Die Stichdichte bestimmt, wie nah die einzelnen Stichreihen beim Ausfüllen einer Fläche in einer Stickerei beieinander liegen. Typischerweise wird sie in Millimetern angegeben und stellt den Abstand zwischen den Stichreihen dar. Ein niedrigerer Wert, zum Beispiel 0,4 mm, bedeutet, dass die Stiche näher beieinander liegen, was eine dichte und vollständige Abdeckung des Stoffes erzeugt. Umgekehrt bedeutet ein höherer Wert, zum Beispiel 0,7 mm, größere Lücken zwischen den Stichen, wodurch die Stickerei leichter und dünner wird und der Untergrundstoff leicht durchscheinen kann. Dieser Parameter wird hauptsächlich bei sogenannten Füllstichen und Satinstichen verwendet, die zum Abdecken größerer oder kleinerer zusammenhängender Flächen dienen. Die richtige Einstellung der Stichdichte beeinflusst das Endergebnis, die Steifigkeit der Stickerei und den Garnverbrauch.