Die Sensorgröße 1/1.28" ist eine Angabe, die die physikalischen Abmessungen des lichtempfindlichen Chips in einer Kamera beschreibt. Die Zollbezeichnung, wie 1/1.28", gibt nicht die tatsächliche Diagonale an, sondern ist ein etablierter Standard. Für den Vergleich gilt eine einfache Regel: Je kleiner die Zahl nach dem Schrägstrich, desto größer ist der Sensor. Ein Sensor mit der Größe 1/1.28" ist also größer als ein gängigerer 1/2.55"-Sensor. Eine größere Sensorfläche kann mehr Licht einfangen. Dies zeigt sich besonders positiv bei schlechteren Lichtverhältnissen, zum Beispiel in der Dämmerung oder in Innenräumen, wo Fotos weniger unerwünschtes digitales Rauschen enthalten, das eine die Bilddetails störende Körnigkeit ist. Größere Sensoren ermöglichen es auch, besser mit der Schärfentiefe zu arbeiten, also einen natürlicheren unscharfen Hintergrund hinter dem Hauptmotiv zu erzielen.