Die Abkürzung PST steht für „PWM Sharing Technology“, ein System zur Verbindung und synchronisierten Steuerung mehrerer Lüfter gleichzeitig. Das Herzstück des Systems ist die sogenannte Pulsweitenmodulation, kurz PWM. Es handelt sich um eine moderne Art der Lüfterdrehzahlsteuerung, bei der das Mainboard nicht die Spannung anpasst, sondern ein digitales Signal an den Lüfter sendet. Anhand dieses Signals weiß der Lüfter genau, wie schnell er drehen soll. Lüfter mit dieser Technologie erkennt man an einem 4-Pin-Anschluss. Das Hauptmerkmal von PST besteht darin, dass ein mit dieser Technologie ausgestatteter Lüfter neben dem Standardanschluss für das Mainboard auch über eine integrierte Buchse verfügt. In diese Buchse kann ein weiterer Lüfter eingesteckt werden, wodurch eine Kette entsteht. Dadurch kann eine ganze Gruppe von Lüftern, zum Beispiel an einem großen Radiator oder in einem Computergehäuse, über einen einzigen Anschluss auf dem Mainboard gesteuert werden. Alle verbundenen Lüfter laufen somit mit der gleichen Drehzahl, da sie auf dasselbe Steuersignal reagieren. Diese Lösung vereinfacht die Verkabelung und das Kabelmanagement im Computer und löst das Problem fehlender Lüfteranschlüsse auf dem Mainboard.