Also, diese Kaffeemaschine ist der absolute Hammer! Sie macht fantastischen Kaffee (sowohl Espresso als auch riesige Tassen Kaffee für Laien), absolut herrlichen Milchschaum (Flat White, Cappuccino, Espresso Macchiato) und lässt sich hervorragend bedienen (die Kaffeemaschine sagt dir Schritt für Schritt, was du tun sollst, wie du welchen Knopf drehen musst usw.). ), lässt sich leicht reinigen (auch hier führt dich das Programm Schritt für Schritt durch die einzelnen Schritte) und sieht obendrein toll aus – und wirkt trotz seines leicht plastischen Aussehens sehr solide. Die Ersteinrichtung ist kinderleicht – du bekommst einen Teststreifen zur Bestimmung der Wasserhärte (du gießt Wasser in ein Glas, legst den Streifen für eine Sekunde hinein und wartest, wie viele Striche rot werden), schaltest du die Kaffeemaschine ein und die sagt dir ganz in einfachen Worten: „Füll hier Wasser nach“, „steck das da rein“, „jetzt warte, ich mache das hier“, „jetzt dreh das hier so und warte einen Moment“. Kurz gesagt: Das schafft sogar ein absoluter Trottel. Den Kaffee selbst habe ich dann mithilfe von Gemini eingestellt – ich habe eine Glas-Espressotasse genommen, gefilmt, wie der Kaffee fließt, das Video in Gemini hochgeladen und mit dessen Hilfe nach und nach die Einstellungen der Mühle, die Kaffeestärke usw. angepasst, bis der Kaffee schließlich wie in einem Café floss. ❤️ Klar, dabei werden wohl etwa 15 Tassen Kaffee weggegossen (die ersten 5 Tassen musst du sowieso wegschütten, da die Kaffeemaschine das Mahlwerk, den Brühkopf und die gesamte Einheit kalibriert). Die Milchkaraffe an sich ist großartig. Es gibt mehrere Einstellungen für die Schaumfeinheit, und die Kaffeemaschine sagt dir bei jedem Kaffee, auf welche Feinheit du die Kanne einstellen sollst. Und außerdem – der Flat White ist absolut perfekt, genau wie die anderen Kaffeesorten mit Milchschaum. Anschließend nimmst du die gesamte Karaffe einfach auseinander, spülst sie mit Wasser aus oder stellst alle Teile in die Spülmaschine. Ach ja, und gib bitte frische Vollmilch dazu, sonst wird dich der Kaffeegott bis ins dritte Glied verfluchen! Die Bedienung der Kaffeemaschine ist dann die einfachste, die ich je gesehen habe. Der Touchscreen hat Symbole, die selbst für Dummies verständlich sind: Wenn du ein Getränk einstellen möchtest, wählst du einfach die Größe und die Stärke aus. Nachdem das Getränk zubereitet wurde, fragt dich die Kaffeemaschine, ob du die Einstellung dauerhaft speichern möchtest – und das war’s schon. In den Einstellungen findest du auch Statistiken, sodass du genau weißt, wie viel Kaffee du schon getrunken hast und ob du vielleicht schon ein bisschen koffeinsüchtig bist. Ach ja, und wenn etwas gereinigt werden muss, sagt dir die Kaffeemaschine das von selbst und zeigt dir sogar mithilfe von Animationen, was du tun musst. Mein Tipp als professioneller Amateur: Kauf dir dafür richtig guten Filterkaffee, keinen Ramsch von Tesco oder Lidl. Du hast doch eine Kaffeemaschine, die den besten selbstgemachten Kaffee zubereitet! Und du musst nicht gleich auf kleine Röster zurückgreifen – auch Julius Meinl, Tchibo oder Renovality bieten beispielsweise hervorragende Auswahlsorten an. Ursprünglich habe ich zwischen dieser Kaffeemaschine und der Phillips LatteGo geschwankt. Der LatteGo kann einfach keinen besonders guten Milchschaum zubereiten und mahlt zudem nur 8,5 g Kaffee statt der 14 g, die dieser DeLonghi mahlt. Und das merkt man. Das muss man unbedingt erleben! Ich kann es wärmstens empfehlen!