• Autor: Jan Vavřík
Das Smartphone Samsung Galaxy S26 Ultra ist erst seit Kurzem auf dem Markt, doch bereits nach seiner Vorstellung kamen Meinungen auf, dass die Änderungen gegenüber der Vorgängergeneration diesmal nicht allzu umfangreich ausfielen. Und genau deshalb ziehen die ersten Spekulationen rund um das Galaxy S27 Ultra derzeit vergleichsweise viel Aufmerksamkeit auf sich. Diesmal geht es nämlich nicht nur um die übliche Leistungssteigerung oder einige kosmetische Anpassungen. Bisherigen Leaks zufolge plant Samsung angeblich, das gesamte Kamerasystem zu überarbeiten, die Technologie der variablen Blende zurückzubringen und gleichzeitig die eigentliche Kameraanordnung zu vereinfachen. Sollten sich die Spekulationen bestätigen, könnte es sich um eine der größten Veränderungen der Reihe seit dem Galaxy S20 Ultra handeln.
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Der Artikel wurde auf Grundlage von Spekulationen verfasst, das finale Produkt Samsung Galaxy S27 Ultra kann davon abweichen. Genau hier setzen wir für Sie nach und nach das Mosaik aus verfügbaren Leaks und Spekulationen zusammen, die hinter den Kulissen auftauchen. Sobald neue Informationshäppchen hinzukommen, ergänzen wir sie – denn in der Welt der Technik ist nur eines sicher: Morgen kann sich alles wieder ändern.
Der Juli brachte weitere Puzzleteile zum Galaxy S27 Ultra und einige frühere Vorstellungen nehmen allmählich konkretere Formen an. Nach Informationen der niederländischen Website GalaxyClub soll das kommende Ultra-Modell einen Akku mit einer Nennkapazität von 5 534 mAh verwenden, was einer typischen Kapazität von rund 5 700 mAh entsprechen dürfte. Gegenüber den 5 000 mAh der aktuellen Generation wäre dies also ein nicht unerheblicher Fortschritt. Der koreanische Informant Lanzuk, der auf der Plattform Naver unter dem Pseudonym yeux1122 auftritt, gibt zugleich an, dass Samsung für die Galaxy-S27-Reihe Silizium-Kohlenstoff-Akkus testet. Weniger Klarheit herrscht beim Erscheinungsbild des Smartphones. Ein weiterer Bericht aus Südkorea stellte die zuvor veröffentlichten Entwürfe mit deutlich überarbeiteter Rückseite infrage und demnach soll Samsung über die endgültige Lösung noch nicht entschieden haben. Damit soll auch die Beibehaltung der vertikalen Kameraanordnung weiterhin im Raum stehen, wenn auch mit Anpassungen am gesamten Kamerasystem.
Zum Monatswechsel Juli/August tauchten auch weniger erfreuliche Informationen zu den Speichertechnologien auf. Gerade Lanzuk stellte frühere Erwartungen infrage, wonach das Galaxy S27 Ultra LPDDR6-Arbeitsspeicher und UFS-5.0-Speicher erhalten sollte. Seinen aktuellen Informationen zufolge sind die Aussichten auf den Einsatz beider Technologien nicht allzu gut und die neue Speichergeneration könnte 2027 lediglich in einer begrenzten Anzahl von Smartphones erscheinen. Das Galaxy S27 Ultra könnte somit letztlich bei LPDDR5X und einer der aktuellen UFS-Generationen bleiben. Hinzu kommen steigende Preise für Speicher und andere Komponenten, weshalb immer häufiger auch über Preiserhöhungen bei den nächsten Samsung-Flaggschiffen spekuliert wird. Gerade die Sorge vor höheren Preisen der Galaxy-S27-Reihe wird auch mit dem derzeit gestiegenen Interesse an den Modellen der Galaxy-S26-Reihe in Verbindung gebracht. Die sommerlichen Leaks ergeben damit bislang ein etwas gemischtes Bild – beim Akku zeichnet sich ein deutlicherer Fortschritt ab, während das Design und einige weitere Hardware-Neuerungen weiterhin offenbleiben.
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Die Spekulationen über einen möglichen Wegfall des separaten 3×-Teleobjektivs, einen größeren Akku, Qi2-Unterstützung und eine überarbeitete Konstruktion des Galaxy S27 Ultra gewannen im Laufe des Juni an Glaubwürdigkeit. Denn zwei bekannte Insider – Ice Universe und der koreanische Leaker Lanzuk – beschäftigten sich unabhängig voneinander mit denselben Informationen und gehören seit Langem zu den viel beachteten Informationsquellen über kommende Samsung-Smartphones.
Beide stimmen darin überein, dass das Galaxy S27 Ultra eine deutlich umfassendere konstruktive Veränderung durchlaufen könnte, als man es von der Ultra-Reihe in den vergangenen Jahren erwartet hätte. Samsung könnte ihnen zufolge das 3×-Teleobjektiv zugunsten eines größeren Akkus, der Unterstützung für magnetisches kabelloses Laden mit Qi2 und einer überarbeiteten internen Anordnung des Smartphones opfern. Es handelt sich jedoch weiterhin um inoffizielle Informationen, die Samsung nicht bestätigt hat.
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Samsung hat bei der Ultra-Serie viele Jahre lang ein ähnliches Design der Rückseite beibehalten – mehrere einzeln hervorstehende Objektive ohne ein massives Kameramodul. Aber genau das könnte sich beim Galaxy S27 Ultra ändern. Einige Leaks deuten auf ein überarbeitetes Kamerasystem oder eine neue Anordnung der einzelnen Objektive hin.
Gleichzeitig tauchen Informationen auf, dass der Hersteller das gesamte Kamerasystem anpassen möchte. Mit anderen Worten – weniger Kameras, dafür aber ein größerer Fokus auf die Qualität der einzelnen Sensoren. Und ehrlich gesagt, war es vielleicht auch an der Zeit. Die Rückseite der letzten Ultra-Modelle wirkte nämlich oft eher wie eine Ausstellung von Objektiven als ein Smartphone für über tausend Euro.
Die größte Aufmerksamkeit erregen derzeit genau die Kameras. Mehreren Leaks zufolge soll das Galaxy S27 Ultra eines der Teleobjektive verlieren, konkret die lang diskutierte 3-fach-Zoom-Kamera. Das S27 Ultra könnte somit auf nur noch drei Rückkameras umsteigen – den Hauptsensor, ein Ultraweitwinkelobjektiv und ein fortschrittlicheres Periskop-Teleobjektiv.
Der Grund dafür ist ziemlich simpel. Die aktuellen 200-Megapixel-Sensoren ermöglichen heutzutage bereits einen hochwertigen digitalen Zoom ohne größeren Detailverlust, sodass ein separates 3-fach-Teleobjektiv für einen Teil der Hersteller überflüssig wird.
Eine der interessantesten Spekulationen ist die Rückkehr der variablen Blende. Der Hersteller hat diese Technologie bereits bei den Galaxy S9-Modellen verwendet, sie später jedoch aufgegeben. Das Galaxy S27 Ultra soll sie angeblich in einer moderneren Form zusammen mit einem neuen 200-Megapixel-Sensor zurückbringen.
In der Praxis handelt es sich um eine Technologie, die es ermöglicht, die auf den Sensor treffende Lichtmenge ähnlich wie das menschliche Auge zu verändern. Die Kamera kann so bei schlechteren Lichtverhältnissen eine offenere Blende für hellere Bilder nutzen, während sie sie tagsüber für eine bessere Schärfe oder eine natürlichere Hintergrundunschärfe verkleinert.
Und genau hier könnte Samsung endlich ein wenig von der aggressiven Software-Bildverarbeitung abrücken, die seine Smartphones oft anwenden. Weniger „Zauberei“ nach der Aufnahme und mehr Arbeit direkt auf Hardware-Ebene könnte nämlich genau das sein, was die heutigen Ultra-Modelle brauchen.
Samsung hat in den letzten Jahren auf die größtmögliche Flexibilität beim Zoom gesetzt – vom klassischen Zoom bis hin zum extremen Space Zoom. Aber genau dieses System aus mehreren Teleobjektiven nimmt im Inneren des Smartphones extrem viel Platz ein und verkompliziert die Konstruktion des Geräts.
Der Wegfall des 3-fach-Teleobjektivs beim Galaxy S27 Ultra könnte somit Platz für einen größeren Hauptsensor, eine bessere Kühlung oder auch einen größeren Akku schaffen. Gleichzeitig wird es sich aber um einen ziemlich mutigen Schritt handeln. Genau diese Zoom-Flexibilität gehörte nämlich jahrelang zu den wichtigsten Marketing-Waffen der Ultra-Serie.
Es wird auch über den Einsatz neuer Silizium-Kohlenstoff-Akkus spekuliert, die es ermöglichen würden, die Kapazität zu erhöhen, ohne das Smartphone selbst zu vergrößern. Einige Leaks erwähnen sogar sehr ehrgeizige Werte, die jedoch vorerst noch mit großer Vorsicht zu genießen sind.
Sicherer erscheint beim S27 Ultra vorerst der Einsatz der neuen Snapdragon-Generation und eine weitere Expansion der KI-Funktionen in One UI. Samsung arbeitet angeblich gleichzeitig an einem neuen Bildverarbeitungssystem sowie einem besseren HDR dank der LOFIC-Technologie, was vor allem beim Fotografieren von Szenen mit starken Lichtunterschieden helfen soll.
| Parameter/Modell | Samsung Galaxy S27 Ultra | Samsung Galaxy S26 Ultra |
|---|---|---|
| Display | 6,9" Dynamic AMOLED 2X, 1–120 Hz | 6,9" Dynamic AMOLED 2X, 1–120 Hz |
| Auflösung: QHD+ | Auflösung: 3 120 × 1 440 px | |
| Helligkeit bisher unbekannt | Helligkeit bis zu 2.600 Nits | |
| Prozessor | Snapdragon der neuen Generation | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 |
| Arbeitsspeicher | 12 / 16 GB | 12 GB |
| Interner Speicher | 256 GB / 512 GB / 1 TB | 256 GB / 512 GB / 1 TB |
| Rückkameras | Hauptkamera: 200 Megapixel, variable Blende | Hauptkamera: 200 Megapixel |
| Ultraweitwinkel: 50 Megapixel | Ultraweitwinkel: 50 Megapixel | |
| Periskop-Teleobjektiv: 5-fach Zoom | Periskop-Teleobjektiv: 50 Megapixel, 5-fach Zoom | |
| 3-fach-Teleobjektiv voraussichtlich entfernt | Teleobjektiv: 10 Megapixel, 3-fach Zoom | |
| Frontkamera | Bisher unbekannt | 12 Megapixel |
| Video | Bisher unbekannt | Bis zu 8K |
| Akku | Spekulationen über neue Akkutechnologie | 5.000 mAh |
| Kabelgebundenes Laden bisher unbekannt | Kabelgebundenes Laden laut Herstellerausstattung | |
| Kabelloses Laden bisher unbekannt | Kabelloses Laden laut Herstellerausstattung | |
| Widerstandsfähigkeit | Voraussichtlich IP68 | IP68 |
| Konstruktion | Bisher unbekannt | Gorilla Glass Armor 2 |
| Abmessungen | Bisher unbekannt | 163,6 × 78,1 × 7,9 mm |
| Gewicht | Bisher unbekannt | 214 g |
| Betriebssystem | Android 17 / neue Version von One UI | Android 16 / One UI 8.5 |
| KI-Funktionen | Erweiterte Galaxy AI | Galaxy AI |
| Vorstellung | Januar / Februar 2027 | Februar 2026 |
Bisher ist es natürlich noch sehr früh und die meisten Informationen stützen sich lediglich auf Leaks und Spekulationen. Sollten sich die bisherigen Berichte jedoch bestätigen, könnte das Samsung Galaxy S27 Ultra weitaus interessanter werden als mehrere der vorherigen Generationen. Der koreanische Hersteller möchte angeblich nicht nur weitere Megapixel oder mehr Leistung hinzufügen, sondern einige Teile der Hardware wirklich neu bewerten – allen voran das Kamerasystem selbst. Und genau das könnte die Veränderung sein, die die Ultra-Serie nach mehreren Jahren sehr vorsichtiger Evolution braucht. Wir werden den Artikel schrittweise für Sie aktualisieren.