Der Bohrerhub ist eine Zahl, die die maximale vertikale Verschiebung der Säulenbohrspindel in Millimetern ausdrückt. Die Spindel ist der rotierende Teil der Maschine, auf dem das Bohrfutter montiert ist. In der Praxis bedeutet dies, wie tief ein Loch mit einer gleichmäßigen Bewegung des Steuerhebels gebohrt werden kann, ohne dass die Position des zu bohrenden Materials verändert werden muss. Hat der Bohrer z. B. einen Hub von 80 mm, kann in einem Schritt ein Loch bis zu 80 mm tief gebohrt werden. Um ein tieferes Loch zu erzeugen, müsste man entweder von der gegenüberliegenden Seite bohren oder den Arbeitstisch mit dem Material näher an das Bohrfutter heranfahren und weiterbohren.