sein könne, was man wolle, und dass es nicht nur ein Gerät sei, sondern auch ein Zugang zu einer Community kreativer Menschen. Ehrlich gesagt klingt das ein wenig wie ein Motivationsspruch aus einem Coworking-Space nach dem dritten Espresso – zu Nothing passt es aber perfekt. Die Marke versucht von Anfang an, weniger nach Konzern und mehr nach einer Community von Menschen zu wirken, die kein weiteres gewöhnliches Handy ohne eigenen Charakter wollen.
Erst nach dem Abnehmen des Deckels erscheint das Smartphone selbst. Und schon beim ersten Herausnehmen ist klar, dass Nothing wirklich nicht in der Masse untergehen will. Die markanten Elemente rund um die Kameras und die kreisförmige Glyph Matrix sehen fast aus wie ein Prototyp aus einem futuristischen Film. Im Lieferumfang fehlen außerdem weder ein USB-C-Kabel noch eine transparente Hülle, was bei einem so designstarken Smartphone wie dem Nothing Phone (4a) Pro eigentlich logisch ist – Nothing in einer dicken schwarzen Hülle zu verstecken, wäre fast schade. Ein Ladegerät fehlt dagegen wie üblich, denn Ökologie entdecken Hersteller heute vor allem dann, wenn sie dadurch nichts beilegen müssen.
Gerade das Design ist der Grund, warum die meisten Menschen das Nothing Phone (4a) Pro überhaupt bemerken. Dieses Smartphone sieht nämlich aus wie nichts anderes auf dem Markt. Ob einem dieser Stil gefällt oder nicht – eine eigene Identität kann man ihm definitiv nicht absprechen. Nothing verzichtet diesmal auf die ikonische transparente Rückseite und setzt auf ein Metall-Unibody-Gehäuse aus Flugzeugaluminium, das stabiler und erwachsener wirkt als bei älteren Generationen. Der typische „Nothing“-Stil bleibt aber erhalten: industrieller Look, markante geometrische Linien und die Andeutung technischer Elemente.
Positiv fallen auch die IP65-Zertifizierung und das Schutzglas Gorilla Glass 7i auf, die das Smartphone im Alltag robuster machen.
Und was gefällt mir an diesem getesteten Smartphone vielleicht am meisten? Wenn man es in die Hand nimmt, hat man nicht das Gefühl, ein weiteres anonymes Smartphone aus dem Elektronikregal zu halten. Das Nothing Phone (4a) Pro wirkt wie ein Konzeptgerät oder ein Prototyp aus einer anderen Welt, der versehentlich in den normalen Verkauf geraten ist. Nothing schafft es einfach weiterhin, ein Gerät zu entwerfen, das man innerhalb einer Sekunde erkennt – selbst wenn kein einziges Logo darauf zu sehen wäre.
Das Phone (4a) Pro ist knapp unter 8 mm dünn und wiegt 210 Gramm. Nichts knarzt, der flache Rahmen liegt gut in der Hand und die Metallkonstruktion vermittelt ein angenehm solides Gefühl. Auf der rechten Seite befinden sich die klassische Einschalttaste und die Lautstärkewippe, links sitzt außerdem eine spezielle Taste namens Essential Key. Diese dient dem schnellen Zugriff auf Essential Space – also einen KI-Bereich zum Speichern von Notizen, Screenshots oder Sprachaufnahmen. Ein kurzer Druck erstellt zum Beispiel einen Screenshot mit der Möglichkeit, eine Notiz hinzuzufügen, längeres Gedrückthalten startet eine Sprachaufnahme und ein Doppelklick öffnet die Essential-Space-Umgebung selbst.
Das markanteste Element der Rückseite des Nothing Phone (4a) Pro ist eindeutig die Glyph Matrix – ein kreisförmiges Panel mit 137 Mini-LEDs, das Benachrichtigungen, den Akkustand oder einfache Animationen anzeigen kann. Nach dem ersten Einschalten fragte ich mich kurz, ob es sich um eine kleine technologische Revolution oder nur um ein stylisches Spielzeug für Geeks handelt. Am Ende stellte ich jedoch fest, dass ich meistens ohnehin bei Uhrzeit, Benachrichtigungen oder kleinen Symbolen für ausgewählte Apps lande. Nothing setzt hier vor allem auf Originalität und Verspieltheit – verschiedenen Apps oder Kontakten lassen sich eigene Symbole zuweisen, außerdem gibt es Community-„Glyph Toys“, also einfache Mini-Apps und Spiele. Manches davon wirkt ein wenig wie ein technologisches Tamagotchi für Erwachsene, aber genau damit baut Nothing seine eigene Persönlichkeit auf.
Auf der anderen Seite hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Idee selbst bisher größer ist als ihr tatsächlicher Nutzen. Manche Community-Erweiterungen sind nicht mit allen Geräten kompatibel, und einen Teil der Funktionen nutzt man nach ein paar Tagen einfach nicht mehr. Doch gerade solche Kleinigkeiten machen aus dem Nothing Phone (4a) Pro ein Smartphone, das nicht nur ein weiteres anonymes Gerät ist. Und auch wenn ich am Ende festgestellt habe, dass ich ohne Glyph Matrix problemlos leben kann, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass viele Nutzer solche stylischen Extras direkt nach dem ersten Einschalten lieben werden.
Ein interessantes Detail beim Nothing Phone (4a) Pro ist auch die kleine Fläche links unten auf der Rückseite. Auf den ersten Blick erinnert sie an eine Taste oder ein Touchfeld, und ich gebe zu, dass ich mehrmals versucht war, sie zu drücken. Tatsächlich dient sie jedoch vor allem als Teil des typischen Nothing-Designs. Und genau das beschreibt die Marke am besten: Selbst ein gewöhnliches dekoratives Detail sieht hier aus, als hätte es irgendeine geheime Funktion.
Das Nothing Phone (4a) Pro besitzt ein 6,83"-AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 2.800 × 1.260 Pixeln, einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz und einer maximalen Helligkeit von bis zu 5.000 Nits. Und gerade das Display gehört meiner Meinung nach zu den besten Teilen des gesamten Smartphones. Warum? Ganz einfach: Es funktioniert so, wie man es von einem solchen Gerät erwartet. Das Scrollen durch soziale Netzwerke, Systemanimationen, das Wechseln zwischen Apps oder Spiele wirken dank des 144-Hz-Panels sehr angenehm leicht. Es ist genau die Art von Display, an die man sich innerhalb weniger Stunden gewöhnt – und danach beginnt man, alles unangenehm kritisch zu sehen, was nur mit 60 Hz läuft (Grüße an Nutzer des iPhone 16).
Dank der hohen Helligkeit bleibt das Display des Nothing Phone (4a) Pro auch bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos lesbar. Das AMOLED-Panel bietet außerdem tiefes Schwarz, HDR10+-Unterstützung und sehr schmale Ränder, sodass die Vorderseite des Smartphones sauber und modern wirkt. Mir gefällt auch, dass Nothing bei der Frontkamera beim klassischen Punch-Hole in der Mitte des Displays geblieben ist.
Im Inneren des Nothing Phone (4a) Pro arbeitet der Snapdragon 7 Gen 4, gefertigt im 4-nm-Verfahren. Erhältlich sind Varianten mit 8/128 GB oder 12/256 GB sowie UFS-3.1-Speicher. Gerade die Konfiguration mit 12/256 GB ist für mich heute genau das, wie ein gut zusammengestelltes Smartphone der gehobenen Mittelklasse aussehen sollte. Es jagt keine Benchmark-Rekorde, versucht nicht, sich als Spielekonsole für die Hosentasche auszugeben, und überzeugt einen nicht alle fünf Minuten davon, dass man ohne „AI Engine der neuen Generation“ heute kaum noch einen Taschenrechner einschalten könne.
Ich hatte leider nur die 128-GB-Variante zur Verfügung, und ehrlich gesagt wirkt eine solche Kapazität im Jahr 2026 fast wie eine technologische Strafe. Bei einem Smartphone dieser Kategorie würde ich persönlich daher eindeutig zur 256-GB-Version greifen.
Im normalen Alltag meistert das Smartphone soziale Netzwerke, Multitasking, Navigation, Fotografieren, Streaming und Spiele ohne Probleme. Und genau das gefällt mir an ihm am meisten: Es wirkt nicht wie ein Gerät, das sich um jeden Preis beweisen muss. Alles läuft flott, Apps öffnen sich schnell und das Smartphone hält ein angenehm stabiles Tempo.
Sehr gut funktioniert auch die Akkulaufzeit. Der Akku mit 5.080 mAh schafft problemlos einen ganzen Tag intensiverer Nutzung, und abends bleiben oft noch etwa 20 bis 30 % übrig, bei ruhigerer Nutzung sogar mehr.
Wenn dem Nothing Phone (4a) Pro dann doch die Energie ausgeht, lädt das 50-W-Laden die Hälfte der Kapazität in rund 24 Minuten nach, eine volle Ladung dauert etwas über eine Stunde. In der Praxis bedeutet das, dass die morgendliche „Schnelllade-Panik“ vor dem Verlassen des Hauses hier kaum droht. Auch kabelgebundenes Reverse Charging mit 7,5 W für Kopfhörer oder Smartwatches fehlt nicht.
Das Nothing Phone (4a) Pro läuft mit Android 16 und Nothing OS 4.1. Genau hier zeigt sich, dass Nothing nicht mit der Anzahl der Funktionen konkurrieren will, sondern eher damit, wie angenehm sich das Smartphone bedienen lässt. Nach Jahren überladener Systeme ist das eine ziemlich erfrischende Abwechslung. Man hat nämlich nicht das Gefühl, dass das Smartphone direkt nach dem Start fünf Assistenten, sieben Empfehlungen und drei Apps für Dinge anbietet, die man nie tun wird.
Nothing OS ist sauber, leicht und vor allem einheitlich – monochrome Widgets, einfache Animationen und ein industrieller Stil. Gleichzeitig rutscht das System nicht in ein Extrem ab, in dem das Smartphone auf ein experimentelles Kunstprojekt macht und man zehn Minuten lang die normale Helligkeits- oder Toneinstellung sucht.
Ein großer Vorteil ist auch die geringe Zahl unnötiger Apps. Also… fast geringe Zahl. Ja, auch TikTok geistert hier herum. Ansonsten wirkt das System aber nicht wie eine Werbefläche für zehn Partnerdienste und drei zusätzliche alternative App-Stores. Dadurch wirkt das Nothing Phone (4a) Pro leicht, übersichtlich und ruhiger als ein Teil der Konkurrenz, die manchmal an einen Computer-Desktop nach fünf Jahren ohne Aufräumen erinnert.
Nothing ergänzt außerdem einige KI-Funktionen, darunter den AI Eraser zum Entfernen von Objekten aus Fotos oder smarte Werkzeuge in der Galerie. Zum Glück entsteht dabei nicht der Eindruck, dass KI nur deshalb vorhanden ist, weil heute wirklich alles inklusive Wasserkocher KI haben muss. Die Funktionen ergeben Sinn und helfen im Alltag eher, als einem alle fünf Minuten zu erklären, was man besser machen sollte.
Die Rückseite des Nothing Phone (4a) Pro erinnert dank der Kameraanordnung an ein kleines Technologielabor. Statt eines klassischen riesigen schwarzen Moduls verteilt der Hersteller die einzelnen Sensoren in einem markanten asymmetrischen Layout, das sofort Aufmerksamkeit auf sich zieht. Genau dieser leicht chaotische „Nothing“-Stil passt zum Smartphone.
Die Hauptrolle beim Nothing Phone (4a) Pro spielt ein 50-Mpx-Sensor mit einer Blende von f/1,88, optischer Bildstabilisierung und Dual-Pixel-Phasenerkennung. Und gerade die Hauptkamera erledigt den Großteil der Arbeit sehr solide. Auf den Beispielfotos ist gut zu sehen, dass Nothing nicht um jeden Preis Bilder produziert, die wie ein dauerhaft aktivierter Instagram-Filter aussehen. Die Farben sind meist natürlicher als bei mancher Konkurrenz, die die Sättigung manchmal so hochzieht, dass Gras wie ein radioaktiver Teppich wirkt.
Die gezeigten Naturaufnahmen entstanden außerdem an einem recht dunklen und regnerischen Tag, was für Smartphone-Kameras keine einfache Situation ist. Das Nothing Phone (4a) Pro hellt die Szene jedoch nicht unnötig auf und bewahrt die realistische Atmosphäre des bewölkten Wetters. In den Schatten geht zwar manchmal feinere Zeichnung verloren, und dunkle Bereiche sind nicht so aufgehellt wie bei teureren Kamera-Smartphones, insgesamt sehen die Fotos aber weiterhin gut aus. Bei besserem Licht zeigt die Hauptkamera ihr Potenzial voll – die Bilder haben viele Details und einen soliden Dynamikumfang. Auch der schnelle Autofokus gefällt, der selbst bei detailreicheren Szenen oder Naturmotiven zuverlässig arbeitet.
Wenn man realistische Erwartungen hat, kann man sich auf die Hauptkamera ohne größere Probleme verlassen. Der 140-fache Digitalzoom ist dagegen eher eine Marketing-Disziplin als eine wirklich brauchbare Funktion. Eine solche Vergrößerung hält man praktisch nicht ruhig in der Hand, Details verschwinden und die resultierenden Bilder erinnern eher an ein verschmiertes Gemälde als an ein brauchbares Foto.
Das unten gezeigte Foto des Hundes, an dem wir den AI Eraser bereits demonstriert haben, ist für die Hauptkamera vor allem wegen der starken Sonne und der deutlichen Übergänge zwischen Licht und Schatten anspruchsvoll. Trotzdem kommt das Smartphone damit ziemlich gut zurecht. Das braune Fell behält eine ordentliche Zeichnung, helle Teile des Zauns oder des Holzhauses kämpfen nur minimal mit Überbelichtung, und das Smartphone übertreibt den HDR-Effekt nicht unnötig. Auch die solide Schärfe gefällt, die nicht nur am Hund, sondern auch an Details des Häuschens oder der Blumen im Vordergrund sichtbar ist. Unter solchen Lichtbedingungen zeigt die Hauptkamera des Phone (4a) Pro, dass sie auch ohne aggressive softwareseitige „Verbesserung“ eine sehr sichere Leistung liefern kann.
Die Ultraweitwinkelkamera des Nothing Phone (4a) Pro gefällt vor allem dadurch, wie viel Raum sie in ein Foto bekommt. Bei Landschaften und ähnlichen Szenen kann sie eine effektvollere Aufnahme erzeugen als die Hauptkamera, gleichzeitig ist aber zu sehen, dass die Qualität nicht ganz so sicher ist. Man muss allerdings anmerken, dass das Wetter alles andere als ideal war.
Das Teleobjektiv des Nothing Phone (4a) Pro überrascht vor allem dadurch, dass es nicht wie ein gewöhnlicher digitaler Ausschnitt wirkt. Das Smartphone nutzt ein 50-Mpx-Periskop-Teleobjektiv mit 3,5-fach optischem Zoom, Blende f/2,88 und optischer Bildstabilisierung, sodass es bei normaler Vergrößerung solide Ergebnisse liefern kann. Auf dem ersten Foto unten ist gut zu sehen, dass das Smartphone vor allem auf den Baum im Vordergrund fokussiert, der eine sehr ordentliche Zeichnung von Ästen und Blättern behält, während die Kirche im Hintergrund etwas weicher wird und sich natürlich vom Rest der Szene absetzt. Das zweite Bild zeigt, dass das Teleobjektiv Details der Architektur herausarbeiten kann, ohne dass die Software die Szene in ein überschärftes Aquarell verwandelt.
Die Farben bleiben außerdem relativ natürlich, und das Smartphone versucht nicht um jeden Preis, einen perfekt blauen Himmel zu „erfinden“, wo real keiner vorhanden war. Natürlich sieht man, dass bei schlechterem Licht feinere Details etwas weicher werden und weiter entfernte Bildbereiche Zeichnung verlieren, für die Mittelklasse funktioniert das Teleobjektiv aber sehr gut. Man sollte nur bei vernünftigen Vergrößerungen bleiben, denn starker Digitalzoom zerlegt die Bildqualität schneller als Regen eine Frühlingsfrisur.
Makroaufnahmen kann das Nothing Phone (4a) Pro überraschend schön machen, wenn man den richtigen Abstand einhält. Auf den Beispielfotos sieht man eine ordentliche Schärfe in der Bildmitte, schöne Farbwiedergabe und eine relativ natürliche Hintergrundunschärfe. Die weißen Blütenblätter kämpfen zudem nicht unnötig mit Überbelichtung, und das Smartphone übertreibt die Farbsättigung nicht in unnatürliche Töne. Etwas schade ist allerdings, dass das Smartphone keine wirklich extremen Nahaufnahmen erlaubt, wie es manche Konkurrenzmodelle mit besserem Makro oder Telemakro schaffen. Kommt man zu nah heran, beginnt das Telefon hin und her zu fokussieren wie jemand, der morgens ohne Brille den Kaffee auf dem Tisch sucht. Hält man aber den richtigen Abstand ein, kann das Phone (4a) Pro sehr angenehme Detailfotos erstellen.
Die maximale Vergrößerung des Nothing Phone (4a) Pro übernimmt vor allem das 50-Mpx-Periskop-Teleobjektiv. Es bewältigt normale Vergrößerungen von etwa 3,5× bis 7× sehr gut, bei denen die Fotos weiterhin eine solide Detailmenge behalten. Die maximale 140-fache Vergrößerung dient dagegen eher als Demonstration, dass „das Smartphone es kann“, als als wirklich praktisch nutzbare Funktion.
Auf den angehängten Bildern ist gut zu sehen, dass das Smartphone Details der Uhr, des Dachs oder der Struktur des Kapellenturms auch an einem bewölkten und regnerischen Tag herausarbeiten kann. Gleichzeitig sieht man aber, dass bei höherem Zoom die Softwareverarbeitung zunehmend eingreift.
Abend- und Nachtfotos gehören eher zu den gelungenen Teilen des Nothing Phone (4a) Pro. Auf den Bildern sieht man gut, dass der 50-Mpx-Hauptsensor auch nach Einbruch der Dunkelheit eine relativ natürliche Atmosphäre bewahren kann, statt alles gewaltsam in Tageslicht zu verwandeln. Der Himmel behält einen dunkleren Blauton, Lampen werden nicht zu riesigen ausgebrannten Kugeln, und Häuser behalten weiterhin eine solide Detailmenge. Auch das recht geringe Rauschen in den Schatten und der ordentliche Dynamikumfang gefallen. Gleichzeitig sieht man aber, dass das Smartphone Lichter manchmal etwas vorsichtiger herausarbeitet als die Konkurrenz.
Auf der Vorderseite des Nothing Phone (4a) Pro wartet eine 32-Mpx-Selfie-Kamera mit einer Blende von f/2,2. Und überraschenderweise ist sie nicht nur ein Pflichtzusatz für Videoanrufe. Selfies haben viele Details, die Farben sind nicht übertrieben aggressiv, und die Kamera kommt auch mit Gegenlicht ziemlich gut zurecht.
Das Nothing Phone (4a) Pro kann 4K-Video mit 30 fps aufnehmen und unterstützt Dolby Vision HDR sowie Ultra XDR. Die Stabilisierung kombiniert optische und elektronische Korrektur, sodass Videos auch aus der Hand recht ruhig wirken. Ich schätze außerdem, dass das Smartphone auch hier nicht übertrieben „algorithmisch“ wirkt. Es versucht nicht, alles um jeden Preis digital umzurechnen, glattzubügeln und per Software zu retten.
| Parameter/Modell | Nothing Phone (4a) Pro | Nothing Phone (3a) Pro |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,83" | Diagonale: 6,77" |
| Auflösung: 2.800 × 1.260 px | Auflösung: 2.388 × 1.080 px | |
| Typ: LTPS AMOLED | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholfrequenz: 144 Hz | Bildwiederholfrequenz: 120 Hz | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,88, OIS | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,88, OIS |
| Periskop: 50 Mpx, 3,5× optischer Zoom | Teleobjektiv: 50 Mpx | |
| Ultraweitwinkel: 8 Mpx | Ultraweitwinkel: 8 Mpx | |
| Frontkamera | 32 Mpx | 50 Mpx |
| Chipsatz | Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 | Qualcomm Snapdragon 7s Gen 3 |
| RAM | 12 GB | 12 GB |
| Interner Speicher | 256 GB | 256 GB |
| Abmessungen | 163,66 × 76,62 × 7,95 mm | 163,5 × 77,5 × 8,4 mm |
| Gewicht | 210 g | 211 g |
| Unterstützung von 5G-Netzen | ✓ | ✓ |
| Akku | 5.080 mAh | 5.000 mAh |
| Laden | Kabelgebunden: 50 W / Reverse: 7,5 W | Kabelgebunden: 50 W |
| Schutzklasse | IP65 | IP64 |
| Preis | ca. 550 € | ca. 400 € |
Wenn ich das Nothing Phone (4a) Pro neben das Honor 600 8GB/512GB stelle, sieht man sehr schön, dass beide Smartphones auf etwas unterschiedliche Nutzer abzielen. Das Honor wirkt glatter, eleganter und insgesamt „sicherer“. Es hat eine hervorragende 200-Mpx-Hauptkamera, eine sehr gute Ausdauer dank 6.400-mAh-Akku und ein System, das farbenfroher und funktional reichhaltiger ist. Nothing setzt dagegen deutlich stärker auf den Charakter des Geräts. Metallgehäuse, Glyph Matrix, industrielles Design und das sauberere Nothing OS machen es zu einem Smartphone für Menschen, die kein weiteres anonymes Handy wollen, das sie nach einer Woche kaum noch von der halben Konkurrenz unterscheiden können.
Das Honor 600 passt zu Nutzern, die vor allem ein universelles Smartphone mit sehr guter Hauptkamera, langer Akkulaufzeit und großem 512-GB-Speicher wollen. Das Nothing Phone (4a) Pro spricht dagegen eher Menschen an, denen ein originelles Design wichtig ist.
Ein weiteres Vergleichsmodell kann zum Beispiel das Samsung Galaxy A57 5G sein, neben dem das Nothing Phone (4a) Pro fast wie ein Rebell von einem anderen Planeten wirkt. Samsung setzt vor allem auf Sicherheit, lange Software-Unterstützung, stabiles One UI und ein insgesamt sehr ausgewogenes Nutzererlebnis. Das Galaxy A57 ist genau die Art Smartphone, die man jemandem kauft, der einfach möchte, dass alles ohne Nachdenken funktioniert. Und das tut es. Samsung-Kameras sind meist sehr konsistent, oft deutlich farbkräftiger und universell für normale Fotos in sozialen Netzwerken.
Das Nothing Phone (4a) Pro ist dagegen ein deutlich auffälligeres Gerät. Es hat eine originellere Konstruktion, ein saubereres System und eine interessantere Art, mit Benachrichtigungen zu arbeiten. Wer also Ruhe, Stabilität und langfristige Software-Sicherheit sucht, für den ergibt das Galaxy A57 sehr viel Sinn. Wer aber ein Gerät möchte, das man unter anderen Smartphones sofort erkennt – selbst wenn es mit der Rückseite nach oben auf dem Tisch im Café oder in der Straßenbahn liegt –, dem bietet das Nothing Phone (4a) Pro schlicht die deutlich stärkere Persönlichkeit.
Nothing Phone (4a) Pro
HandysDas Nothing Phone (4a) Pro ist kein Smartphone, das versucht, in allem das Beste zu sein. Und vielleicht fand ich es gerade deshalb interessanter als viele heutige Konkurrenten. Es hat seine Macken, die Glyph Matrix ist manchmal eher ein stylisches Spielzeug als etwas, ohne das man nicht leben könnte. Das Smartphone hat aber seinen eigenen Stil, Nothing OS ist sauber und die Nutzung ist einfach angenehm. Und ja, manchmal habe ich mich dabei ertappt, das Gerät einfach in der Hand zu drehen und auf die blinkende Rückseite zu schauen wie jemand, der gerade ein neues Anti-Stress-Spielzeug bekommen hat. Das ist mir bei einem Smartphone schon lange nicht mehr passiert.
Vorteile
Nachteile
Jan Vavřík
In meiner Freizeit beschäftige ich mich nicht nur mit aktuellen Neuheiten, sondern auch mit nostalgischen Rückblicken in die Welt der Mobiltelefone. Ich bin sowohl mit Apple-Technologie als auch mit dem „grünen Androiden“ vertraut – besonders mit dem aus südkoreanischer Produktion. Außerdem bin ich aktiver Schriftsteller und ein großer Fan von deutschen Boxern, Stephen King, J. R. R. Tolkien, Karel Čapek, Karl May und allem, was mit Griechenland zu tun hat – insbesondere mit der Insel Korfu.
• Autor: Jan Vavřík
Nothing baut Smartphones etwas anders als die meisten Mitbewerber, und die Modelle Phone (4a) und Phone (4a) Pro setzen diese Tradition fort. Die Basisversion setzt auf eine transparente Rückseite und das Glyph-Bar-Beleuchtungssystem mit mehr als sechzig LEDs, während die Pro-Variante zusätzlich ein Metallgehäuse und eine kreisförmige Glyph-Matrix aus 137 Mini-LEDs bietet. Mit anderen Worten: Wenn man diese Handys auf den Tisch legt, erkennt man sie meist schon vor dem Logo. Neben dem markanten Design wollen sie aber auch mit ihrer Ausstattung überzeugen, zum Beispiel mit einer Dreifachkamera mit Teleobjektiv, was in der Mittelklasse immer noch nicht ganz selbstverständlich ist.
Das Nothing Phone (4a) gehört zu den Smartphones, die sich ganz sicher nicht in der Masse verlieren wollen. Ein Blick auf die transparente Rückseite genügt, und meist ist klar, dass dies kein weiteres anonymes Rechteck vom Fließband ist. Hinzu kommt das Glyph-Lichtsystem, das gelegentlich aufblinkt und signalisiert, dass etwas los ist – manchmal noch bevor man die Benachrichtigung bemerkt. Was hat das Nothing Phone (4a) alles zu bieten und wie versucht es, sich von der Konkurrenz abzuheben?
Das neue Nothing Phone (4a) lässt auf den ersten Blick die typischen Merkmale der Marke erkennen. Die Rückseite ist erneut teilweise transparent und gibt den Blick auf stilisierte Elemente frei, die von der inneren Konstruktion des Telefons inspiriert sind. Das Design wird durch das Glyph-Bar-Beleuchtungssystem ergänzt, das aus 63 einzelnen LEDs besteht. Dabei handelt es sich nicht nur um ein effektvolles Designelement – die Lichter können auf Anrufe, Nachrichten oder verschiedene Systemereignisse hinweisen und fungieren so als eine Art Lichtsprache des Telefons. Wenn das Nothing Phone (4a) also auf dem Tisch zu blinken beginnt, ist meist sofort klar, dass etwas los ist.
Die Konstruktion des Telefons (4a) wirkt recht robust, und das Gerät gehört definitiv nicht zu den zierlichen Modellen. Die Abmessungen betragen rund 164 × 77,6 × 8,6 mm und das Gewicht liegt bei 206 Gramm, sodass man es in der Hosentasche wahrscheinlich spüren wird. Andererseits kann gerade diese Größe den Eindruck eines soliden Stücks Hardware vermitteln.
Außerdem verfügt das Smartphone über die Schutzklasse IP64, sodass ihm weder Staub noch Regen etwas anhaben können und es auch mit leichtem Kontakt mit Wasser zurechtkommen sollte. Es handelt sich zwar nicht um ein Gerät, das für das Tauchen gedacht ist, doch alltägliche Situationen – von Regentropfen bis hin zu versehentlichem Verschütten von Flüssigkeiten auf dem Tisch – sollten laut Hersteller kein größeres Problem darstellen.
Die Vorderseite des Nothing Phone (4a) wird von einem 6,78 Zoll großen AMOLED Display mit einer Auflösung von 2.720 × 1.224 Pixeln eingenommen. Das Display unterstützt eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, sodass es laut Spezifikationen sowohl im System als auch beim normalen Durchblättern von Inhalten flüssigere Bewegungen bieten sollte. Zu den herausragenden Parametern gehört auch eine maximle Helligkeit von bis zu 4.500 Nits, was für eine komfortable Nutzung von Inhalten auch bei direkter Sonneneinstrahlung ausreichen dürfte.
Das Display wird durch ein Gorilla Glass 7i geschützt und bereits ab Werk mit einer Schutzfolie versehen. Eine Besonderheit ist die 2160-Hz-PWM-Dimmung, also eine Methode zur Helligkeitsregelung, die bei niedrigeren Werten das Flackern des Bildschirms reduziert und bei längerer Nutzung angenehmer für die Augen sein kann.
Unter dem Display des Phone (4a) befindet sich ein integrierter Fingerabdrucksensor. Ersten Informationen zufolge funktioniert er zuverlässig, seine Position ist jedoch relativ tief. Wie sich dieses Element in der Praxis im täglichen Gebrauch verhält, wird sich natürlich erst in einem umfassenden Test zeigen.
Im Nothing Phone (4a) kommt ein Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4-Prozessor zum Einsatz, der für den alltäglichen Gebrauch ausgelegt ist. Es sind Varianten mit 8 oder 12 GB Arbeitsspeicher und einem Speicherplatz von 128 oder 256 GB erhältlich.
Für die Stromversorgung des Phone (4a) sorgt ein Akku mit einer Kapazität von 5.080 mAh, was theoretisch für einen Tag bei normaler Nutzung ausreichen sollte. Die tatsächliche Laufzeit werden wir gerne in der Praxis testen.
Sobald der Akku zur Neige geht, kommt das 50-W-Kabel-Laden zum Einsatz. Es bricht zwar keine Rekorde, soll aber laut Hersteller die Energie relativ zügig wieder auffüllen.
Die Kameraausstattung des Nothing Phone (4a) besteht aus drei Rückkameras. Die Hauptrolle spielt ein 50-MP-Sensor mit einer Blende von f/1,9 und optischem Bildstabilisator, der als Hauptkamera für die meisten alltäglichen Aufnahmen dient. Ergänzt wird er durch ein 8-MP-Ultraweitwinkelobjektiv mit einer Blende von f/2,2 und einem Bildwinkel von 120°, sodass das Smartphone auch breitere Motive wie Landschaften, Architektur oder größere Personengruppen erfassen kann.
Das interessanteste Merkmal des Systems ist jedoch der dritte Sensor – ein 50-Megapixel-Teleobjektiv mit einer Blende von f/2,0, das einen 3,5-fachen optischen Zoom bietet. Gerade dieser ist in dieser Preisklasse nicht ganz alltäglich und erweitert laut Spezifikationen die Kameraausstattung um einen optischen Zoom. Dieser kann beispielsweise beim Fotografieren weiter entfernter Objekte oder bei Porträts nützlich sein, wo eine längere Brennweite oft dazu beiträgt, eine natürlichere Perspektive zu schaffen.
Auf der Vorderseite des Phone (4a) befindet sich eine 32-Megapixel-Selfie-Kamera mit einer Blende von f/2,2, die in der Aussparung des Displays untergebracht ist und sowohl für Selfies als auch für Videoanrufe gedacht ist.
Was die Software angeht, läuft das Nothing Phone (4a) mit Nothing OS 4.1, das auf Android 16 basiert. Das Unternehmen ist seit langem bestrebt, die Benutzeroberfläche relativ übersichtlich zu halten, sodass es nach den vorliegenden Informationen nicht allzu viele überflüssige Zusatz-Apps geben dürfte. Stattdessen setzt das Unternehmen auf einen eigenen visuellen Stil – typische monochrome Symbole, auffällige Widgets und eine minimalistische Benutzeroberfläche, die zur Designphilosophie der Marke passen soll.
Das Unternehmen Nothing gibt zudem bekannt, dass das System auch die Nutzung des Glyph-Beleuchtungssystems auf der Rückseite des Telefons vorsieht. Auch die versprochene Software-Unterstützung klingt vielversprechend. Das Nothing Phone (4a) soll drei große Android-Updates und bis zu sechs Jahre Sicherheitspatches erhalten.
Das Nothing Phone (4a) Pro hebt sich vom Basismodell nicht nur durch seinen Namen, sondern auch durch seine Bauweise und Ausstattung ab. Im Gegensatz zum klassischen Phone (4a) verzichtet es auf eine transparente Rückseite und kommt mit einem Metallgehäuse daher, das durch eine kreisförmige Glyph Matrix auf der Rückseite ergänzt wird. Diese kann verschiedene Informationen oder Benachrichtigungen anzeigen und verleiht dem Telefon einen etwas anderen Charakter als gewöhnlichen Mittelklasse-Smartphones. Was bringt das neue Modell sonst noch?
Das Nothing Phone (4a) Pro unterscheidet sich schon auf den ersten Blick vom Basismodell. Im Gegensatz zum Basismodell, das die für Nothing typische transparente Rückseite beibehält, verfügt die Pro-Variante über ein Metallgehäuse. Das Smartphone ist 7,95 mm dick und wiegt 210 Gramm, sodass es trotz seiner robusteren Bauweise relativ schlank bleibt.
Im Vergleich zur Basisversion ist das Gerät zudem robuster. Das Smartphone erfüllt die Schutzklasse IP65 und sollte somit besser vor Staub und Spritzwasser geschützt sein. Die Bauweise wirkt daher etwas robuster als bei herkömmlichen Mittelklasse-Smartphones.
Auf der Rückseite des Telefons befindet sich zudem ein markantes Leuchtelement der Marke Nothing in Form eines Glyph-Matrix-Systems aus Mini-LEDs. Dieses kann verschiedene Informationen anzeigen, beispielsweise eine Digitaluhr, den Akkustand oder Benachrichtigungen. Das Telefon behält somit die typischen Designmerkmale der Marke bei, auch wenn sich die Konstruktion im Vergleich zur Basisversion deutlich verändert hat.
Die Vorderseite des Nothing Phone (4a) Pro wird von einem 6,83-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2800 × 1260 Pixeln eingenommen. Das LTPS-Display unterstützt eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz, sodass es sowohl bei der Bedienung des Systems als auch beim Spielen flüssigere Bewegungen bieten dürfte.
Der Hersteller gibt eine maximale Helligkeit von bis zu 5.000 Nits an. Das Display wird durch Gorilla Glass 7i geschützt und unterstützt zudem HDR10+. Unter dem Display befindet sich ein integrierter Fingerabdrucksensor.
Im Nothing Phone (4a) Pro arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 Prozessor mit acht Kernen und einer maximalen Taktfrequenz von bis zu 2,8 GHz. Im Gegensatz zum Basismodell Phone (4a), das den Snapdragon 7s Gen 4-Chip nutzt, setzt die Pro-Variante also auf eine andere Version der Snapdragon-Plattform. In Kombination mit 12 GB Arbeitsspeicher sollte das Smartphone Multitasking und auch anspruchsvollere Anwendungen ohne größere Probleme bewältigen können. Der Speicher hat eine Kapazität von 256 GB und kann nicht mittels Speicherkarte erweitert werden.
Das Nothing Phone (4a) Pro unterstützt moderne drahtlose Technologien wie WLAN, Bluetooth 5.4, NFC, GPS und 5G-Netze. Auch Dual-SIM-Unterstützung ist vorhanden, wobei die zweite SIM-Karte in einigen Modellen durch eine eSIM ersetzt werden kann.
Für die Stromversorgung sorgt ein Akku mit einer Kapazität von 5.080 mAh; außerdem steht eine 50-W-Ladeleistung über Kabel zur Verfügung. Das Smartphone unterstützt zudem das kabelsgebundene Reverse-Charging mit einer Leistung von bis zu 7,5 W, sodass es auch als Stromquelle für andere Geräte dienen kann.
Die Kameraausstattung des Nothing Phone (4a) Pro besteht aus drei Rückkameras. Die Hauptrolle spielt ein 50-Megapixel-Sensor mit einer Blende von f/1,88 und optischem Bildstabilisator, der als Hauptkamera für die meisten alltäglichen Aufnahmen dient.
Ergänzt wird dies durch ein 50-MP-Teleobjektiv mit einer Blende von f/2,8, das einen 3,5-fachen optischen Zoom bietet. Dies kann beispielsweise beim Fotografieren weiter entfernter Objekte oder bei Porträtaufnahmen nützlich sein.
Der dritte Sensor hat eine Auflösung von 8 MP und eine Blende von f/2,2 und dient zur Aufnahme eines breiteren Bildausschnitts. Ähnlich wie beim Basismodell Phone (4a) kombiniert das Smartphone somit Hauptkamera, Teleobjektiv und Ultraweitwinkel-Sensor.
Auf der Vorderseite des Phone (4a) Pro befindet sich eine 32 Megapixel Selfie-Kamera mit einer Blende von f/2,2, die in der Displayaussparung untergebracht ist. Das Smartphone unterstützt sowohl optische als auch elektronische Bildstabilisierung und erreicht eine maximale Videoauflösung von 4K.
In puncto Software soll sich die Pro-Variante nicht vom Basismodell Phone (4a) unterscheiden. Beide Smartphones laufen mit dem gleichen Betriebssystem Nothing OS 4.1, das auf Android 16 basiert. Die Benutzeroberfläche soll weiterhin den typischen minimalistischen Stil der Marke Nothing beibehalten und eine übersichtliche Bedienung ohne überflüssige grafische Elemente bieten. Teil des Systems sollen erneut auch Funktionen sein, die künstliche Intelligenz nutzen, beispielsweise Tools zur Fotobearbeitung oder weitere Elemente des Essential-AI-Pakets. Dazu können beispielsweise die Arbeit mit auf dem Telefon gespeicherten Inhalten oder die systemweite Suche gehören.
| Parameter/Modell | Nothing Phone (4a) | Nothing Phone (4a) Pro |
|---|---|---|
| Display | Diagonale: 6,78" | Diagonale: 6,83" |
| Display-Auflösung: 2 720 × 1 224 px | Display-Auflösung: 2 800 × 1 260 px | |
| Typ: AMOLED | Typ: AMOLED | |
| Bildwiederholfrequenz bis zu: 120 Hz | Bildwiederholfrequenz bis zu:: 144 Hz | |
| Rückkameras | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,9, OIS | Hauptkamera: 50 Mpx, f/1,88, OIS |
| Ultraweitwinkelkamera: 8 Mpx, f/2,2 | Ultraweitwinkelkamera: 8 Mpx, f/2,2 | |
| Teleobjektiv: 50 Mpx, f/2,0, 3,5× opt. Zoom | 50 Mpx, f/2,8, 3,5× opt. Zoom | |
| Frontkamera | 32 Mpx, f/2,2 | 32 Mpx, f/2,2 |
| Chipsatz | Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4 | Snapdragon 7 Gen 4 |
| RAM | 8/12 GB | 8/12 GB |
| Abmessungen | 164 × 77,6 × 8,6 mm | 163,66 × 76,62 × 7,95 mm |
| Gewicht | 206 g | 210 g |
| Interner Speicher | 128/256 GB | 128/256 GB |
| Unterstützung der 5G Netze | ✓ | ✓ |
| Akku | 5.080 mAh | 5.080 mAh |
| Kabelgebundenes Laden: 50 W | Kabelgebundenes Laden: 50 W | |
| Cena | Ab 429 EUR | Ab 569 EUR |
Die Modelle Nothing Phone (4a) und Phone (4a) Pro wurden Anfang März vorgestellt und kurz darauf in den Verkauf gebracht. Auf unserem Markt sind sie in mehreren Speicherausführungen erhältlich, die sich vor allem in der Größe des Arbeitsspeichers und des Speicherplatzes unterscheiden.
Die Basis-Version des Nothing Phone (4a) ist in der Konfiguration mit 8 GB RAM und 128GB Speicher 349 EUR verfügbar. Die höherwertige Variante mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher kostet etwa 429 EUR. Die Variante Nothing Phone (4a) Pro bietet ebenfalls mehrere Speicher-Versionen. Das Modell mit 8 GB RAM und einem 128-GB-Speicher beginnt bei ca. 487 EUR, während die Version mit 12 GB RAM und einem 256-GB-Speicher 569 EUR kostet.
Beide Smartphones sind zudem in mehreren Farbvarianten erhältlich. Das Basismodell setzt auf die für Nothing typische transparente Rückseite, während die Pro-Variante mit einem Metallgehäuse und einem markanten Rückmodul aufwartet. Interessenten können somit nicht nur nach der Ausstattung, sondern auch nach dem für Nothing-Smartphones typischen Design wählen.