Der Sensor ist eine Schlüsselkomponente einer Kamera, die das durch das Objektiv einfallende Licht in ein digitales Bild umwandelt. Die Sensorgröße ist einer der Hauptfaktoren, die die Qualität des resultierenden Fotos beeinflussen. Die Angabe „1/3,1"“ stellt die Abmessung des Sensors dar, wobei diese Bezeichnung auf historischen Normen für Fernsehkameras basiert und keine exakte mathematische Bruchzahl eines Zolls ist. Im Allgemeinen gilt: Je größer die Zahl nach dem Schrägstrich ist, desto kleiner ist die physische Fläche des Sensors. Die Größe von 1/3,1 Zoll gehört zu den kleineren Sensoren, die typischerweise in Basismodellen von Smartphones oder Webcams verwendet werden. Eine kleinere Sensorfläche bedeutet, dass weniger Licht eingefangen werden kann, was sich insbesondere bei schlechteren Lichtverhältnissen, beispielsweise in Innenräumen oder bei Dämmerung, bemerkbar machen kann. Fotos können dann mehr digitales „Rauschen“ enthalten, das sich als Körnigkeit und Detailverlust äußert. Gleichzeitig erzeugen kleinere Sensoren normalerweise Bilder mit einer großen „Tiefenschärfe“, was bedeutet, dass der größte Teil der Szene vom Vordergrund bis zum Hintergrund scharf ist. Es ist daher schwieriger, mit ihnen einen natürlichen Effekt des unscharfen Hintergrunds zu erzielen, der oft in der Porträtfotografie verwendet wird.