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Aktualisiert am • Autor: Redaktionelle Mitarbeiter

In der modernen Arbeitswelt stellt sich die Frage nach der optimalen Drucktechnologie dringender denn je. Besonders für Anwender im Home-Office oder Privatpersonen mit sporadischem Druckbedarf können die Betriebskosten und die technische Zuverlässigkeit stark variieren. Während herkömmliche Tintenstrahlsysteme oft durch geringe Einstiegspreise locken, offenbaren sie bei längeren Standzeiten und hohen Seitenpreisen signifikante Schwächen. Der Laserdrucker hingegen positioniert sich als robuste Alternative, die nicht nur durch Dokumentenechtheit überzeugt, sondern auch durch eine kalkulierbare Kostenstruktur. Dieser Artikel analysiert detailliert, ab wann sich der Wechsel von flüssiger Tinte zu trockenem Toner ökologisch und ökonomisch wirklich auszahlt.

Nahaufnahme einer modernen Laserdrucker-Fixiereinheit mit technischer Präzision

Inhaltsverzeichnis

  1. Die technologische Basis – Warum Hardwarekosten nur die halbe Wahrheit sind
  2. Die Ökonomie der Verbrauchsmaterialien – Toner, Tinte und Papier
  3. Der Break-Even-Point – Die Mathematik hinter dem Druckvolumen
  4. Fazit und Kaufentscheidung – Strategische Wahl des Drucksystems
  5. Zusammenfassung der Analyse

Die technologische Basis – Warum Hardwarekosten nur die halbe Wahrheit sind

Bei der Anschaffung eines neuen Drucksystems lassen sich viele Anwender von den initialen Anschaffungskosten leiten. Ein preiswerter Tintenstrahldrucker für ca. 200 Euro suggeriert auf den ersten Blick eine erhebliche Ersparnis gegenüber einem semiprofessionellen Laserdrucker der 500-Euro-Klasse. Diese Betrachtungsweise ist jedoch technologisch kurzsichtig, da sie die Betriebssicherheit und die langfristige Verfügbarkeit der Hardware vernachlässigt. Während Tintenstrahlsysteme auf flüssigen Medien basieren, die bei unregelmäßiger Nutzung zu mechanischen Blockaden führen können, bietet die Laserschreibtechnologie eine konsistente Einsatzbereitschaft. Für das Home-Office und die Archivierung ist daher nicht der Kaufpreis, sondern die technologische Stabilität entscheidend.

Vergleich der internen Mechanik zwischen Laser- und Tintenstrahltechnologie

Anschaffungskosten im Detail – 200 Euro Tinte vs. 500 Euro Laser

Die Differenz von 300 Euro in der Anschaffung muss im Kontext der verbauten Komponenten gesehen werden. Günstige Tintenstrahler nutzen oft einfache Kunststoffgetriebe und Druckköpfe mit begrenzter Lebensdauer. Ein Laserdrucker der Mittelklasse hingegen ist für monatliche Druckvolumina ausgelegt, die weit über den Anforderungen eines Durchschnittsnutzers liegen, was zu einer höheren Materialgüte führt.

Merkmal Tintenstrahldrucker (ca. 200 EUR) Laserdrucker (ca. 500 EUR)
Gehäusematerial Leichtbau-Thermoplaste Verstärkte Polymer-Chassis
Druckwerk-Mechanik Linearschiene einfach Präzisionswalzen kugelgelagert
Start-Kapazität Gering (Setup-Patronen) Hoch (Full-Capacity Toner)
Schnittstellen WLAN / USB Gigabit-LAN / Verschlüsseltes WLAN
Papierzufuhr Offenes Fach (staubanfällig) Geschlossene Kassette
Lebensdauer (Seiten) Ca. 5.000 - 10.000 Ca. 50.000 - 100.000
Duplexeinheit Oft Software-basiert Hardware-integriert (schnell)
Garantieoptionen Standard 12 Monate Erweiterbar bis 60 Monate

Betrachtet man die Amortisationszeit, wird deutlich, dass der höhere Preis des Laserdruckers oft bereits durch die im Lieferumfang enthaltenen Toner und die längere Haltbarkeit der mechanischen Bauteile kompensiert wird.

Fazit: Die höheren Investitionskosten eines Laserdruckers spiegeln sich in einer robusteren Mechanik und einer deutlich höheren Lebensdauer wider, was den initialen Preisunterschied über die Nutzungsdauer relativiert.

Das Problem der Standzeiten – Eintrocknen von Tinte als versteckter Kostenfaktor

Einer der kritischsten Punkte für Gelegenheitsdrucker ist die chemische Beschaffenheit des Mediums. Tinte besteht zu einem großen Teil aus Wasser und Lösungsmitteln, die bei Kontakt mit Luft verdunsten. Wird ein Tintenstrahlgerät mehrere Wochen nicht genutzt, verkrusten die mikroskopisch kleinen Düsen des Druckkopfs, was teure Reinigungszyklen oder gar einen Defekt nach sich zieht.

Vorteile Laserdruck (Trockentoner)

  • Keine Flüssiganteile vorhanden
  • Unbegrenzte Lagerfähigkeit im Gerät
  • Keine automatischen Reinigungszyklen nötig
  • Sofort einsatzbereit nach Monaten
  • Kein Tintenfraß auf den Düsenplatten

Nachteile Tintenstrahl (Flüssigtinte)

  • Hoher Tintenverbrauch bei Reinigung
  • Düsenverstopfung bei Nichtbenutzung
  • Gefahr des Auslaufens bei Defekten
  • Regelmäßiger Zwangsdruck erforderlich

In der Praxis bedeutet dies, dass ein Tintenstrahlnutzer oft bis zu 30 Prozent seiner teuer bezahlten Tinte lediglich für Wartungsprozesse verbraucht, ohne jemals eine einzige Seite bedruckt zu haben.

Fazit: Der Laserdrucker ist die einzige Technologie, die echtes "On-Demand"-Drucken ohne das Risiko von wartungsbedingten Zusatzkosten bei längeren Standzeiten ermöglicht.

Mechanik und Langlebigkeit – Warum Laserdrucker auf hohe Zyklen ausgelegt sind

Die interne Konstruktion eines Laserdruckers folgt industriellen Standards. Während Tintenstrahldrucker für den Heimgebrauch auf Kompaktheit optimiert sind, steht beim Laser die thermische Stabilität im Vordergrund. Die Fixiereinheit muss konstante Temperaturen von über 180 Grad Celsius bewältigen, was den Einsatz von hitzebeständigen und langlebigen Materialien voraussetzt.

  • Robuste Walzenführung: Minimiert Papierstaus bei verschiedenen Grammaturen.
  • Getrennte Verbrauchseinheiten: Toner und Bildtrommel können oft separat getauscht werden.
  • Aktive Kühlung: Schützt die Elektronik bei langen Druckaufträgen.
  • Staubgeschützte Optik: Die Lasereinheit ist meist hermetisch versiegelt.
  • Skalierbarkeit: Viele 500-Euro-Modelle bieten optionale Zusatzkassetten an.

Diese architektonischen Vorteile führen dazu, dass ein Laserdrucker auch nach Jahren der Nutzung eine gleichbleibende Druckqualität liefert, während bei Tintenstrahlgeräten oft die Präzision der mechanischen Führung nachlässt.

Fazit: Die industrielle Bauweise von Laserdruckern garantiert eine langfristige Betriebsbereitschaft, die weit über die durchschnittliche Nutzungsdauer von Consumer-Tintenstrahlern hinausgeht.

Die Ökonomie der Verbrauchsmaterialien – Toner, Tinte und Papier

Die laufenden Kosten eines Drucksystems werden maßgeblich durch die Effizienz der eingesetzten Medien bestimmt. Während die Anschaffung von Tintenpatronen oft als finanziell weniger belastend empfunden wird, offenbart die Berechnung der Seitenpreise eine deutliche Diskrepanz. Ein Laserdrucker nutzt Trockentoner, der in großen Kapazitäten gelagert wird und pro Druckvorgang nur minimale Mengen verbraucht. Im Gegensatz dazu erfordern Tintenstrahlsysteme eine präzise Steuerung flüssiger Pigmente, die nicht nur teurer in der Herstellung sind, sondern auch durch Verdunstung und Reinigungszyklen verloren gehen. Für den Anwender bedeutet dies, dass die Wahl der Technologie direkt die monatliche Belastung des Budgets beeinflusst.

Nahaufnahme von feinem Tonerpulver im Vergleich zu flüssigen Tintenmonitoren

Reichweitenanalyse – 500 Seiten Tinte gegen 3.000 Seiten Toner

Die Kapazität der Verbrauchsmaterialien ist der entscheidende Faktor für die Wartungsintervalle. Standard-Tintenpatronen für 200-Euro-Geräte sind oft nach wenigen hundert Seiten erschöpft, was einen häufigen und teuren Nachkauf erzwingt. Toner-Kartuschen für 500-Euro-Laserdrucker sind hingegen auf Laufleistungen ausgelegt, die selbst bei intensivem Gebrauch über Monate halten.

Komponente Tintenpatrone (Standard) Toner-Kartusche (Standard)
Durchschnittliche Reichweite Ca. 400 - 600 Seiten Ca. 2.500 - 3.500 Seiten
Kosten pro Einheit Ca. 30 - 50 EUR Ca. 80 - 120 EUR
Seitenpreis (Schwarzweiß) Ca. 0,05 - 0,08 EUR Ca. 0,02 - 0,03 EUR
Lagerfähigkeit Begrenzt (Austrocknungsgefahr) Nahezu unbegrenzt (trocken)
Austauschintervall Sehr häufig Selten
Füllmengenanzeige Oft ungenau (Resttinte bleibt) Sehr präzise (Gramm-Gewicht)
Platzbedarf Vorrat Gering Mittel
Handhabung Gefahr von Flecken Sauber (geschlossenes System)

In der langfristigen Betrachtung amortisiert sich die teurere Toner-Kartusche durch die bis zu sechsfach höhere Reichweite, was die effektiven Druckkosten pro Seite massiv senkt.

Fazit: Die hohe Reichweite von Tonern reduziert nicht nur die Seitenpreise, sondern minimiert auch den administrativen Aufwand für den Nachkauf von Verbrauchsmaterialien.

Papieransprüche – Wie die Technologie die Wahl des Mediums beeinflusst

Ein oft übersehener Kostenfaktor ist das Papier. Tintenstrahldrucker benötigen für hochwertige Ergebnisse oft spezialbehandeltes Papier, um das Ausfransen der flüssigen Tinte (Bleeding) zu verhindern. Laserdrucker hingegen fixieren den Toner thermisch auf der Oberfläche, was sie extrem flexibel gegenüber der Papierqualität macht.

Vorteile Laserdruck (Papier)

  • Exzellente Ergebnisse auf Standard-Kopierpapier
  • Kein Wellen des Papiers durch Feuchtigkeit
  • Sofort wischfest nach dem Druckvorgang
  • Beidseitiger Druck ohne Durchscheinen
  • Günstiges Recycling-Papier problemlos nutzbar

Anforderungen Tintenstrahl

  • Spezialpapier für Fotos/Grafiken nötig
  • Lange Trocknungszeiten bei hohem Auftrag
  • Gefahr des Wellens bei billigem Papier
  • Tinte kann bei Textmarkern verschmieren

Durch die Nutzung von preiswerterem Standardpapier bei gleichzeitig höherer Druckqualität spart der Laserdrucker-Besitzer zusätzlich bei jedem Paket Papier bares Geld.

Fazit: Die Unempfindlichkeit des Laserdruckers gegenüber verschiedenen Papierqualitäten senkt die Materialkosten und sorgt für ein professionelles Schriftbild auf jedem Medium.

Versteckte Kosten – Reinigungskopf-Zyklen vs. Bildtrommel-Austausch

Jede Drucktechnologie hat spezifische Verschleißteile. Beim Tintenstrahldrucker sind es die Reinigungsschwämme und der Druckkopf selbst, beim Laser die Bildtrommel. Der entscheidende Unterschied liegt in der Planbarkeit dieser Kosten.

  • Wartungskits: Laserkomponenten halten oft 50.000 Seiten und mehr.
  • Reinigungsverlust: Tintenstrahler verbrauchen Tinte ohne Nutzwert für Kopfspülungen.
  • Modularität: Moderne Laserdrucker erlauben den gezielten Tausch einzelner Komponenten.
  • Abfallmanagement: Tonerkartuschen lassen sich oft sortenrein recyceln.
  • Energieeffizienz: Trotz Heizphase ist der Standby-Verbrauch moderner Laser minimal.

Während beim Tintenstrahldrucker "versteckte" Kosten durch Tintenverlust bei der Reinigung entstehen, sind die Wartungsintervalle beim Laser durch die Lebensdauer der Trommel klar definiert und kalkulierbar.

Fazit: Die Kalkulierbarkeit der Wartungskosten spricht eindeutig für den Laserdrucker, da böse Überraschungen durch eingetrocknete oder verstopfte Systeme systembedingt ausgeschlossen sind.

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Wussten Sie, dass die Tinte in Standardpatronen, auf den Literpreis umgerechnet, zu den teuersten Flüssigkeiten der Welt gehört und oft sogar den Preis von edlem Champagner oder Parfüm übertrifft?

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Ökonomie der Verbrauchsmaterialien weit über den bloßen Kaufpreis hinausgeht. Die Synergie aus hoher Tonerreichweite, geringen Anforderungen an das Papier und dem Wegfall von wartungsbedingtem Tintenverlust macht den Laserdrucker zu einem hochgradig effizienten Werkzeug. Besonders in Umgebungen, in denen Dokumente archiviert werden müssen, bietet die Technologie zudem den Vorteil der UV-Beständigkeit und Wischfestigkeit, was Folgekosten durch neu zu erstellende Kopien effektiv verhindert.

Der Break-Even-Point – Die Mathematik hinter dem Druckvolumen

Um die Frage nach der Wirtschaftlichkeit objektiv zu beantworten, muss eine exakte Kalkulation der Total Cost of Ownership (TCO) erfolgen. Der Break-Even-Point markiert dabei den Zeitpunkt, an dem die kumulierten Kosten des günstigeren Tintenstrahlgeräts die des teureren Laserdruckers übersteigen. In diese Rechnung fließen nicht nur die Anschaffungspreise von 200 Euro gegenüber 500 Euro ein, sondern auch die signifikanten Differenzen in den Seitenpreisen. Besonders für Anwender mit einem konstanten Druckaufkommen im Home-Office verschiebt sich dieser Punkt oft deutlich schneller in Richtung des Laserdruckers, als es die reine Hardware-Differenz von 300 Euro zunächst vermuten ließe.

Grafische Darstellung der Kostenkurven von Laser- und Tintenstrahldruckern

Seitenpreis-Kalkulation – Cent-Beträge im direkten Vergleich

Die Basis jeder ökonomischen Entscheidung ist der reale Preis pro gedruckter Seite. Während Tintenstrahlsysteme durch hohe Margen bei den Patronen quersubventioniert werden, ist die Kostenstruktur bei Laserdruckern wesentlich transparenter und nutzerfreundlicher gestaltet.

Kostenfaktor (auf 5.000 Seiten) Tintenstrahldrucker (200 EUR) Laserdrucker (500 EUR)
Anschaffung Hardware 200,00 EUR 500,00 EUR
Verbrauchsmaterial (S/W) Ca. 400,00 EUR Ca. 150,00 EUR
Papierkosten (Standard) Ca. 70,00 EUR Ca. 50,00 EUR
Wartung / Reinigung Ca. 40,00 EUR (Tintenverlust) 0,00 EUR
Gesamtkosten nach 5.000 S. 710,00 EUR 700,00 EUR
Effektiver Seitenpreis 0,142 EUR 0,140 EUR
Stromverbrauch (Betrieb) Gering Mittel (Fixierung)
Zusatzkosten (Druckkopf) Variabel Inkludiert

Bereits nach ca. 5.000 Ausdrucken haben sich die höheren Anschaffungskosten des Laserdruckers vollständig amortisiert, da die Ersparnis beim Verbrauchsmaterial den Preisvorteil der Tinte egalisiert.

Fazit: Mathematisch betrachtet ist der Laserdrucker ab einer Laufleistung von etwa 5.000 Seiten das wirtschaftlichere System, wobei die Ersparnis mit jeder weiteren Seite progressiv ansteigt.

Ab wie vielen Seiten pro Tag lohnt sich der Umstieg?

Für die tägliche Praxis lässt sich eine einfache Faustformel ableiten. Werden die Standzeiten und die damit verbundenen Reinigungszyklen der Tinte berücksichtigt, verschiebt sich die Empfehlung deutlich zugunsten der Lasertechnologie.

Vorteile Laserdrucker (Nutzungsprofil)

  • Lohnt sich ab 3-5 Seiten pro Tag
  • Ideal für stoßweises Drucken (z.B. 100 Seiten/Monat)
  • Keine Kosten bei Nichtbenutzung
  • Konstante Kosten pro Seite
  • Höhere Geschwindigkeit bei Dokumentenstapeln

Einschränkungen Tintenstrahl

  • Hohe Kosten bei unregelmäßiger Nutzung
  • Wirtschaftlich nur bei täglichem Betrieb
  • Zeitverlust durch Wartungsmodi
  • Geringere Papierkapazität in der Einstiegsklasse

Wer weniger als eine Seite pro Woche druckt, profitiert beim Laser vor allem vom Wegfall der eingetrockneten Patronen, was den Nutzwert jenseits der reinen Cent-Rechnung massiv erhöht.

Fazit: Bereits bei einem geringen, aber regelmäßigen Druckaufkommen von wenigen Seiten pro Tag ist der Laserdrucker die ökonomisch überlegene Wahl für das Home-Office.

Langzeitarchivierung – Dokumentenechtheit und UV-Beständigkeit

Ein entscheidender Nutzwert für Privatpersonen ist die Beständigkeit der Ausdrucke. Lasertechnologie schmilzt das Pigment direkt in die Papierfaser ein, was zu einer extremen Widerstandsfähigkeit führt.

  • Lichtechtheit: Kein Verblassen bei Sonneneinstrahlung.
  • Feuchtigkeitsschutz: Schriftzeichen verlaufen nicht bei Kontakt mit Wasser.
  • Chemische Stabilität: Resistent gegen viele Lösungsmittel und Textmarker.
  • Zertifizierung: Erfüllt meist die Anforderungen für Dokumentenechtheit (Notare/Anwälte).
  • Lagerung: Dokumente kleben auch nach Jahren in Ordnern nicht zusammen.

Diese qualitativen Merkmale sind für die Archivierung von Verträgen, Urkunden oder Zeugnissen unerlässlich und bieten eine Sicherheit, die Standard-Tinte systembedingt nicht leisten kann.

Fazit: Neben der Kostenersparnis bietet der Laserdrucker durch die Dokumentenechtheit einen entscheidenden funktionalen Mehrwert für die langfristige Datenaufbewahrung.

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Hinweis: Viele Hersteller bieten für Laserdrucker im 500-Euro-Segment Vor-Ort-Service-Garantien an, was bei einem Defekt im Home-Office einen erheblichen Zeitvorteil gegenüber dem Einschicken günstiger Tintengeräte bedeutet.

Zusammenfassend zeigt die Kalkulation, dass die Grenze der Rentabilität überraschend niedrig liegt. Während der Tintenstrahldrucker primär durch einen psychologisch niedrigen Einstiegspreis punktet, übernimmt der Laserdrucker ab einem moderaten Druckvolumen von ca. 1.500 bis 2.000 Seiten pro Jahr die Führung in puncto Wirtschaftlichkeit. Rechnet man die Kosten für eingetrocknete Tinte und den Ärger über unbrauchbare Patronen hinzu, ist der Laser für anspruchsvolle Anwender fast immer die logische Konsequenz.

Fazit und Kaufentscheidung – Strategische Wahl des Drucksystems

Die Entscheidung zwischen einem Tintenstrahl- und einem Laserdrucker sollte nicht impulsiv aufgrund eines niedrigen Einstiegspreises getroffen werden. Eine strategische Wahl erfordert die Berücksichtigung des individuellen Nutzungsprofils sowie der langfristigen Betriebskosten. Wie unsere Analyse zeigt, bietet der Laserdrucker in den Bereichen Zuverlässigkeit, Seitenpreis und Dokumentenechtheit signifikante Vorteile, die besonders im Home-Office und bei Archivierungsaufgaben zum Tragen kommen. Während der Tintenstrahldrucker seine Stärken primär im hochwertigen Fotodruck auf Spezialpapieren ausspielt, bleibt er im klassischen Dokumenten-Alltag aufgrund der Wartungsintensität oft hinter den Erwartungen zurück.

Ein aufgeräumter Home-Office-Arbeitsplatz mit einem modernen Laserdrucker

Checkliste für das Home-Office

Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie die folgenden Kriterien anhand Ihres persönlichen Bedarfs prüfen. Ein Laserdrucker der 500-Euro-Klasse ist oft die sicherere Investition, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft.

  • Druckfrequenz: Drucken Sie unregelmäßig (Wochenpausen ohne Nutzung)?
  • Dokumentenart: Besteht Ihr Bedarf primär aus Texten, Rechnungen und Formularen?
  • Archivierung: Müssen die Ausdrucke über Jahre hinweg licht- und wasserbeständig bleiben?
  • Geschwindigkeit: Ist Ihnen ein schneller Ausstoß der ersten Seite nach dem Standby wichtig?
  • Wartungsaufwand: Möchten Sie manuelle Reinigungszyklen und verstopfte Düsen vermeiden?

Fallen mehr als drei Antworten positiv aus, ist der Laserdrucker technologisch die sinnvollere Wahl für Ihre Arbeitsumgebung.

Fazit: Eine fundierte Entscheidung basiert auf der Analyse der realen Nutzungsszenarien und nicht allein auf dem Budget zum Zeitpunkt des Kaufs.

Szenario-Analyse – Wenigdrucker vs. Vieldrucker

Die Wirtschaftlichkeit variiert je nach Anwendergruppe. Während der Vieldrucker von den geringen Seitenpreisen profitiert, zieht der Wenigdrucker seinen Nutzen aus der Ausfallsicherheit des trockenen Toners.

Empfehlung Laserdrucker

  • Wenigdrucker mit langen Pausen
  • KMU mit hohem Textaufkommen
  • Anwender, die Archivsicherheit benötigen
  • Nutzer von günstigem Standardpapier
  • Personen, die Wert auf kalkulierbare TCO legen

Empfehlung Tintenstrahl

  • Hobby-Fotografen (hochglanz)
  • Nutzer mit extrem geringem Budget
  • Sehr geringer Platzbedarf nötig
  • Tägliche Nutzung zwingend erforderlich

In fast allen professionellen Szenarien überwiegen die Vorteile der Lasertechnologie, da sie die Betriebsbereitschaft garantiert und die laufenden Kosten deckelt.

Fazit: Für das moderne Home-Office ist der Laserdrucker der Standard für Produktivität, während Tintenstrahlsysteme zunehmend in spezialisierte Nischen verdrängt werden.

Nachhaltigkeit und Umweltaspekte von Toner-Kartuschen

Ein oft unterschätzter Aspekt ist die ökologische Bilanz. Moderne Laserdrucker und deren Verbrauchsmaterialien sind heute Teil ausgereifter Kreislaufsysteme, die eine umweltgerechte Entsorgung ermöglichen.

Aspekt Laserdrucker / Toner Tintenstrahldrucker / Patrone
Abfallmenge pro 5.000 S. 1-2 Kartuschen 10-15 Patronen
Recyclingfähigkeit Sehr hoch (Rückführsysteme) Mittel (Resttintenproblematik)
Energieverbrauch Höher im Druck / Gering im Standby Gering im Druck / Mittel (Wartung)
Feinstaubbelastung Gering (moderne Filter) Keine
Verpackungsmüll Reduziert durch Volumen Hoch durch Einzelverpackung
CO2-Fußabdruck (Transport) Günstiger pro Seite Ungünstiger durch Frequenz
Langlebigkeit Hardware 5-8 Jahre 2-4 Jahre
Ressourceneffizienz Exzellent (Trockenmedium) Bedingt (Flüssigmedium)

Die längere Lebensdauer der Hardware und die geringere Anzahl an benötigten Verbrauchseinheiten führen dazu, dass der Laserdrucker trotz seines höheren Energieverbrauchs beim Schmelzvorgang eine positive ökologische Gesamtbilanz aufweist.

Fazit: Nachhaltigkeit bedeutet auch Langlebigkeit. Ein Gerät, das fünf Jahre hält, ist ökologisch wertvoller als zwei Geräte, die nach kurzer Zeit ersetzt werden müssen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Wer Wert auf Zuverlässigkeit, niedrige Folgekosten und professionelle Ergebnisse legt, kommt am Laserdrucker nicht vorbei. Die Investition von 500 Euro zahlt sich nicht nur in barer Münze durch geringere Seitenpreise aus, sondern schont auch die Nerven durch den Wegfall technischer Probleme wie eingetrocknete Düsen oder verschmierte Ausdrucke. Für das effiziente Arbeiten im Home-Office ist die Lasertechnologie daher die erste Wahl.

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