Wasserstoffwasser, oft auch als hydriertes Wasser bezeichnet, ist gewöhnliches Trinkwasser, dem nachträglich molekularer Wasserstoff – ein in der Natur natürlich vorkommendes Gas – zugesetzt wurde. Erfahren Sie, wie Wasserstoffwasser funktioniert, wofür es verwendet wird und wie Sie es ganz einfach bei sich zu Hause zubereiten können. Wer gerne Getränke zu Hause zubereitet, etwa Limonade selber machen, Tee selber machen oder Kakao zubereiten möchte, kann sein Trinkverhalten damit um ein weiteres interessantes Element ergänzen.
Wasserstoffwasser erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Menschen, die sich für einen modernen Ansatz für ihren Lebensstil interessieren. Es wird mit wohltuenden Wirkungen in Verbindung gebracht, wie der Unterstützung der allgemeinen Vitalität, einer schnelleren Regeneration nach körperlicher Belastung oder der Erfrischung des Organismus. Viele nutzen es auch als Teil der Hautpflege oder als Ergänzung für einen aktiven Tag. Ähnlich wie beim Kaffee kochen oder wenn Sie einen Cappuccino selber machen, lässt sich auch Wasserstoffwasser unkompliziert in die tägliche Getränkeroutine integrieren.
Wasserstoffwasser wird in der Regel mithilfe spezieller Geräte – sogenannter Wasserstoffwasser-Generatoren – hergestellt. Diese Geräte nutzen die Elektrolyse, also einen Prozess, bei dem Wasserstoff und Sauerstoff mithilfe von elektrischem Strom aus dem Wasser getrennt werden. Der Wasserstoff wird anschließend im Wasser verteilt, das danach getrunken werden kann. Wichtig ist, dass so angereichertes Wasser seine grundlegenden physikalischen und geschmacklichen Eigenschaften nicht verliert, aber gelösten molekularen Wasserstoff enthält. Die Zubereitung unterscheidet sich damit deutlich von klassischen Heißgetränken, bei denen beispielsweise Temperatur und Technik eine wichtige Rolle spielen, wenn Sie Milchschaum machen oder Kaffee aufbrühen.
Wasserstoffwasser wird oft im Zusammenhang mit einer sogenannten antioxidativen Wirkung erwähnt. Molekularer Wasserstoff wird auf seine möglichen Fähigkeiten untersucht, mit freien Radikalen zu reagieren und deren Wirkung im Körper zu beeinflussen. Diese reaktiven Moleküle entstehen auf natürliche Weise im menschlichen Körper, beispielsweise bei Stress, intensiver körperlicher Anstrengung oder infolge einer verschmutzten Umwelt. Sie können zu oxidativem Stress beitragen – einem Phänomen, das Gegenstand von Forschungen im Bereich des gesunden Lebensstils und der Biologie des Alterns ist.
Dank dieser Eigenschaften ist Wasserstoffwasser bei einigen Anwendern beliebt, die es in ihren Tagesablauf integrieren. Sein Konsum ist ähnlich wie bei gewöhnlichem Wasser und Sie können es als Teil eines ausgewogenen Trinkverhaltens einplanen.
Es ist wichtig zu betonen, dass Wasserstoffwasser nicht offiziell als Heilmittel zugelassen ist. Derzeit gibt es in der Datenbank der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe für molekularen Wasserstoff oder für Wasserstoffwasser. Das bedeutet, dass nicht behauptet werden kann, dass Wasserstoffwasser spezifische Wirkungen auf die Prävention oder Behandlung von Krankheiten hätte.
Achten Sie bei der Auswahl einer Wasserstoffflasche in erster Linie auf die Technologie der Wasserstofferzeugung. Hochwertige Flaschen verwenden SPE/PEM-Membranen, die Sauerstoff von Wasserstoff trennen, um einen reinen und sicheren Konsum zu gewährleisten. Achten Sie außerdem auf die in ppm gemessene Wasserstoffkonzentration und das Material der Flasche selbst. Geeignet sind Flaschen aus Borosilikatglas oder gesundheitlich unbedenklichem Kunststoff. Berücksichtigen Sie nicht zuletzt auch die Akkulaufzeit und die einfache Reinigung der Flasche.
Obwohl die Wirkungen von Wasserstoffwasser noch Gegenstand der Forschung sind, wächst seine Beliebtheit stetig. Insbesondere Menschen, die nach neuen Wegen suchen, um einen gesunden Lebensstil zu unterstützen, haben großes Interesse am Trinken von Wasserstoffwasser.