Apple stellte der Öffentlichkeit den M3 Ultra Chip vor, der eine höhere Leistung und verbesserte Spezifikationen bietet. Der neue Prozessor baut auf der UltraFusion-Architektur auf und bietet eine höhere Transistoranzahl und mehr Speicherkapazität.
Die Apple M3 Ultra Architektur wurde mit Blick auf die Leistung für KI- und Machine-Learning-Aufgaben entwickelt. Sie enthält optimierte ML-Beschleuniger in der CPU, die Vorgänge wie Bilderkennung, Datenanalyse und Optimierung neuronaler Netze erheblich beschleunigen, den Hauptprozessor entlasten und die Rechenleistung des Systems insgesamt verbessern. Die CPU verfügt außerdem über einen leistungsstarken Grafikprozessor und eine Neural Engine mit der Fähigkeit, große Sprachmodelle mit über 600 Milliarden Parametern direkt auf dem Gerät auszuführen, ohne dass eine Cloud-Infrastruktur erforderlich ist.
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Die Einführung des Apple M3 Ultra mag seltsam erscheinen. Warum? Apple stellte die Chips M4 Pro und M4 Max Ende 2024 vor. Mit der Einführung des M3 Ultra Chips geht es eine Generation zurück
Laut Apple ermöglicht dieser Chip eine schnellere und effizientere Arbeit mit generativen KI-Modellen und Datenanalysen. Der M3 Ultra nutzt die UltraFusion-Architektur, die zwei M3 Max-Chips über mehr als 10.000 Hochgeschwindigkeitsverbindungen miteinander verbindet. Diese Technologie bietet nicht nur niedrige Latenzzeiten und einen hohen Durchsatz, sondern auch Konnektivität mit über 2,5 TB/s Bandbreite zwischen den beiden Chips. Dadurch kann das System wie ein einziger Prozessor arbeiten und gleichzeitig eine hohe Effizienz aufweisen. Er enthält 184 Milliarden Transistoren und bietet die bis zu 2,6-fache Rechenleistung des M1 Ultra und die 1,8-fache Leistung des M2 Ultra, einschließlich CPU- und GPU-Leistung.
Der M3 Ultra ist mit einer 32-Kern-CPU ausgestattet, die 24 leistungsstarke Kerne und acht stromsparende Kerne umfasst. Der Grafikchip enthält 80 Kerne und liefert die doppelte Grafikleistung des M2 Ultra. Die neue GPU-Architektur unterstützt hardwarebeschleunigtes Mesh-Shading und Raytracing und verbessert so die Leistung beim Rendering und der Erstellung von Grafikinhalten.
Das neue Produkt unterstützt einen gemeinsamen Speicher von bis zu 512 GB mit einem Durchsatz von 800 GB/s. Dieser Wert übertrifft selbst die leistungsstärksten aktuellen Grafikkarten und bietet ausreichend Kapazität für anspruchsvolle Aufgaben wie 3D-Rendering, visuelle Effekte und die Arbeit mit KI-Modellen.
Mac Studio Computer, die mit dem M3 Ultra Prozessor ausgestattet sind, unterstützen Thunderbolt 5, das Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 120 Gbit/s ermöglicht und damit mehr als doppelt so schnell ist wie die Vorgängergeneration Thunderbolt 4. Jeder Thunderbolt 5 Anschluss verfügt über einen eigenen, direkt in den Chip integrierten Controller, der sicherstellt, dass jeder Anschluss die maximal verfügbare Bandbreite bereitstellt, ohne sie mit anderen Anschlüssen zu teilen.
M3 Ultra unterstützt auch den Anschluss von bis zu acht Pro Display XDR-Monitoren mit einer Gesamtauflösung von über 160 Millionen Pixeln. Die neue Generation von Thunderbolt 5 ermöglicht nicht nur extrem schnelle Datenübertragungen, sondern auch die Verbindung mehrerer Mac Studio Systeme für komplexere Rechenaufgaben wie die Entwicklung von KI oder die Produktion umfangreicher Inhalte. Diese Option bietet einen breiteren Einsatz für anspruchsvolle professionelle Workflows.
Erste inoffizielle Tests deuten darauf hin, dass der M3 Ultra leistungsstärker sein könnte als der M4 Max-Prozessor. Dies ist jedoch eine brandaktuelle Nachricht, so dass weitere Tests und praktische Anwendungen erforderlich sind.
Der M3 Ultra-Chip enthält die Secure Enclave-Technologie zum Schutz der Daten und zur sicheren Authentifizierung. Laut Apple bietet der M3 Ultra eine hohe Leistung bei gleichbleibender Energieeffizienz und trägt dazu bei, den Gesamtstromverbrauch bei der Ausführung leistungsstarker Programme zu senken.
Nach Angaben des Unternehmens trägt dieser Chip dazu bei, dass der neue Mac Studio die strengen Energieeffizienz-Standards erfüllt und die CO2-Bilanz der Computer insgesamt reduziert. Der Schritt ist Teil des langfristigen Ziels von Apple, bis 2030 die gesamte Lieferkette klimaneutral zu gestalten.
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M3 Ultra stellt den nächsten Schritt in der Entwicklung der leistungsstarken Apple Silicon Chips dar. Mit UltraFusion-Technologie, hoher Transistorzahl, Thunderbolt 5-Unterstützung und KI-Optimierungen bietet dieser Prozessor deutliche Verbesserungen gegenüber früheren Generationen. Während erste Tests auf eine hohe Leistung hindeuten, wird sich in der Praxis zeigen, ob er die Erwartungen von Profis tatsächlich erfüllen wird. Mit dem Fokus auf Effizienz und Umweltverträglichkeit bleibt der M3 Ultra einer der fortschrittlichsten Chips auf dem Markt.