Der Luftstrom ist ein Parameter, der angibt, welches Luftvolumen ein Lüfter innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit bewegen kann. Am häufigsten wird dieser Wert in der Einheit CFM angegeben, was die Abkürzung für den englischen Begriff „cubic feet per minute“ bzw. Kubikfuß pro Minute ist. Im Kontext der Computerkühlung beschreibt dieser Wert die Fähigkeit des Lüfters, warme Luft von erhitzten Komponenten wie dem Prozessor oder der Grafikkarte abzuführen und an deren Stelle kühlere Luft aus der Umgebung zuzuführen. Allgemein gilt, dass ein höherer Luftstromwert eine potenziell effizientere Kühlung bedeutet, da ein schnellerer Luftaustausch im Inneren des Computergehäuses stattfindet. Die Menge der beförderten Luft hängt direkt von der Drehzahl des Lüfters ab, was oft auch mit einem höheren Geräuschpegel verbunden ist. Es muss jedoch zwischen dem Luftstrom und dem statischen Druck unterschieden werden. Während der Luftstrom beschreibt, wie viel Luft sich in einem relativ freien Raum bewegt, gibt der statische Druck die Kraft an, mit der ein Lüfter Luft durch ein Hindernis pressen kann, wie beispielsweise durch die dichten Kühlrippen eines Kühlers oder den Radiator einer Wasserkühlung. Lüfter mit hohem Luftstrom eignen sich daher für die Gehäusebelüftung, wo der Widerstand minimal ist, während für Kühler Lüfter mit höherem statischen Druck wichtiger sind.